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Microsoft will Nokias Streaming-Dienst MixRadio verkaufen

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Microsoft2012Entgegen früherer Aussagen will Microsoft nur wenige Teile Nokias behalten. Nachdem bereits der Abbau mehrerer Tausend Arbeitsplätze sowie der Verzicht auf mehrere Fertigungseinrichtungen bekannt gegeben wurde und man bei Smartphones nun auf das Logo der Finnen verzichtet, soll auch der ebenfalls erworbene Musik-Streaming-Dienst MixRadio gestrichen werden, wie TechCrunch berichtet.

Das aus dem 2007 gestarteten Ovid Music Store hervorgegangene Angebot ist noch immer auf den Smartphones der Lumia-Familie vorinstalliert und steht dort in direkter Konkurrent mit Microsofts eigenem Angebot Xbox Music. Bereits im Juli hatte der US-Konzern angekündigt, Investoren für MixRadio suchen zu wollen - komplett aus der Hand geben wollte man den Dienst zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Überraschend käme die Abkehr von den bisherigen Ankündigungen nicht, schließlich sind auch die ebenfalls im Sommer angekündigten MixRadio-Apps für Android und iOS noch immer nicht verfügbar. Wie fortgeschritten der neue Plan ist, ist nicht bekannt, erste Gespräche sollen jedoch bereits geführt worden sein. Angesichts des mittlerweile großen Angebots an Musik-Streaming-Diensten könnten die Kontakte zu Mobilfunkanbietern ein großer Vorteil sein, so der Bericht.

Bis zum Verkauf dürfte sich am Geschäftsmodell jedoch nichts ändern. Für 3,99 Euro im Monat können Nutzer sich sogenannte Radio Station anhand von bevorzugten Genres oder Interpreten erstellen, anders als bei Spotify und Co. können Titel jedoch nicht gezielt wiedergegeben werden.

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Kommentare (1)

#1
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Zitat
Das aus dem 2007 gestarteten Ovid Music Store hervorgegangene Angebot

Das hat nichts mit Ovid zu tun, oder gab's da eine Metamorphose?
Scherz beiseite, das muss "Ovi" heißen.


Ansonsten: naja, Microsoft könnte das auch alles einfach in Xbox Music reinpacken. Mit einem Verkauf stärkt man nur die Konkurrenz.
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