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Number26 nimmt ausführlich Stellung zu Kündigungen

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Number26 LogoDiese Woche hat Number26 einer unbestimmten Anzahl an Kunden fristgerecht das Konto, zunächst ohne Begründung, gekündigt. Aufgrund dessen brach ein regelrechter Shitstorm über noch junge Start-Up herein, was das Unternehmen zu einer eher weniger befriedigenden und nichts aussagenden Stellungnahme zwang. Nun hat das Unternehmen in aller Ruhe nochmal aufgeführt, warum die Kündigungen ausgesprochen wurden und gleichzeitig den gekündigten angeboten, nochmal jeden Fall individuell zu Prüfen und gegebenenfalls eine andere Lösung zu finden.

Der Grund für die Kündigungen sind laut Number26 neben Verdacht auf Geldwäsche eine erhöhte Frequenz an Barabhebungen von mindestens 20 Abhebungen pro Monat. Da jede Abhebung in Deutschland das Unternehmen ca. 1,50 € bis 2 € kostet liefen die Kosten sehr schnell aus dem Ruder. Das als Alternative geschaffene Angebot Cash26, mit dem man bei teilnehmenden Händlern über den Dienstleister Barzahlen.de Geld abheben und auch einzahlen kann, wurde nicht so häufig genutzt. Da Number26 das Abheben kostenlos anbietet, wurde eine Mischkalkulation getätigt, welche aber darauf aufbaut, dass das Konto im normalen Umfang genutzt wird.

Im Rahmen der Stellungnahme gelobt Number26 Besserung, vor allem was die Transparenz und Unternehmenskommunikation mit den Kunden angeht. Auch wird das Berliner Start-Up eine Fair-Use-Policy einführen, damit alle Kunden transparente Rahmenbedingungen zur Nutzung des Konto haben. Von der Kündigung betroffene Nutzer können sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bei Number26 melden, damit der eigene Fall individuell geprüft wird.

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Kommentare (24)

#15
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Wenn Geldwäsche sooo simpel wäre. Geldwäsche wäre es, wenn ich z.B. Einnahmen aus illegalen Aktivitäten als Inhaber einer Spielhalle als Einnahmen aus den Spielautomaten angebe und abends brav zur Bank bringe. Kaum jemand kann, ohne Überwachung, beweisen, dass gar nicht soviele Leute in der Spielhalle gewesen sind, um diese Beträge zu generieren.

Der Vorwurf steht bei Spielhallen ohnehin latent im Raum...

DAS wäre Geldwäsche. Aber nicht einmal einzahlen und einmal abheben.
#16
Registriert seit: 14.03.2011

Matrose
Beiträge: 15
Es würden auch weniger Leute Geld abheben müssen, wenn es mal eine richtige EC-Karte gäbe...
#17
Registriert seit: 17.12.2011

Flottillenadmiral
Beiträge: 4348
Zitat KinoJunkie;24637484
Es würden auch weniger Leute Geld abheben müssen, wenn es mal eine richtige EC-Karte gäbe...

Alternativ könnten die Geschäfte auch mal anfangen, wie im Rest der Welt, Kreditkarten zu akzeptieren.
#18
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11654
Oder bargeldloses Bezahlen. Das wird sich hierzulande wahrscheinlich vor den EC-Karten (also Kreditkarten US Stil) durchsetzen. Ist ein ähnliches Phänomen wie dass sich in manchen Ländern direkt Mobilfunk durchegsetzt hat, ohne dass das Festnetz vollständig ausgebaut wurde (wie bei uns).
#19
Registriert seit: 26.04.2015

Bootsmann
Beiträge: 710
Zitat Krümelmonster;24635259
Ja, alle Banken böse, blabla, **********, kleiner Mann ... die Meisten werden verstanden haben, was ich meine.


Ehrlich gesagt nein, wenn ich mir ansehe was sich die lokale Stadtsparkasse hier alleine schon leistet und wie man dort mit dem Kunden umgeht, ist das Verhalten von Number26 noch richtig freundlich, sachlich und "vorbildlich" (mangels besserer Vorbilder, könnte also noch viel besser sein).
#20
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11654
Zitat Krümelmonster;24636114
Wenn Geldwäsche sooo simpel wäre. Geldwäsche wäre es, wenn ich z.B. Einnahmen aus illegalen Aktivitäten als Inhaber einer Spielhalle als Einnahmen aus den Spielautomaten angebe und abends brav zur Bank bringe. Kaum jemand kann, ohne Überwachung, beweisen, dass gar nicht soviele Leute in der Spielhalle gewesen sind, um diese Beträge zu generieren.

