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Apple streicht Bose-Zubehör nach Sponsoring-Streit aus dem Online-Shop

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apple logoDie Anfang August abgeschlossene Übernahme des Kopfhörerherstellers Beats Electronics hat für den ersten langjährigen Apple-Partner Konsequenzen. Denn wie 9to5Mac bereits am gestrigen Abend berichtet hat, wurden sämtliche Bose-Produkte - darunter neben Lautsprechern auch Kopfhörer - aus dem US-Online-Shop der Kalifornier entfernt.

Doch nicht nur in der Heimat aller drei Unternehmen müssen Kunden nun auf andere Händler ausweichen, auch in den europäischen Internet-Auftritten Apples sucht man Bose und sein Zubehör vergebens.

Zwar hat sich keiner der Beteiligten zu Wort gemeldet, der Kauf von Beats dürfte aber nur indirekt der Grund sein. Denn zum einen sind andere Hersteller wie Sennheiser oder Bowers & Wilkins weiterhin gelistet, zum anderen gab es erst vor wenigen Tagen einen Streit, in dessen Mittelpunkt Beats und Bose standen. Denn letztgenanntes Unternehmen ist seit Kurzem Werbepartner der US-Football-Liga NFL. Die Folge: Colin Kaepernick von den San Francisco 49ers musste eine Strafe in Höhe von 10.000 US-Dollar zahlen, da er mit Beats-Kopfhörern an einer Pressekonferenz nach einem Spiel teilnahm. Als treibende Kraft hinter der Bestrafung gilt Bose als NFL-Exklusivpartner für Kopfhörer und Ähnliches. Dies dürfte bei Apple nur auf wenig Gegenliebe gestossen sein, denn Beats hat mit diversen Spielern ebenfalls Sponsoring-Abkommen geschlossen.

Als äußerst unwahrscheinlicher Auslöser gilt hingegen ein Gerichtsverfahren, zwischen Bose und dem Apple-Zukauf. Dieses wurde durch eine außergerichtliche Einigung bereits vor einigen Wochen beendet. Hintergrund war der Vorwurf Boses, Beats würde Patente, die im Zusammenhang mit Geräuschunterdrückung stehen, verletzen.

Medienberichten zufolge könnte dies nur der Anfang eine umfangreicheren Auslistungsaktion seitens Apple sein. Denn auch der Wearable-Hersteller Fitbit soll in Kürze seine Waren nicht mehr über Kalifornier anbieten dürfen. Hier gelten sowohl mögliche Apple-Fitness-Tracker als auch die Weigerung Fitbits, Apple Health zu unterstützen, als Gründe.

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