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Zalman dementiert Zahlungsunfähigkeit

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zalman2Die Meldung, der bekannte Kühlerhersteller Zalman sei aufgrund von betrügerischen Machenschaften des Mutterkonzerns Moneual zahlungsunfähig, sorgte in der vergangenen Woche für Aufsehen. Dabei soll die Lage weitaus weniger schlimm sein, als sie von südkoreanischen Medien dargestellt wurde. Dies zumindest behauptet die US-Niederlassung des Unternehmens.

Gegenüber Legt Reviews erklärte ein Sprecher, dass Zalman nicht zahlungsunfähig sei. Die Gerüchte seien „absolut falsch“. Es gebe lediglich „einige finanzielle Schwierigkeiten“, ausgelöst durch „Probleme“ bei Moneual. Betont wurde zudem, dass Entwicklung und Produktion nicht gestoppt wurden, auch sämtliche Garantien wären weiterhin gültig, was vor allem für Käufer von Zalman-Produkten eine gute Nachricht ist.

Wie hoch der Wahrheitsgehalt der Stellungnahme ist, lässt sich jedoch schwer einschätzen. Denn die südkoreanische Zentrale will sich erst Ende November zu Wort melden, seitens Moneual gibt es ebenfalls keine aktuelle Aussage. Darüber hinaus ist aber auch der Handel mit Zalman-Aktien weiterhin ausgesetzt, zuletzt wurden die Anteilsscheine Ende Oktober an der Börse gehandelt. Der Kurs wird seitdem mit 489 Won angegeben, dem tiefsten Stand der vergangenen 52 Wochen.

Auslöser der Zahlungsschwierigkeiten soll Kreditbetrug der Mutter Moneual sein. Dort hatte der Vorstand Exportquoten und Lagerbestände nach ersten Informationen wissentlich gefälscht, um Kredite aufnehmen zu können. Insgesamt soll es dabei um umgerechnet etwa 490 Millionen Euro gehen. Mit darin verwickelt könnten zudem einige Banken sein. Denn zumindest in Teilen soll es sich um Mittel handeln, die vom Staat für Wachstumsprogramme vorgesehen waren. Unklar ist, ob Manager Unternehmensgelder auf eigene Konten umgeleitet haben. Von Seiten des ermittelnden südkoreanischen Zolls gibt es keine Aussagen zum aktuellen Stand der Untersuchungen.

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