Der Vorwurf steht bei Spielhallen ohnehin latent im Raum...

DAS wäre Geldwäsche. Aber nicht einmal einzahlen und einmal abheben.

Zitat
Die Wiedereinbringung illegalen Schwarzgeldes in den legalen Wirtschafts- und Finanzkreislauf wird in Deutschland als Geldwäsche bezeichnet.

Definition » Geldwäsche « | Gabler Wirtschaftslexikon

Zitat
1. Charakterisierung: verdecktes Einschleusen illegal erworbener Vermögenswerte in den legalen Wirtschaftskreislauf, v.a. im Bereich der Drogen- und der Organisierten Kriminalität. Der Wert soll erhalten bleiben, zugleich aber dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden entzogen werden. Gewaschenes Geld wird z.B. für den Kauf von Wertpapieren, Grundstücken und Edelmetallen, aber auch für den Erwerb von Unternehmensbeteiligungen verwendet.
Geldwäsche: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Das heisst egal worin du das Geld einzahlst, wenn du es wieder "holst", war es Geldwäsche.

Überhaupt geht es ja darum die Herkunft zu verschleiern, und das könnte man hiermit tun.

Was du beschreibst ist eher ein Versuch zu verbergen dass es überhaupt ilegal erhaltenes Geld gibt.
#21
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Was ich beschrieben habe, ist ein einwandfreies Beispiel für Geldwäsche. Spar Dir bitte solche Belehrungsversuche, wenn Du sowieso alles ergooglen musst und dann das Gelesene nicht zu 100% verstehst.
Dein letzter Satz entlarvt Deine Unwissenheit, denn es geht darum illegales Geld so in den Wirtschaftskreislauf einzuführen, dass es nicht mehr als solches identifiziert werden kann. Ob es am Ende noch Geld, oder in Form anderer Vermögenswerte vorhanden ist, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Wo ist Geld gewaschen, wenn ich es heute einzahle und morgen abhebe, von ein und demselben Konto? Wo ist mein Herkunftsnachweis für das Geld? "Es war plötzlich da"? Die Herkunft muss so verschleiert werden, dass am Ende eine plausible Quelle für das Geld übrigbleibt.

Zitat DragonTear;24638067
Oder bargeldloses Bezahlen. Das wird sich hierzulande wahrscheinlich vor den EC-Karten (also Kreditkarten US Stil) durchsetzen.


Wie zahlt man noch gleich mit Kreditkarte, Maestro, Giropay und wie sie alle heißen seit Jahrzehnten bei uns? Bargeldlos? (EC-Karten gibt es übrigens schon lange nicht mehr).
#22
Registriert seit: 02.09.2009

Flottillenadmiral
Beiträge: 5422
EC-Karte=!EC-Karte
EC-Karte = EuroCheque Karte gbt es seit einigen Jahren nicht mehr. Jede Zahlung war ohne Überprüfung bis 300 DM gedeckt
https://de.wikipedia.org/wiki/Eurocheque

EC-Karte = ElectronicCash Karte Die Funktion gibt es weiterhin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Cash

Fatalerweise wurde anfänglich für EectronicCash nahezu das gleiche Symbol wie wie für EuroCheque verwendet und erst später durch ein eigens Symbol ersetzt, was dazu führte, daß nicht überall wo EC draufstand auch EC drin war.
Viele Läden hatten EC (Electronic Cash) Schilder an den Kassen, akzeptierten aber nur EuroCheque Karten.
#23
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 8144
Ich halte mich jetzt einfach raus, der Google und Wikipedia-Wettbewerb wird mir zu dumm. ;)

Die Karte heißt "Girocard", sie heißt nicht EC-Karte und auch nicht ec-Karte. Das sind umgangssprachliche (= falsche) Bezeichnungen.
Es gibt keine EC-Karten mehr.
#24
Registriert seit: 16.07.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 139
Zitat Rayken;24636040
Wie macht das dann die Comdirect? Abbuchungen sind da kostenlos. Ist ja auch eine Online Directbank. Hab gedacht nur Bareinzahlungen kosten Geld, so hat es jedenfalls die Comdirect Bank mitgeteilt und seit diesem Jahr sind nur 3 Bareinzahlungen im Jahr Kostenlos, jede weitere kostet dann 2€...

Bei der Comdirect sind in Deutschland nur Abhebungen (nicht Abbuchungen) an Automaten der Cashgroup kostenlos. Bargeld kannst du nur bei der Commerzbank (3x im Jahr) kostenfrei einzahlen.
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