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eBay: Verkaufs-Provision fällt ab Mittwoch auch auf Versandkosten an

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ebay 2013Nachdem eBay zuletzt im Februar 2014 die Verkaufsprovision für Privat-Kunden erhöhte, passt man diese ein knappes Jahr später erneut an. Ab dem 6. Mai und damit schon ab kommenden Mittwoch soll die Verkaufsprovision auch auf die Versandkosten angerechnet werden. Die Umstellung betrifft sowohl Privat-Verkäufer als auch gewerbliche Händler. Bislang berechnete eBay seine Provision lediglich aus dem Verkaufspreis – die Versandkosten blieben davon überrührt und fielen lediglich für den Käufer an. Ab Mittwoch berechnet der Online-Marktplatz seine Provision auf Basis des gesamten Preises.

Geht ein Produkt beispielsweise für 20 Euro über die virtuelle Ladentheke zuzüglich 5 Euro Versandkosten, so wird die eBay-Provision nicht mehr nur für den Warenwert berechnet, sondern auf die im Beispiel vollen 25 Euro. Damit dreht die Plattform wieder einmal mehr leicht an der Preisschraube. Die Provision wird allerdings weiterhin 10 % betragen und erst dann anfallen, wenn das Produkt tatsächlich auch einen Abnehmer gefunden hat. Für den Verkäufer bedeutet dies leicht geringere Einnahmen, schließlich bleiben die Kosten für den Paketversand bei DHL, Hermes und Co auf gleichem Niveau. Vermutlich werden einige Verkäufer die 10 % einfach auf die Versandkosten draufrechnen.

Zudem können ab Mittwoch weniger Angebote kostenlos auf die Plattform gestellt werden. Pro Monat können nur 20 0-Cent-Aktionen eingestellt werden. Bislang konnten pro Monat bis zu 100 solcher Auktionen ohne Gebühren eingestellt werden. Ab dem 21. Angebot soll eine nicht erstattungsfähige Angebotsgebühr in Höhe von 0,50 Euro anfallen.

Zuletzt hatte eBay mit einem guten Jahresauftakt glänzen können. 

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