> > > > Intel übernimmt Mobileye für 14 Milliarden Euro

Intel übernimmt Mobileye für 14 Milliarden Euro

Veröffentlicht am: von

intel Intel hat einen weiteren Milliardenkauf getätigt und übernimmt den ohenehin schon engen Partner Mobileye. Das israelische Startup hat sich auf die Sensorik für autonome Fahrzeuge spezialisiert und arbeitet in diesem Bereich mit zahlreichen Unternehmen zusammen. Der Kaufpreis von 14 Milliarden Euro gehört nach den 16,7 Milliarden US-Dollar für Altera zu den größten Zukäufen des Chipgiganten.

Das 1999 gegründete und seit 2014 an der Börse gehandelte Unternehmen ist laut Börsenwert vor dem Kauf 10,5 Milliarden US-Dollar wert. Intel zahlt also einen gewissen Aufpreis, was bei solchen Übernahmen aber nicht unüblich ist. Die Aktie von Mobileye schnellte nach der ersten Meldung des Kaufes um ein Drittel auf 33,7 US-Dollar nach oben und legte damit ordentlich zu.

Neben Intel ist BMW ein enger Partner von Mobileye und alle drei Unternehmen forschen auch gemeinsam an autonomen Fahrzeugen. Auf den Teststrecken der Bundesrepublik und in den USA sollen in diesem Sommer die ersten Fahrzeuge über die Straßen rollen. 2021 sollen die ersten Fahrzeuge dann marktreif sein.

Hauptentwicklungsfeld für Mobileye besteht dabei in der Kameratechnik und der dazugehörigen Erkennung. Daneben entwickelt das Unternehmen auch noch andere Sensorik für autonome Fahrzeuge. Alle weitere Informationen zum Kauf haben beide Unternehmen auf ihren Internetseiten online gestellt.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar142813_1.gif
Registriert seit: 31.10.2010
Schweiz
Hauptgefreiter
Beiträge: 215
Ein Unternehmen das Autohersteller beliefert "kostet" 14 Milliarden. ein Autohersteller nur 2.
da ist doch was verkehrt o.O
#2
Registriert seit: 12.06.2015

Leutnant zur See
Beiträge: 1243
So ist das halt mit den Aktien und der "Erwartungshaltung"
#3
customavatars/avatar87801_1.gif
Registriert seit: 23.03.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 859
Warum sollte da was verkehrt sein? Wenn du heute ein Auto kaufst kannst du davon ausgehen das gute 75% vom Zulieferer kommt. Somit ist nicht viel Mercedes an einem Mercedes oder BMW an einem BMW usw. Gilt für alle großen bei ihren Volumenmodellen.

Und der Vergleich zwischen Mobileeye und Opel ist schwierig. Die absoluten Zahlen jetzt mal raus genommen wundert mich das ganze nicht. Opel ist mehr oder weniger gesagt einer unter vielen und läuft jetzt auch nicht sonderlich gut. Woran das liegt sei mal dahingestellt.
Mobileeye ist mit führend in seinem Bereich und hat einen extrem guten Ruf. Dazu kommt noch das die Branche sicherlich in den nächsten Jahren einen großes Wachstum bietet. Dürfte kein Geheimnis sein.
#4
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12427
Zitat jaran17;25392297
Ein Unternehmen das Autohersteller beliefert "kostet" 14 Milliarden. ein Autohersteller nur 2.
da ist doch was verkehrt o.O

Daran ist nichts verkehrt wenn der Autohersteller pro Jahr 200 Mio verlust einfährt (und das schon seit langer Zeit trotz mehrer Rettungsversuche).. falls du auf Opel ansprichst.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Deutschen Bahn trainiert Mitarbeiter in der virtuellen Realität

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DEUTSCHE_BAHN

Nicht nur das autonome Fahren auf der Straße spielt auf der GPU Technology Conference in München eine Rolle, auch die Deutsche Bahn hielt einen Vortrag, der sich mit dem Training von Mitarbeitern in einer virtuellen Umgebung befasste. Autonome Züge spielten jedenfalls keine Rolle, auch wenn in... [mehr]

TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

Ermittler nehmen großes, illegales Usenet-Portal vom Netz

Logo von RECHTSSTREIT

Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Zusammenarbeit mit mehreren Ermittlungsstellen per Pressemitteilung bekannt gab, hat es am Mittwoch und Donnerstag eine bundesweite Groß-Razzia gegen das Portal „usnetrevoloution.info“ gegeben – wegen des Verdachts... [mehr]