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Tesla plant umfangreichen Supercharger-Ausbau in Europa

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tesla motorsGeht es um die Reichweite von Elektrofahrzeugen, belegt Tesla mit seinem Model S einen Spitzenplatz. Mit einer Ladung erreicht das Topmodell, das mit einem 85-kWh-Akku ausgestattet ist, rund 400 Kilometer - ausreichend für die Fahrt von Hannover nach Hamburg und zurück oder den einfachen Weg von München nach Frankfurt.

Auf längere Reisen führt jedoch kein Weg an einer Ladestation vorbei, an denen meist jedoch ein längerer Aufenthalt eingeplant werden muss. Mit seinen Superchargern versucht Tesla diese Zeiten jedoch auf ein Minimum zu reduzieren: Nach 20 Minuten ist der Akku zur Hälfte gefüllt, nach 40 Minuten stehen bereits 80 Prozent zur Verfügung, für die volle Ladung müssen 75 Minuten eingeplant werden - im Vergleich zu herkömmlichen Ladestationen oder gar Standardsteckdosen ein großer Zeitgewinn.

Das europäische Supercharger-Netz im Sommer 2014

Allerdings sind die Supercharger selbst in der US-Heimat nur selten anzutreffen, gerade einmal gut 100 der Stationen sind zwischen Pazifik und Atlantik platziert, die allerdings die Reise quer durch das Land ermöglichen sollen. Etwas anders sieht es in Europa aus. Zwar gibt es hier mit 45 - davon 13 hierzulande - Superchargern im Verhältnis zur Fläche mehr Säulen, aber selbst auf dem Weg von Deutschland nach Frankreich oder Dänemark müssen Fahrer auf Alternativen zurückgreifen.

Geplanter Ausbau bis zum Frühjahr 2015

In den kommenden Monaten soll sich dies aber ändern. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen sukzessive weitere Supercharger gebaut und in Betrieb genommen werden. Allein in den kommenden Wochen soll die Zahl auf 71 anwachsen, bis zum kommenden Frühjahr plant Tesla mit 113 Stationen. Spätestens dann soll ein Korridor zwischen Narvik in Nordnorwegen und der italienischen Hauptstadt abgedeckt sein.

Weiterhin keine Berücksichtigung werden auch dann die osteuropäischen Staaten wie Polen und Tschechien, aber auch Portugal, Griechenland und weite Teile Spaniens finden.

Tesla Supercharger: Laden mit 120 kW

Wie viel Geld in den Ausbau investieren wird, ist nicht bekannt, auch zu den exakten Standorten äußert man sich bislang nicht. In der Regel werden die Supercharger aber auch weiterhin in der Nähe von Raststätten und Autohöfen untergebracht. Langfristig könnten aber auch Fahrer anderer Elektrofahrzeuge vom Ausbau profitieren. Denn Tesla arbeitet parallel daran, ein herstellerübergreifendes System zu etablieren.

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Kommentare (16)

#7
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Obergefreiter
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@Kommando
Klar war das jetzt ein Vergleich von Vanillearoma und Safranfäden, aber dennoch: Damit ich günstiger werde pro Kilometer, sogar mit einem Diesel, als ein Elektroauto, muss ich die Leistung stark reduzieren. Nimm mal ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor in einer ähnlichen Preis und Leistungsklasse, zB ein BMW 740d mit 306PS, der braucht gleich 6l Diesel (Realverbrauch mit Sicherheit deutlich höher), sind bei 1,30€/Liter ungefähr 7,80€/100km. Ähnliche Fahrleistungen (6,2s/6,0s), ähnliches Leergewicht (~2-2,1 Tonnen), ähnlicher Preis (82.000€+), usw.

//edit
Btw. hat Tesla ja bereits eine Mittelklasse à la BMW 3er (entsprechend Model III genannt) im Preissegment zwischen 35.000-40.000€ angekündigt und zukünftig auch Kleinwagen in Aussicht gestellt. DANN wirds erst richtig interessant ;)
\\edit
#8
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127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25376
Zitat romeon;22482571
Lustig finde ich auch immer, dass alle denken, der fährt quasi für lau. Ein ordentlicher Diesel frisst wenn überhaupt kaum mehr und ist ausgereift!

