> > > > T-Mobile US könnte Videostreaming vom Datenvolumen ausschließen

T-Mobile US könnte Videostreaming vom Datenvolumen ausschließen

Veröffentlicht am: von

T Mobile US LogoWer die Geschichte des US-Mobilfunkers T-Mobile ein bisschen verfolgt hat, dem wird das „Un-Carrier“ getaufte Programm ein Begriff sein. Mit Un-Carrier versucht die Tochter des Bonner Unternehmens mit nicht branchenüblichen Methoden Kunden zu halten und zu gewinnen. Teil dieses Programms, welches vom aktuellen CEO John Legere eingeführt wurde, sind zum Beispiel, dass Musikstreaming vieler Streamingdienste kostenlos nicht auf das monatliche Datenvolumen angerechnet wird.

T Mobile US Coverage

Auch ist es seit letztem Jahr möglich, nicht aufgebrauchtes Datenvolumen mit in den nächsten Monat zu nehmen. Das sogenannte Wi-Fi-Calling (anderes Verfahren als O2 Message+Call) war ebenfalls Teil von Un-Carrier, was in weniger gut ausgebauten Gebieten die Telefonie über ein WLAN-Netzwerk ermöglicht.

Nun bereitet T-Mobile US den Launch des nächsten großen Schrittes von Un-Carrier vor: Un-Carrier X. Bei diesem soll es laut EVLeaks möglich sein, Videoinhalte von bekannten Streamingdiensten wie Netflix, Hulu, HBO etc. über das Mobilfunknetzwerk zu streamen, ohne dass dies vom monatlichen Inklusivvolumen abgezogen wird.

 

Get ready!!! #TMobile #uncarrierX #CEO

Ein von John Legere (@johnlegere) gepostetes Foto am

Damit reiht sich dies zu den vorherigen Un-Carrier-Vorteilen ein. Diese wären unter anderem:

  • Wi-Fi-Calling
  • Kostenloses Roaming in Kanada und Mexico
  • Datenvolumen mit in den nächsten Monat nehmen
  • Musikstreaming wird nicht auf das Datenvolumen angerechnet
  • Herauskaufen aus alten Verträgen
  • Videostreaming wird nicht aufs Datenvolumen angerechnet

Insgesamt zeigt sich die Deutsche Telekom auf dem US-Markt deutlich aggressiver als auf dem deutschen Heimatmarkt und kann so bereits mehr Kunden in den USA als in Deutschland verbuchen. Damit das Wachstum über dem großen Teich so weitergehen kann, plant die Telekom viel Geld bei der nächsten Frequenzauktion der USA in die Hand zu nehmen, um konkurrenzfähig zu bleiben.