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Uber plant Neustart in Deutschland und will Fahrern Taxi-Lizenz bezahlen

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uber Der umstrittene Taxidienst Uber soll im Sommer eine gesetzeskonforme Version seines Geschäftsmodells nach Deutschland bringen. Das berichtet jetzt zumindest die WirtschaftsWoche. Uber war vor etwa zwei Wochen vom Landgericht Frankfurt in ganz Deutschland verboten worden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da der klagende Verband „Taxi Deutschland“ zunächst eine Sicherheit in Höhe von 400.000 Euro hinterlegen muss. Nach Aussagen der WirtschaftsWoche sei dies bislang noch nicht geschehen.

Im überarbeiteten Geschäftsmodell soll der Fahrdienst von Fahrern übernommen werden, die über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen. Diesen soll Uber seinen Freizeitchauffeuren bezahlen und obendrein einen kleinen Bonus gewähren. Für die Prüfung bei der Industrie-und-Handelskammer und Ausstellung des Scheins werden in der Regel zwischen 100 bis 200 Euro fällig. Wie hoch der Bonus zur Anreizschaffung ausfallen wird, wollte Uber-Deutschland-Manager Fabien Nestmann der WirtschaftsWoche nicht verraten. Seit dem Start Ende 2013 sollen sich laut Nestmann über 14.000 Fahrer beworben haben – 1.600 seien hierzulande für Uber aktiv.

Der neue Dienst wird wahrscheinlich unter neuem Namen an den Start gehen, im Raum steht hierfür „UberX“; so wie bei ähnlichen Angeboten des Dienstes in Frankreich und England. Dann dürfte der Dienst in zahlreichen deutschen Großstädten wie München, Frankfurt oder Berlin neustarten. Einen genauen Starttermin gibt es aber noch nicht.