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Elon Musk will mit Neuralink Mensch und Maschine zusammenführen

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Dass Elon Musk immer wieder mit großen Visionen auffällt, ist sicherlich noch keine Neuigkeit. Mit Tesla hat er inzwischen eine Elektroautomarke etabliert, die allmählich auch schwarze Zahlen schreibt. Mit SpaceX bringt eines seiner weiteren Unternehmen regelmäßig Satelliten und Nachschub für die Internationale Raumstation ISS in den Weltraum. Selbst das Transportwesen will Musk mit Hyperloop revolutionieren.

Nun hat Elon Musk selbst bestätigt, dass er an seinem nächsten Coup arbeitet. Neuralink soll der Namen eines Unternehmens und oder einer Technik sein, die Implantate entwickeln und herstellen soll, die im menschlichen Gehirnen platziert werden können.

Die Implantate sollen dabei den unterschiedlichsten Zwecken dienen. So könnten sie Menschen mit bestimmter neurodegenerativer Krankheiten helfen, diese zu überwinden oder zumindest zu unterstützen. Schrittmacher im Gehirn sind bereits im medizinischen Einsatz und helfen zum Beispiel Parkinsonkranken die Symptome zu lindern. Die Neuralink-Implantate sollen aber noch viel weiter gehen. Sie sollen als Schnittstellen zwischen dem menschlichen Gehirn und einem Computersystem dienen. Damit soll es beispielsweise möglich sein Informationen zu Speichern, auf die der Träger des Implantates zugreifen kann – die Verschmelzung von Mensch und Maschine, wie sie immer wieder prognostiziert wird.

Die Forschung in diesem Bereich befindet sich noch am Anfang. Derzeit versuchen die Forscher noch zu verstehen, wie der Informationsaustausch im Gehirn genau stattfindet. Was die Wissenschaftler heute wissen, sind die aktiven Bereiche des Gehirns, wenn bestimmte Aufgaben erfüllt werden sollen bzw. stimuliert werden. Damit ist es bereits möglich, verschiedene neurodegenerative Krankheiten zu behandeln. Es fehlt aber noch das Verständnis über den Informationsaustausch selbst, so dass die Forscher noch lange kein Interface zwischen dem menschlichen Gehirn und einem eventuellen Implantat herstellen können.

In der kommenden Woche könnte Elon Musk seine Pläne vorstellen. Dann werden wir sicherlich auch wissen, welche Pläne er mit Neuralink verfolgt.

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Kommentare (15)

#6
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Leutnant zur See
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So verrückt sind die gar nicht, der Rest der Menschheit ist nur einfach zu passiv. Wenn wir uns alle ne Solaranlage aufs Dach knallen würden, würden wir uns 3 Jahre später fragen, warum es jahrzehntelang so einen Aufriss um Energie gab und könnten rückblickend unsere Blödheit nicht verstehen.

Nö, der Herr Musk macht das schon richtig.
#7
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Leutnant zur See
Beiträge: 1144
Zitat Shevchen;25431359
So verrückt sind die gar nicht, der Rest der Menschheit ist nur einfach zu passiv. Wenn wir uns alle ne Solaranlage aufs Dach knallen würden, würden wir uns 3 Jahre später fragen, warum es jahrzehntelang so einen Aufriss um Energie gab und könnten rückblickend unsere Blödheit nicht verstehen.

Nö, der Herr Musk macht das schon richtig.


Solaranlagen funktionieren nur leider nicht in der Nacht und in Nord-Europa noch nicht mal am Tage während der Wintermonate. Und um simple Dinge wie eine Waschmaschine, einen Staubsauger, etc mit 1000W und mehr Leistung zu betreiben braucht man schon alleine die halbe Fläche des Daches unter Vollast.

Aber egal... Elon Musk ist kein Visionär, sondern tüchtiger Geschäftsmann mit Mut zum Risiko. Die propagierte Technik existiert in Teilen ja bereits und Elon Musk investiert lediglich darin, um sich für die Zukunft Marktanteile zu sichern. Genau das hat er mit SpaceX und Tesla gemacht. Es war doch abzusehen, daß diese Techniken und derart Unternehmen in Zukunft wichtiger werden.
#8
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Zitat jrs77;25431441
Solaranlagen funktionieren nur leider nicht in der Nacht und in Nord-Europa noch nicht mal am Tage während der Wintermonate. Und um simple Dinge wie eine Waschmaschine, einen Staubsauger, etc mit 1000W und mehr Leistung zu betreiben braucht man schon alleine die halbe Fläche des Daches unter Vollast.
Wobei das schöne dabei ist dass ja nicht jeder Haushalt grade gleichzeitig Staub saugt oder wäscht.
Was die nacht angeht hast du recht, man braucht Speicherlösungen - wobei sich damit auch schon der Kreis wieder schließt - Tesla bietet ja diese massiven Batterien an.
Sind natürlich eine kostspielige Investition (wobei im vergleich zu eine Hausbau garnicht mal soo signifikant), aber die helfen dann auch wenn man den Staubsauger nutzen will, etc.

