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GoPro macht weiter Verluste, befindet sich aber auf dem Weg aus der Krise

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GoPro ist durch seine Actionkameras der Reihe Hero international bekannt geworden. Seit der Hersteller 2014 an der Börse gehandelt wird, kriselt es allerdings: Denn das Unternehmen schreibt immer noch rote Zahlen. Nun liegen die Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal 2017 vor. Sie weisen zwar erneut Verluste aus, zeigen zugleich aber, dass sich der Hersteller auf einem guten Weg befindet.

So haben die Einnahmen des Unternehmens, rund 296,5 Mio. US-Dollar, die Erwartungen der Analysten übertroffen. Sie rechneten mit nur 270 Mio. US-Dollar. Im gleichen Zeitraum 2016 konnte GoPro nur 220,8 Mio. US-Dollar umsetzen. Trotzdem wurden allerdings noch insgesamt Verluste verbucht: über 30,5 Mio. US-Dollar. Setzt man diese Summe aber in Bezug zu dem Verlust im zweiten Quartal 2016, 91,8 Mio. US-Dollar, so verläuft die Entwicklung sehr positiv

Laut CEO Nick Woodman sollen 2017 noch die Hero6 und die Fusion erscheinen. Letztere wird 360°-Videos mit 5.2K anfertigen. Deswegen hofft Woodman noch 2017 in die Gewinnzone zu gelangen. Erfreut sei man bei GoPro auch über die Annahme der QuikStories. Sie lassen sich mit der Quik-App für mobile Endgeräte erstellen. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Funktion, die aus unterschiedlichen Videoaufnahmen eine Montage erstellt – auch mit Musikuntermalung.

Vor allem die sehr guten Verkaufszahlen der GoPro Hero5 Black sollen aber zu den Geschäftsergebnissen beigetragen haben. Kein Wunder also, dass man nun große Hoffnungen in die Hero6 setzt. Woodman erklärte außerdem, dass man in Zukunft verstärkt den Fokus auf Vernetzungen mit mobilen Endgeräten legen wolle. Weiter in die Details ging der Manager aber nicht

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