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VDE fordert 450-MHz-LTE-Netz für intelligente Stromnetze

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LTE LogoDer Verband der Elektrotechnik möchte einem veröffentlichten Positionspapier zufolge Frequenzen im 450-MHz-Spektrum dafür nutzen, um auf Basis der LTE-Technologie ein Steuerungsnetz für die Stromnetze der Versorger aufzubauen. Bereits Eisenbahnunternehmen setzen vermehrt statt auf GSM-R auf LTE, um solche Aufgaben zu bewältigen. Auch intelligente Stromzähler sollen so per LTE angesprochen werden können, statt wie bisher üblich über den herkömmlichen Internetanschluss oder Powerline über das Stromnetz.

LTE im Bereich von Frequenzen rund um 450 MHz sollte besonders weitreichend sein und trotzdem eine ausreichende Bandbreite für die Steuerung der Netze zur Verfügung stellen. Zur Erinnerung: Eine LTE-Zelle im 800-MHz-Band kann über 2.700 km² groß sein und trotzdem noch 50 Mbit/s an Bandbreite liefern. Eine Zelle im 450-MHz-Band ist über 7.500 km² groß.

LTE Vod Tel

Die Ansteuerung der Anlagen würde sich auch über herkömmliche Glasfaserleitungen realisieren lassen, allerdings wäre das viel teurer als ein LTE-Ausbau durch die Energiekonzerne. Besonders die wenigen, weitläufigen Zellen sollen relativ effizient arbeiten und wenig Strom verbrauchen. Wie die Kommunikation im Smart-Grid aber letztendlich realisiert wird, hängt von der Bundesnetzagentur ab. Denn diese bestimmt letztendlich unter welchen Voraussetzungen die Frequenzen an die Versorger gehen und wie viel diese dafür zahlen müssen.

Es scheint so, als würde sich LTE nach und nach immer mehr zum richtigen Nachfolger von GSM als grundlegenden Mobilfunk- und Informationsdienst entwickeln. UMTS hatte, außer in Japan, aufgrund des teuren Aufbaus und der ineffizienz des Netzes nie wirklich die Chance dazu (In Japan existiert kein GSM-Netz mehr und UMTS ist flächendeckend ausgebaut).

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