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Samsung Pay soll dank fehlender Gebühren Marktanteile erobern

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samsung 2013Mit Google Wallet, Apple Pay und Samsung Pay konkurrieren demnächst drei mobile Zahlungsdienste miteinander, deren Zukunft nicht nur von der Verbreitung der jeweils kompatiblen Smartphones abhängen dürfte, sondern auch von der Akzeptanz auf Seiten von Verbrauchern, Händlern und Partnern aus der Finanzwirtschaft. Deshalb spielen die Gebühren ein große Rolle, was Samsung einem Bericht von Business Korea zufolge erkannt haben soll.

Denn wie die Seite unter Berufung auf Kreditkartenunternehmen meldet, wird der Elektronikkonzern zumindest in Südkorea auf die üblichen Transaktionsgebühren verzichten, die sich in der Regel auf 0,0015 Prozent der Rechnungssumme belaufen. Ähnlich sollen die Planungen für die USA aussehen, auch dort sollen Visa, MasterCard und Co. keine Zahlungen an Samsung leisten müssen.

Die dahinter steckende Motivation dürfte das Erreichen eines hohen Marktanteil sein. Denn Banken und Kreditkartenanbieter könnten Samsung Pay dank fehlender Gebühren empfehlen oder etwaig auslaufende Verträge mit der Konkurrenz nicht verlängern. Vor allem gegenüber Apple Pay hätten die Südkoreaner dann zwei Vorteile. Zum einen kann Samsung Pay mit fast allen Kartenlesegeräten genutzt werden, da kein NFC erforderlich ist, zum anderen spart die Finanzwirtschaft.

Samsung soll auf Gebühren verzichten, um Samsung Pay zu verbreiten
Samsung soll auf Gebühren verzichten, um Samsung Pay zu verbreiten

Denn Apple verlangt von letzterer einen Teil der Einnahmen, Vermutungen zufolge ebene jene 0,0015 Prozent. Offiziell heißt es aus Cupertino lediglich, dass Verbraucher und Händler keine Mehrkosten tragen müssen, wenn Apple Pay genutzt wird. Banken und Kreditkartenanbieter müssen einen Teil ihrer Einnahmen, die sich meist aus einem Grundbetrag sowie einer von der Höhe der Rechnung abhängigen Summe zusammensetzen, hingegen an Apple abtreten.

Ebenso wie Apple Pay soll auch Samsung Pay in Europa angeboten werden, konkrete Termine gibt es beiden Fällen jedoch nicht. Spätestens im Zuge der Expansion dürfte die Frage der Sicherheit in den Vordergrund drängen. Denn die von Samsung genutzte MST-Technik birgt eine deutlich größere Angriffsfläche für Kriminelle als Apples Ansatz.

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