> > > > Amazon will eigenen Lieferdienst aufbauen

Amazon will eigenen Lieferdienst aufbauen

Veröffentlicht am: von

amazonDer Online-Versandhändler Amazon plant in den USA einen eigenen Lieferdienst aufzubauen und in direkte Konkurrenz mit UPS, FedEx und weiteren zu treten. Früheren Berichten zufolge hatte Amazon nur geplant, die Lieferkapazitäten im Weihnachtsgeschäft zu erhöhen, die Pläne sind aber viel weitreichender als vorher zugegeben.

Laut Ars Technica läuft das Projekt unter dem Namen "Consume the City". Amazon will nicht nur eigene Pakete über das Liefernetz versenden, sondern auch anderen Unternehmen und Privatpersonen Postdienste anbieten.

Amazon soll im vergangenen Jahr 11,5 Milliarden US-Dollar an Lieferkosten gezahlt haben, ein Anteil von 10,8 % am Gesamtumsatz. Ein eigener Lieferdienst würde die derzeitige Prozesskette wesentlich vereinfachen und dabei helfen, Kosten zu sparen. Schätzungen zufolge könnte Amazon rund 3 US-Dollar pro Paket einsparen, umgerechnet 1,1 Milliarden US-Dollar jedes Jahr.

Ein derartiger Schritt würde die Geschäftsbeziehungen zu FedEx und UPS schwer beschädigen. Die Diense würden schwere Einbußen bei Umsatz und Gewinn erleben. Analysten sind ebenfalls skeptisch, zumal die Pläne der Deutsche Post AG, DHL Expresim in den USA einzuführen, bereits scheiterten.

Nichtsdestotrotz scheint Amazon einen solchen Plan sehr langfristig zu verfolgen. Der Konzern habe Manager von FedEx und UPS abgeworben und einen ehemaligen Amazon-Manager, der zu dem Fahrdienst Uber gewechselt war, zurückgeholt. Eine LKW-Flotte werde aufgebaut und für Amazon Prime wurden beim Flugzeughersteller Boeing Flugzeuge gekauft. All das wird nicht nur im Weihnachtsgeschäft den Versand unterstützen.



Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 4

Tags

Kommentare (14)

#5
customavatars/avatar23976_1.gif
Registriert seit: 16.06.2005
■█▄█▀█▄█■█▄█▀█▄█■ addicted to black & white kaname chidori ftw!
SuperModerator
Bruddelsupp
Luxx Labor

Bubble Boy
Beiträge: 25769
Zitat kaiser;24952778

1 im Briefkasten (Angeblich unterschrieben durch mich) und 1 dreist vor die Haustür gestellt (unterschrieben von Herrn Vor die Türe).


Okey, aber solche Sachen erlebt man hin und wieder auch von anderen Paketdiensten. Liegt aber Primär am Boten.
#6
customavatars/avatar30619_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8152
Briefkastenzustellung kann je nach AGB auch erlaubt sein! Das ist bei DHL z.B. nicht unüblich, sofern die Sendung vollständig reinpasst.
Allerdings wird das von einem korrekten Paketfahrer auch mit "Briefkasten" vermerkt.
#7
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11762
Aber sowas hab ich in den 8 Jahren an dem Wohnsitz noch nicht erlebt. Bis jetzt war meine schlimmste Erfahrung der Hermes Fahrer, den ich gesehen habe, dass er kommt. Zur Haustüre runtergehe und ne Karte im briefkasten habe, dass ich nicht daheim war. Den hab ich 5 Minuten später im Hermes Paketshop um die Ecke schön zamgeschißen.

Und die Amazon Boten sind die billigsten Subunternehmer, die man in Raum München/Augsburg halt findet :fresse:

[COLOR="red"]- - - Updated - - -[/COLOR]

Zitat Krümelmonster;24952820
Briefkastenzustellung kann je nach AGB auch erlaubt sein! Das ist bei DHL z.B. nicht unüblich, sofern die Sendung vollständig reinpasst.


ich habe nichts gegen Briefkastenzustellung. Blos gegen die Tatsache, dass ich angeblich unterschrieben habe.
Bei DHL sieht man im Tracking bei der Zustellung ja immerhin, dass es im Briefkasten zugestellt wurde.
#8
Registriert seit: 26.04.2015

Oberbootsmann
Beiträge: 856
Also seit dem Amazon auch hier selber liefert, auch schon ein paket gehabt, das erst am Montag kommen sollte (aber dann schon am Samstag da war), das einfach in den Briefkasten "gehängt" wurde (nur ca. 5% steckten im Briefkasten, ging auch nicht weiter rein, der rest war draußen und das bei einem Wohnblock, wo der Briefkasten zur Straße hin offen ist).
Naja Amazon das mitgeteilt, gab dann einen 2,50 € Gutschein.
Unterschrieben war das ganze offiziell von "Briefkasten". Amazon sollte hier schon aus Eigeninteresse bessere Arbeit abliefern, den so etwas lädt auch zum Betrug ein (behaupten das das Paket weg sei usw.).
#9
customavatars/avatar30619_1.gif
Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8152
Was soll man auch erwarten? Amazon will billiger liefern, als Dienstleister, die das seit Jahrzehnten bereits auf den letzten Cent optimiert haben. Was sollen die Leute am Ende der Kette eigentlich dann verdienen? Und dafür sollen sie den besten Service leisten. Das ist lediglich die Evolution der bereits üblichen Ausbeutung.
#10
customavatars/avatar114785_1.gif
Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2341
"Amazon soll im vergangenen Jahr 11,5 Milliarden US-Dollar an Lieferkosten gezahlt haben"
"könnte Amazon rund 3 US-Dollar pro Paket einsparen, umgerechnet 1,1 Milliarden US-Dollar jedes Jahr"

