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Deutsche Telekom passt nach Kritik stationäre LTE-Tarife an

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telekom2Gut ein halbes Jahr nach der Ankündigung hat die Deutsche Telekom heute Änderungen der „Call & Surf Comfort via Funk“-Tarife bekannt gegeben. Während sich hinsichtlich der Preise nichts ändert, erhalten Kunden im Gegenzug mehr ungedrosseltes Übertragungsvolumen - allerdings lediglich im Rahmen der SpeedOn-Option.

Bislang konnte über diese für 14,95 Euro das Volumen um 10 GB erweitert werden. Ab morgen orientiert sich die Datenmenge hingegen am jeweils gebuchten Tarif. So wird das Volumen im S-Tarif wie gehabt um 10 GB erweitert, im M- und L-Tarif hingegen um 15 und 30 GB. Das in der Grundgebühr inkludierte Volumen bleibt mit 10, 15 und 30 GB identisch. Nach eigenen Angaben ist diese Änderung das Ergebnis eines Kunden-Workshops, zu dem Nutzer in ländlichen Regionen eingeladen wurden. Ein unternehmenseigener, nicht näher beschriebener Vorschlag sei von den Teilnehmern abgelehnt worden, letztlich wurde die nun vorgestellte Lösung erarbeitet.

Auslöser war eine Abmahnung der Verbraucherzentrale Sachsen, die die Bewerbung der „Call & Surf Comfort via Funk“-Tarife mit dem Begriff „Flat“ kritisiert hatte. Als Reaktion hatte die die Deutsche Telekom zunächst die monatlich drei ersten Aufstockungen des Datenvolumens per SpeedOn-Option kostenlos gemacht, eine weitere Überarbeitung wurde für die kommenden Monate in Aussicht gestellt. Dabei hatte man von Anfang an klargestellt, dass eine generelle Abschaffung der Drosselung nicht möglich sei, um allen Nutzern eine ausreichende Bandbreite zur Verfügung stellen zu können.

Mit der nun veränderten SpeedOn-Lösung sei die Anpassung aber noch nicht abgeschlossen, so das Unternehmen. Welche Details jedoch als nächstes überarbeitet werden sollen, lässt man offen.

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