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HP sieht Surface Book als Chance

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Surface BookIm Rahmen von HPs Consumer-Launch-Event in Barcelona hatten wir auch die Möglichkeit mit den Verantwortlichen über Microsofts Einstieg in den Notebook-Markt zu sprechen. Bereits als Microsoft mit seinen Surface-Geräten ins Tablet-Business eingriff, stellte sich die Frage ob es zu Verstimmungen kommen wird; mit der Vorstellung des Surface Books bekommt sie nun neue Aktualität.

Zumindest von offizieller Seite gibt man sich bei HP unbesorgt. Mit den Surface-Modellen habe Microsoft eine neue Kategorie geschaffen, von der seitdem auch die weiteren Hersteller profitieren. Diesen Effekt erhofft man sich nun auch vom Surface Book. Aktuell machen Geräte jenseits der 1.500-Euro-Marke 4 % vom Consumer-Markt aus – Windows-Geräte stellen sogar nur 1 % dar, der Rest geht an Apple. Genau das ist aber der margenträchtige Markt, auf den Microsoft mit seinem Surface Book abzielt – nicht ohne Grund wurde im Rahmen der Präsentation immer wieder auf die MacBooks abgezielt, wenn es um die Leistungsvergleiche ging. Geht es nach HP, soll das Surface Book der Türöffner für Premium-Windows-Geräte auf Consumer-Ebene sein, im weiteren Verlauf sollen dann die alteingesessenen Hardware-Partner davon profitieren. Ähnlich wie es sich aktuell bei Tablets darstellt.

Bildergalerie zum Microsoft Surface Book
Bildergalerie zum Microsoft Surface Book

Vor dem Hintergrund der Surface-Modelle erscheint dies durchaus eine gerechtfertigte Hoffnung. Gleichzeitig bedeutet die neue Marktentwicklung aber auch eine große Aufgabe. Auch heute noch wird jedes Tablet mit andockbarer Tastatur (nicht zu unrecht) mit dem Surface verglichen. Dass sich Microsofts Tablets großer Beliebtheit erfreuen, haben auch die zahlreichen Kommentare zur Vorstellung der vierten Generation wieder einmal gezeigt. Sollte Microsoft mit dem Surface Book ein ähnlicher Erfolg gelingen, laufen die Partner Gefahr, beständig den neuen Surface-Modellen von Microsoft hinterherzurennen ohne sich durch große eigene Innovationen absetzen zu können. Positiv auf das Branding wirkt sich das kaum aus.

Erst einmal wird sich aber zeigen müssen, ob das Surface Book seinen Vorschuss-Lorbeeren wirklich gerecht werden kann – Ende des Monats wird das 13,5-Zoll-Notebook offiziell verfügbar sein, aber leider erst einmal nicht in Deutschland.

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