> > > > Microsoft: Cloud first, Mobile first zeigen Wirkung in den Quartalszahlen

Microsoft: Cloud first, Mobile first zeigen Wirkung in den Quartalszahlen

Veröffentlicht am: von

Microsoft2012Satya Nadella hat sich als neuer Chef bei Microsoft mit seiner "Cloud First, Mobile First"-Strategie sicherlich nicht nur Freunde bei Microsoft gemacht. Die Integration von Nokia kostet im gesamten Unternehmen bis zu 18.000 Stellen, hauptsächlich bei Nokia selbst. Mit der Ankündigung von Windows 10, der bald anstehenden kompletten Integration von Nokia sowie der Konzentration auf Cloud-Dienste will Microsoft weiter an seiner Strategie festhalten - erste Ergebnisse sollen bereits jetzt bei der Bekanntgaben der Zahlen für das erste Quartal 2015 sichtbar sein.

So stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich um 25 Prozent auf 23,201 Milliarden US-Dollar. Einen Anteil daran hat auch Nokia, denn der Umsatz dieses Bereichs war mit 2,6 Milliarden US-Dollar deutlich höher, als angenommen. Eine leichte Steigerung bei den Verkäufen der Lumia-Smartphones auf eine Stückzahl von 9,3 Millionen ist sicherlich auch für den Bruttogewinn in Höhe von 478 Millionen US-Dollar verantwortlich. Konzernweit lag der Gewinn bei 4,54 Milliarden US-Dollar, was auch zeigt wie gering der Einfluss des Nokia-Geschäfts in diesem Bereich ist. Im Vorjahresquartal lag der Gewinn noch bei 5,244 Milliarden US-Dollar, allerdings hat Microsoft auch in diesem Quartal mit Belastungen in Höhe von 1,14 Milliarden US-Dollar durch den Nokia-Kauf zu kämpfen.

Nicht so gut läuft es hingegen beim Devices and Consumer Licensing (Windows, Microsoft Office, Windows-Phone- und Patent-Lizenzierungen). Der Umsatz ging hier von 4,484 auf 4,093 Milliarden US-Dollar zurück und reiht sich damit in das Windows-Phone-Software-Geschäft ein, dessen Umsatz um satte 46 Prozent einbrach.

Deutlich besser läuft es bei den Surface-Tablets, deren Umsatz sich auf 908 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt hat. Mit 2,4 Millionen verkaufen Xbox One und einem Umsatz-Plus von 58 Prozent hat diese Sparte mit den größten Einfluss auf das positive Gesamtergebnis. Auch wenn das Geschäft mit den klassischen Windows- und Office-Lizenzen schwächelt, so scheinen sieben Millionen Abonnenten von Office 365 den positiven Trend in diesem Bereich zu bestätigen. Der Umsatz stieg um 128 Prozent und hat sich damit mehr als verdoppelt.

Microsoft sieht sich für die Zukunft gerüstet, auch wenn noch große Änderungen anstehen. Die Entlassung von 18.000 Stellen ist noch lange nicht abgeschlossen und wird noch große Diskussionen im Unternehmen auslösen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar92992_1.gif
Registriert seit: 10.06.2008
Emsland / Bochum
Admiral
Beiträge: 10866
Naja 5 Milliarden Dollar Gewinn erreicht man auch nicht, wenn man 18.000 unnütze Mitarbeiter durchfüttert...

/sarkasmus
#2
customavatars/avatar18741_1.gif
Registriert seit: 31.01.2005
NRW
Kapitän zur See
Beiträge: 3553
Mircosoft ist genauso wie alle anderen wirtschaftlichen Unternehmen keine Arbeiterwohlfahrt.
Überzählige Arbeiter sind unnütz, die würde wohl kein Unternehmen nur aus sozialem Aspekt behalten?

Ansonsten wird die Zeit zeigen ob das "Abo"-Angebot mit Office und Co. aufgeht.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Lohnt das Mining für den Privatanwender noch?

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bestimmte Grafikkartenmodelle sind schlecht verfügbar und einige Hersteller präsentieren sogar spezielle Mining-Modelle – bestes Anzeichen dafür, dass eine neue Mining-Welle anrollt. Ethereum basiert wie Bitcoins auf einer Blockchain-Technologie. Ethereum ist aber keine reine Kryptowährung,... [mehr]

Bitcoin droht der Hard Fork – Ethereum weiter auf niedrigem Kurs

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ETHEREUM

Bereits in der vergangenen Woche deuteten sich einige Änderungen bei den Kryptowährungen an. Nach einem wochenlangen Hoch brach der Kurs des Ether auf weit unter 200 US-Dollar ein. Die Gründe dafür sind nicht immer ersichtlich. Oftmals gibt es auch Wechselwirkungen zwischen den einzelnen... [mehr]

AMD mit guten Quartalszahlen – Vega und Naples für Q2 bestätigt (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD

AMD hat die ersten Quartalszahlen veröffentlicht, die nach dem Verkaufsstart der RYZEN-Prozessoren zusammengestellt wurden. Darin zeichnet das Unternehmen einen deutlichen Anstieg beim Umsatz aus, muss bisher aber noch auf Gewinne verzichten. Weitaus wichtiger aber ist, dass AMD in seinen... [mehr]

Epyc und Vega: AMD packt ein PFLOP pro Sekunde in ein Serverrack

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD-PROJECT47

AMD hat mit den Eypc-Serverprozessoren und Radeon-Instinct-GPU-Beschleunigern zwei sicherlich potente Hardwarekomponenten vorgestellt, die teilweise auch schon im Handel verfügbar sind oder in den kommenden Wochen und Monaten auf den Markt kommen werden. Mit den Epyc-Prozessoren greift AMD den... [mehr]

O2: Wer bei der Hotline nicht anruft, wird mit Datenvolumen belohnt (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/2017/O2_LOGO

O2 war in den letzten Monaten aufgrund seiner schlecht erreichbaren Hotline immer wieder in der Kritik. Kunden mussten teilweise stundenlang in der Warteschleife warten, bis sich am anderen Ende der Leitung ein Mitarbeiter meldete. Dies ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Kapazitäten... [mehr]

Apple Pay weiterhin nicht in Deutschland vorgesehen

Logo von IMAGES/STORIES/2017/APPLE_PAY

Apple Pay ist das drahtlose Bezahlsystem des iPhone-, iPad- und Mac-Herstellers, welches am 20. Oktober 2014 startet, bisher aber noch immer nicht den Weg nach Deutschland gefunden hat. Inzwischen hat Apple für viele Nachbarländer Apple Pay bereits eingeführt, Deutschland aber ist nach wie vor... [mehr]