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Übernahme von Pebble bestätigt: Nutzern drohen Einschränkungen

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pebble timeIn der vergangenen Nacht haben Pebble und Fitbit die Vermutungen der letzten Tage bestätigt. Den Mitteilungen zufolge beschränkt sich die Übernahme auf die Software- und Firmware-Entwicklung, die Zukunft der Hardware-Sparte bleibt ungewiss. Zum Preis äußert man sich bislang nicht, dafür warnt man vor möglichen Einschränkungen für Nutzer einer Pebble-Smartwatch.

Zwar sollen die Geräte vorerst wie bisher eingesetzt werden können, den späteren Verlust von Funktionen könne man aber nicht ausschließen, so Pebble. In diesem Punkt konnte man Fitbit offenbar keine weiteren Zugeständnisse abringen. Ärgerlich könnte die Übernahme für Nutzer auch in einem anderen Punkt werden. Zwar sollen die Support-Bereiche der Pebble-Homepage weiterhin erreichbar sein, Garantieansprüche können aber nicht mehr durchgesetzt werden. Und selbst Rückgaben, die noch in der bei Vertragsabschluss vereinbarten Frist liegen, werden unmöglich. Denn nur bis gestern eingereichte Anträge werden noch berücksichtigt.

Auswirkungen hat die Übernahme durch Fitbit auch auf noch offene Bestellungen. Wurde eine georderte Uhr noch nicht bezahlt oder verschickt, storniert Pebble den Auftrag – unabhängig vom konkreten Modell. Wurde eine Uhr im Pebble-Shop oder via Kickstarter bereits bezahlt, soll der Betrag ab Ende kommender Woche rückerstattet werden. Erfolgte der Kauf bei einem anderen Händler, soll mit diesem über eine mögliche Rückgabe oder Stornierung der Bestellung gesprochen werden, so Pebble.

Zu den Gründen des Verkaufs an Fitbit äußert sich das erst 2012 gegründete Unternehmen nicht. Auf die Vermutungen, dass es finanzielle Engpässe gegeben hätte, geht man nicht ein. Allerdings erweckt die Pressemitteilung genau diesen Eindruck – nur aufgrund der Übereinkunft mit Fitbit könnten Besitzer einer Pebble diese auch in Zukunft nutzen, so der vielsagende Satz. Fitbit betont, dass die Übernahme die Entwicklung neuer Produkte beschleunigen werde. Man profitiere künftig von der Expertise, die Pebble im Bereich Software habe – vor allem in Hinblick auf die Integration von Drittanbieterlösungen. Dass deutet darauf hin, dass Fitbit seine Plattform offener als bislang gestalten will. Ein Punkt, der für Pebbles Erfolg gesorgt hat.

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