Amazon hat durchschnittlich 31,36$ Versandkosten pro Paket??? Da hätte ich deutlich weniger erwartet.
#11
customavatars/avatar46175_1.gif
Registriert seit: 30.08.2006
Bad Honnef
Kapitänleutnant
Beiträge: 1538
Nun ja zum Teil ist aber Amazon auch selber schuld, hab mir zwei CD's + 1 LP bestellt bei Amazon selbst kein Unterhändler und kein Prime, alle drei Sachen kamen in zwei Tagen einzeln bei mir an .... muss man nicht verstehen ....
#12
customavatars/avatar182753_1.gif
Registriert seit: 28.11.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 249
Zitat OldNo7;24953100
Nun ja zum Teil ist aber Amazon auch selber schuld, hab mir zwei CD's + 1 LP bestellt bei Amazon selbst kein Unterhändler und kein Prime, alle drei Sachen kamen in zwei Tagen einzeln bei mir an .... muss man nicht verstehen ....


Es gibt ja extra einen Haken für "in so wenige Pakete Seite möglich zusammenfassen" - das bringt aber auch nichts, wenn die Teile schlicht in verschiedenen Lagern vorhanden sind.
Dann müsste Amazon von einem Lager zum anderen schicken und dann ein Komplettpaket daraus machen.
#13
customavatars/avatar5798_1.gif
Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11762
Zitat OldNo7;24953100
Nun ja zum Teil ist aber Amazon auch selber schuld, hab mir zwei CD's + 1 LP bestellt bei Amazon selbst kein Unterhändler und kein Prime, alle drei Sachen kamen in zwei Tagen einzeln bei mir an .... muss man nicht verstehen ....


Wenn die Artikel nicht alle in einem Logistikzentrum auf Lager sind, müssen sie halt einzeln schicken. Die achten schon drauf, wenn es in einem Lager liegt, dass alles gemeinsam kommt.

E: Erstaunlicherweise schickt Amazon.co.uk jetzt Ware aus England an mein Logistikzentrum und von dort aus geht es mit Amazon Logistik weiter. Mal schauen, wer heute das Paket "annimmt" :fresse:
#14
Registriert seit: 16.06.2015
Ingolstadt
Stabsgefreiter
Beiträge: 335
Zitat Krümelmonster;24953054
Was soll man auch erwarten? Amazon will billiger liefern, als Dienstleister, die das seit Jahrzehnten bereits auf den letzten Cent optimiert haben. Was sollen die Leute am Ende der Kette eigentlich dann verdienen? Und dafür sollen sie den besten Service leisten. Das ist lediglich die Evolution der bereits üblichen Ausbeutung.

Naja, aber einfach nur durch das Einsparen eines Subunternehmers sollte man sparen, auch wenn der Service im Endeffekt gleichviel oder gar leicht mehr kostet. Man spart hat die Gehälter von DHL-Chefs etc ein ;)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

TomsHardware.de muss seine Pforten schließen (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/THG

Eine der bekanntesten deutschen IT-Seiten TomsHardware.de wird abgeschaltet. Damit geht eine Ära zu Ende, denn die 1996 noch unter einem anderen Namen gestartete Webseite gehört sicherlich zu den Größen in diesem Bereich. Der genaue Termin für die Abschaltung der Server steht noch nicht... [mehr]

Interstellar: Hunderte CPUs berechnen schwarzes Loch

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SCHWARZES-LOCH

Der Film Interstellar aus dem Jahre 2014 zeichnete sich vor allem durch eine möglichst realistische Darstellung und Simulation eines schwarzen Loches aus. Christopher und Jonathan Nolan schrieben das Drehbuch und zeichneten sich auch für die filmische Umsetzung verantwortlich. Der... [mehr]

Ende des Mining-Booms: Absätze bei den Grafikkarten brechen um bis zu 80 % ein...

Logo von IMAGES/STORIES/2017/BITCOIN

Investoren und Analysten mahnen seit Monaten vor einem Einbruch am Grafikkarten-Markt, doch bisher hat sich dies in den Absatz- und Umsatzzahlen der Hersteller noch nicht wirklich gezeigt. Nun mehren sich aber die Zeichen aus Asien, dass es ab März/April einen erheblich Einbruch bei den... [mehr]

NVIDIA intern: Begehrtestes Produkt ist ein Lineal

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Zwischen den Jahren einmal etwas Kurioses: Größere Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern oftmals in internen Shops bestimmte Produkte an. T-Shirt und Kaffeetasse sind hier nur die einfachsten Beispiele. NVIDIA verkauft alle eigenen Produkte natürlich auch an die eigenen Mitarbeiter. Dazu... [mehr]

Ermittler nehmen großes, illegales Usenet-Portal vom Netz

Logo von RECHTSSTREIT

Wie die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) in Zusammenarbeit mit mehreren Ermittlungsstellen per Pressemitteilung bekannt gab, hat es am Mittwoch und Donnerstag eine bundesweite Groß-Razzia gegen das Portal „usnetrevoloution.info“ gegeben – wegen des Verdachts... [mehr]

NVIDIA stellt das GeForce Partner Programm ein

Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

Das NVIDIA GeForce Partner Programm oder kurz GPP sollte Anreize für Boardpartner und letztendlich auch den Käufer einer Grafikkarte schaffen. Doch ein möglicher unerlaubter Wettbewerbsvorteil warf ein eher schlechtes Licht auf das Programm. Nun hat NVIDIA das Programm offiziell eingestellt. Als... [mehr]