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Übernahmeangebot: Broadcom bietet 130 Milliarden US-Dollar für Qualcomm

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broadcomm logoEs wäre die größte Übernahme im Technik-Sektor. Nachdem bereits zum Wochenende die ersten Gerüchte zu einer Übernahme von Qualcomm durch Broadcom aufgekommen sind, hat letzterer die Offerte nun offiziell gemacht. 70 US-Dollar pro Aktie will Broadcom dazu aufwenden. 60 US-Dollar sollen in Bar ausbezahlt werden, 10 US-Dollar in Aktienwert. Damit schlägt Broadcom etwa 30 Prozent zum letzten Schlusskurs am 2. November drauf, bevor die Aktie von Qualcomm durch die ersten Gerüchte beeinflusst wurde.

"Under Broadcom's proposal, the $70.00 per share to be received by Qualcomm stockholders would consist of $60.00 in cash and $10.00 per share in Broadcom shares. Broadcom's proposal represents a 28% premium over the closing price of Qualcomm common stock on November 2, 2017, the last unaffected trading day prior to media speculation regarding a potential transaction, and a premium of 33% to Qualcomm's unaffected 30-day volume-weighted average price. The Broadcom proposal stands whether Qualcomm's pending acquisition of NXP Semiconductors N.V. ("NXP") is consummated on the currently disclosed terms of $110 per NXP share or the transaction is terminated. The proposed transaction is valued at approximately $130 billion on a pro forma basis, including $25 billion of net debt, giving effect to Qualcomm's pending acquisition of NXP on its currently disclosed terms."

Läge der reine Kaufpreis eigentlich "nur" bei etwas mehr als 100 Milliarden US-Dollar, ergeben sich die 130 Milliarden US-Dollar durch den Umstand, das Qualcomm sich derzeit in der Übernahme von NXP befindet und hier auch 25 Milliarden US-Dollar an Schulden übernommen werden müssen – zunächst natürlich von Qualcomm, jetzt von Broadcom.

Sollte Qualcomm dem Aufkauf zustimmen, müssen auch noch die Behörden in den USA ihr OK geben, denn durch den Kauf entsteht ein gigantischer Konzern mit einer Marktmacht in gewissen Bereichen und einem Jahresumsatz von etwa 50 Milliarden US-Dollar. Broadcom zeigt sich hier aber zuversichtlich: "Given the complementary nature of our products, we are confident that any regulatory requirements necessary to complete a combination with Qualcomm will be met in a timely manner."

Sollte alles glatt über die Bühne gehen, geht Broadcom davon aus die Übernahme in 12 Monaten abgeschlossen zu haben.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 5635
Zitat
Given the complementary nature of our products, we are confident that any regulatory requirements necessary to complete a combination with Qualcomm will be met in a timely manner.

Ja, ich denke auch, dass die Ablehnung sehr zeitig kommt. Eigentlich braucht man da gar nicht drüber nachdenken... es sei denn, man empfängt ein großes Sümmchen Bares ganz unverhofft - vielleicht...
#2
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Registriert seit: 23.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 861
Ich habe jetzt keine Ahnung von Finanzgeschäften in der Größenordnung aber es ist ja schon spannend für mich wie ein Konzern der laut mal schnell gegoogleten Zahlen etwas über 100Mrd. Dollar Marktwert hat einen anderen für 130Mrd schlucken kann...
#3
Registriert seit: 11.08.2017

Banned
Beiträge: 503
Zitat maggus_zuki;25934236
Ich habe jetzt keine Ahnung von Finanzgeschäften in der Größenordnung aber es ist ja schon spannend für mich wie ein Konzern der laut mal schnell gegoogleten Zahlen etwas über 100Mrd. Dollar Marktwert hat einen anderen für 130Mrd schlucken kann...


Der börsenwert ist ein fiktiver wert der gerade mal das papier wert ist. Die schulden sind echt. Im endeffekt nehmen die kredite auf verschlanken die firmen. Machen profite oder stellen den kredit in die bilanz des gekauften unternehmens. Das ganze für 2 milliarden versichern und man hat null sorgen im fall das etwas schief läuft.

Und wenn man die firma übernimmt und die technologien und patente einverleibt aber den rest einfach so lässt also die firma aushöhlt dann können etwaoge gläubiger gegenüber der gekauften firma mal hurtig sich alle forderungen in den po stecken.


Bei so grossen firmen und deals geht es nur um eine frage, nämlich wer bescheisst den anderen mehr.
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