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Fitbit übernimmt Pebble

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pebble timeSchon mit der ersten Pebble gelang dem gleichnamigen Unternehmen im Jahr 2012 etwas, das viele andere Anbieter bis heute nicht geschafft haben. Denn trotz spartanisch wirkender Technik war man plötzlich in aller Munde und stellte auch deshalb einen neuen Kickstarter-Rekord auf. Doch nun nimmt die Entwicklung möglicherweise ein abruptes Ende: Marktführer Fitbit soll den Konkurrenten übernommen haben, bzw. kurz vor dem Abschluss der Übernahme stehen.

Das berichtet zumindest The Information und verweist auf drei Quellen. Fitbit selbst hat sich bislang nicht geäußert, einen inzwischen wieder gelöschten Tweet seitens Pebble interpretiert TechCrunch als Zustimmung. Entpuppt sich die Meldung als zutreffend, wäre dies unter Umständen für vor allem für Pebble-Gründer und -CEO Eric Migicovsky ein trauriges Eingeständnis. Erst im Frühjahr soll er ein Übernahmeangebot von Intel abgelehnt haben, die Rede war von einem Gebot in Höhe von 70 Millionen US-Dollar. Im vergangenen Jahr soll der Uhren-Hersteller Citizen gar 740 Millionen geboten haben, auch hier soll Migicovsky kein Interesse gezeigt haben.

Fitbit hingegen soll nun lediglich 34 bis 40 Millionen US-Dollar zahlen. Das, so die Quellen, reiche jedoch gerade einmal aus, um die bestehenden Verbindlichkeiten zu decken. Die dürften auch der Grund für den Verkauf sein. Schon im Mai 2015 hieß es, dass Pebble in einem finanziellen Engpass stecken würde. Im vergangenen März kündigte man dann an, dass 25 % der Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Die im Mai vorgestellte und seit Oktober erhältliche Pebble 2 scheint die Probleme nicht entschärft zu haben.

Allerdings soll auch Fitbit schon bessere Zeiten erlebt haben. Seit dem Gang an die Börse im vergangen Jahr hat die Aktie mehr als 80 % an Wert verloren. Als Grund hierfür gilt das nachlassende Verbraucherinteresse an Wearables, was letztlich zu sinkenden Umsätzen geführt hat. Dennoch konnte Fitbit zuletzt die Marktführerschaft verteidigen, etwa jedes vierte Wearable trägt das Logo der Kalifornier - Anfang 2015 war es noch jedes dritte.

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