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Übernahme von PowerbyProxi: Apple investiert in drahtloses Laden

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Nicht wenige dürften sich die Augen gerieben haben, als Apple die Unterstützung des Qi-Standards für das drahtlose Laden beim iPhone 8 und iPhone 8 Plus ankündigte. Schließlich sucht das Unternehmen oft genug nach eigenen Wegen, um Standards zu umgehen. Nach der Übernahme von PowerbyProxi scheint es aber so, als ob das Qi-Engagement noch weiter ausgebaut werden soll.

Denn das aus Neuseeland stammende Unternehmen gilt als Spezialist in Sachen Qi-Standard. Ursprünglich als Arbeitsgruppe an der Universität von Auckland gestartet, beschäftigte PowerbyProxi zuletzt über 50 Mitarbeiter. In erster Linie wollte man kompakte Qi-Module sowie solche für eher ungewöhnliche Geräte wie Drohnen und Roboter entwickeln.

Das Interesse Apple dürften aber eher die leistungsstarken Module geweckt haben. Denn PowerbyProxi bietet auch Lösungen an, die bis zu 100 W drahtlos übertragen können. Damit ließen sich auch Notebooks, Monitor oder gar All-in-One-PCs ohne feste Verbindung zur Steckdose betreiben.

Viel mehr als die Übernahme bestätigen wollten die Kalifornier bislang aber nicht. Lediglich von der Schaffung einer drahtlosen Zukunft war in der Stellungnahme noch die Rede. Wie stark das Interesse Apples an einer solchen ist, zeigt spätestens das iPhone 8 Plus, das im Test überzeugen konnte. Ein Kabel ist hier nicht mehr notwendig: Kopfhörer können per Bluetooth angebunden werden, das Laden erfolgt per Qi-Standard, der Datenaustausch per WLAN und LTE.

Bis die Übernahme von PowerbyProxi Auswirkungen hat, dürfte aber noch einige Zeit vergehen. Im kommenden Jahr soll zunächst die AirPower genannte Ladematte in den Handel kommen, mit der iPhone, AirPods und Apple Watch gleichzeitig geladen werden können.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 11.12.2011
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Kapitän zur See
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Zitat Artikel
Denn PowerbyProxi bietet auch Lösungen an, die bis zu 100 W drahtlos übertragen können. Damit ließen sich auch Notebooks, Monitor oder gar All-in-One-PCs ohne feste Verbindung zur Steckdose betreiben.


Okay, All-in-One-PCs ohne feste Verbindung zur Steckdose. Geladen über eben diese Qi-Platte, auf der er dann ja wohl drauf steht. Diese Qi-Platte ist per Kabel an die Steckdose angeschlossen, der PC muss auf der Platte stehen, um zu funktionieren. Wo ist hier noch gleich der Vorteil? Ob das Kabel nun in den PC oder in die Platte unter dem PC geht ist doch latte. Für den Monitor das Gleiche. Und Notebooks per Qi? Heißt ich kann mein Notebook dann nur noch laden, wenn es auf seiner Qi-Platte steht? Nicht mehr wenn ich im Bett Filme schaue? Ich fand Qi für's Handy jetzt ja schon nicht die Offenbarung, aber für PCs und Notebooks ist das Bullshit.
#2
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Registriert seit: 26.05.2010

Kapitän zur See
Beiträge: 3279
Naja, die Idee ist gar nicht soo verkehrt.

Die gesamte Tischplatte ist eine Induktionsspule.

Monitor und Notebook/kleiner Desktop drauf und läuft. Handy ablegen -> wird geladen.

Tastatur/Maus läuft schon lange wireless, für den Monitor werden die Techniken langsam aber sicher auch besser.

Ich finde die Vorstellung nicht schlecht, in näherer Zukunft nur den Schreibtisch einstecken zu müssen und dann einfach nur alle Geräte draufzustehen, ggf. noch kurz bei jedem ein Knöpfchen drücken fürs pairing und fertig. Kein Kabelsalat, keine falsch eingesteckten Kabel (man glaubt es nicht, aber usb->esata, HDMI->DP und schlimmeres probiert so manch einer ohne Adapter XD), schnelles Tauschen von Geräten.

Sicher nicht für den Profi, der wird eine stärkere Workstation haben wollen mit Ethernetanschluss und einen Monitor ohne Inputdelay , aber für den normalen Consumer kann das schon eine sehr angenehme Sache sein.
#3
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Registriert seit: 18.09.2014
Gelsenkirchen
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Beiträge: 272
Naja ist schon idee Wert aber wie Sieht mit dem Gesunndheit Risiken aus. Wir wir Wissen gibt alles Strahlung habe Handy, Wlan. Da frage ich mich wie hoch die Belastung bei einem Tisch ist was als Riese Ladeplattform an Strahlung raushaut.
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