Zitat jrs77;25431441
Aber egal... Elon Musk ist kein Visionär, sondern tüchtiger Geschäftsmann mit Mut zum Risiko. Die propagierte Technik existiert in Teilen ja bereits und Elon Musk investiert lediglich darin, um sich für die Zukunft Marktanteile zu sichern. Genau das hat er mit SpaceX und Tesla gemacht. Es war doch abzusehen, daß diese Techniken und derart Unternehmen in Zukunft wichtiger werden.
Hier trifft genau zu was du sagst, aber bei SpaceX und Tesla ist es schon ein wenig anders - die Unternehmen hat er selbst mitgegründet und leitet sie. Sicher hat er nicht viel selbst zusammengebastelt oder erfunden, aber er hat die bestehenden Technologien so vereinigen können, dass dabei funktionstüchtige Produkte rauskommen. Das kann man schon als visionär bezeichnen.
#9
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Beiträge: 1078
Empfinde ich auch so, das soll mal Einer nachmachen, ich denke, das Engagement und die Visionen und deren Umsetzung, ob nun komplett eigenständig oder aufbauend auf Ideen anderer darf auch ein wenig gewürdigt werden (ist aber anscheinend heute eher verpönt)
#10
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Oberbootsmann
Beiträge: 899
Zitat HWL News Bot;25431113
Mit Tesla hat er inzwischen eine Elektroautomarke etabliert, die allmählich auch schwarze Zahlen schreibt.


:lol: Der war gut, ein echter Schenkelklopfer!

Zitat DragonTear;25431606
Wobei das schöne dabei ist dass ja nicht jeder Haushalt grade gleichzeitig Staub saugt oder wäscht.


Genau das machen die Haushalte aber, weshalb der Verbrauch in den Haushalten ja auch so schöne Kurven im Laufe des Tages zeigt.
#11
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Registriert seit: 17.06.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1144
Zitat smalM;25431892
Genau das machen die Haushalte aber, weshalb der Verbrauch in den Haushalten ja auch so schöne Kurven im Laufe des Tages zeigt.


Eben. Der Strom wird Morgens für zwei bis drei Stunden und Abends nach Feierabend benötigt. Dann wenn die Solarpaneele nicht annähernd Ihre Spitzenleistung haben. Batterien werden da in näherer Zukunft auch nicht weiterhelfen, außer jemand findet durch Zufall eine neue Technik. Essen kochen, Wäsche waschen, nebenher läuft der PC und der Fernseher, etc. Die Batterien möchte ich sehen. Nicht mal die Powerwalls von Tesla sind dazu geeignet.

Sorry, aber die komplette Versorgung der Haushalte mit Erneuerbaren Energien ist mit heutiger Techink eine Utopie.

Ich hab das alles schon mehrfach durchgerechnet und nach praktikablen Lösungen gesucht, bin aber immer wieder zu dem Schluß gekommen, daß es nicht machbar ist, weil nicht genug adhoc-Energie zur Verfügung gestellt werden kann. Ich könnte nicht mal staubsaugen und gleichzeitig die Waschmaschine laufen lassen, mit einer 2kW Solaranlage auf dem Dach, da das zu wenig Leistung ist und dann kommt im Winter noch die Heizungsanlage und die verminderte Leistung der Solaranlage hinzu. Na gute Nacht.

Ein 10kW Windrad ist das Minimum was ich bräuchte um mein Haus mit adhoc-Energie zu versorgen, und selbst dann sähe es düster aus, wenn es weniger als 10m/sec Wind hat, und das hat man vllt 20 Tage im Jahr. Und bei 10m/sec Wind hab ich schon nicht die Nennleistung der Anlage, sondern vllt 5-6kW. Üblicherweise hab ich es hier 2-3m/sec Wind, womit dieser Plan also auch flach fällt, wenn ich überhaupt erst mal eine Baugenehmigung für einen 30 Meter Turm mit nem Rotordurchmesser von 8 Meter bekomme :lol:

Nee sorry. Die derzeit einzige vernünftige Lösung ist Nuklear-Energie, aber daran wird ja leider nicht mal mehr vernünftig geforscht obwohl es da noch jede Menge zu erforschen gäbe.
#12
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Registriert seit: 21.11.2008
Bingen
Kapitän zur See
Beiträge: 3088
2kW Peak Solar für ein ganzes Haus ist ja auch quatsch. 10kW sollten es schon sein. Im besten Fall mit nem vertikal Windrad (ist kleiner,macht keine Geräusche) gepaart. Nen Redox-Flow Akku in den Keller und du hast dein Stromautarkes Haus. Problem ist nur der Preis. Amortisationszeitraum dürfte bei 30 Jahren sein.
#13
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Bremen
Flottillenadmiral
Beiträge: 4743
2kW ist nun wahrlich lächerlich. Auf einem Einfamilienhaus finden ~10kW platz. Bei momentanem Wetter (direkte Südseite, keine Bäume) werden so 55kW pro Tag "produziert".
#14
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Oberbootsmann
Beiträge: 899
Immer diese Schönrechnerei.
Deine 10kWpeak-Anlage ist ein ordentliches Trumm. Bei optimalem Standort, also im sonnigen Süden, Hausdach ausreichend geneigt, nach Süden ausgerichtet, keine Verschattung, schafft die Anlage im Jahresschnitt am Tag ca. 30 kWh.
Wolltest Du Deine 55 KWh in Deinem Redox-Flow-Akku speichern, bräuchtest Du schon mal eine 2000l-Anlage, entsprechend größer, sollen es mehrere Sonnentage werden. Macht nichts, so'n Ding kostet ja zum Glück nichts.
Und bekanntlich sind alle Häuser in Deutschland große Einfamilienhäuser, befinden sich alle im Süden und sind alle optimal zur Sonne ausgerichtet.
#15
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11841
Selbst im schntt 15kw/h pro Tag wären mehr als ein, nicht-elektrisch heizender Haushalt verbraucht, also kann man was nicht in die Speicheranlage passt, verkaufen.
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