Wenn man an den Superchargern auflädt, ist das ja auch so. :o)
#9
Registriert seit: 02.08.2014

Matrose
Beiträge: 1
quad4 sei folgendes gesagt: man soll nicht immer alles glauben, was in artikeln steht. es stimmt nicht, dass man mit einem tesla model s auf 500 km 300 kwh braucht. ich fahre selber so ein teil und schaffe diese distanz mit 90-110 kwh. je nach elevation, temperatur und geschwindigkeit. die zu verbrauchende batteriekapazität beträgt rund 74 kwh. wenn ich vom schlechteren fall ausgehe und 110 kwh benötige, dann muss ich am supercharger nur noch gut 36 kwh laden. das schafft man locker in einer halben stunde. und auf so eine distanz muss man ja auch mal kaffee trinken. und selbst wenn man nur mit 22 kw laden kann, schafft man es in gut eineinhalb stunden. da liegt ein schönes mittagessen drin. ich bin vor einer woche von der schweiz aus an die adria und züruck gefahren, rund 1300 km. die kosten für energie schlugen mit rund 10 euro, ja richtig gelesen 10, zu buche. ich zahle nur den strom, den ich zu hause geladen habe und eine vollladung kostet nun mal nicht mehr als ca. 10 euro (schweizer strompreise). man darf nicht vergessen, dass man an den superchargern immer gratis lädt und dass es sehr viele andere ladestationen, sowohl private als auch öffentliche, in europa gibt, die zum teil auch gratis strom liefern. wem wurde unterwegs schon mal ein tank diesel bezahlt?
und nicht zu vergessen ist, dass die effizienz eines elektromotors um ein vielfaches höher ist als die eines verbrenners. wenn in einem liter benzin 8 kwh stecken, dann geht der grösste teil, nämlich ca. 75 %, als abwärme in die luft. und rekuperation ist bei den meisten herkömmlichen autos sowieso kein thema. in einem elekteoauto macht man durch die umwandlung der verzögerungsenergie real kwh. z.b. bei einer passfahrt von 2200 m auf eine höhe von 500 m liegen gut und gern 4 kwh drin. umgerechnet in km sind das rund 25 km.

man kann das alles natürlich schlecht finden, man muss aber nicht.
#10
Registriert seit: 30.06.2004

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 395
Zitat DHAmoKK;22482623
@Desti: DU fähst vielleicht nicht jeden Tag so weit. :wall:
Zuhause kann ich den Wagen ja an die Steckdose hängen des nachts, aber was, wenn ich mal wegfahre? Nicht jedes Hotel stellt ihren Gästen mal eben ein kleines Kraftwerk (wir hier nicht von 2-3kWh!) zur Verfügung. //edit: Noch eine Variante: Ich habe ein Elektroauto mit einem Akku für 50km, mein Arbeitsweg ist hin und zurück zusammen 44km lang, ich will Nachmittags noch einen Freund besuchen, der 10km weit weg wohnt. Geht das? Nachdenken! \\edit

[..]



Es gibt keine Elektroautos mit 50 km Reichweite. Selbst die kleinsten, der Mitsubishi i-Miev, Smart ED und VW e-Up! schaffen 110 km und mehr.
#11
Registriert seit: 30.06.2004

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 395
Zitat QUAD4;22482058
ich will das der ********** staat die steuern senkt auf das benzin und nicht irgendwelche beschissenen e-müll autos :hwluxx:



dies ist nur ein ausschnitte eines artikels :)
hier der komplette artikel und quelle:
Vollpolitisierte Elektroautos: Emotion statt E-Motion - recentr.com | recentr.com



Dein widerwärtiges Geschmiere strotzt nur so voller dreckiger Lügen. Es gibt kein einziges Elektroauto mit einer 30 Volt Batterie und ein Kabel für 500 V, 300 A hat höchsten 5 cm Durchmesser.
#12
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Registriert seit: 07.07.2006
Schwäbisch Hall
Admiral
Beiträge: 9283
@QUAD4, danke für den amüsanten Link ;) hätte nie gedacht das man sich so ein Schwachsinn wie recentr..com einziehen kann
#13
Registriert seit: 20.05.2011

Gefreiter
Beiträge: 59
Zitat QUAD4;22482058

dies ist nur ein ausschnitte eines artikels :)
hier der komplette artikel und quelle:
Vollpolitisierte Elektroautos: Emotion statt E-Motion - recentr.com | recentr.com


sehr lustiger "Artikel", alleine der Ausschnitt reicht ja um zu erkennen dass hier Meinung gemacht wird anstatt wenigstens mal mit den korrekten Zahlen zu argumentieren.
Wenn man schon meint, über das Thema Elektrofahrzeuge schreiben zu müssen, sollte wenigstens etwas elektro/physikalisches Grundverständnis vorhanden sein. Dann ist es wenigstens nicht soo leicht wie im Link von dir, dümmliches Gesülze zu erkennen :D
Wobei, wenn man sich die "Quelle" näher ansieht, kann man sich ohnehin jegliches Nachdenken über die Relevanz sparen...
#14
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Registriert seit: 21.07.2006
Mainz-KH
Kapitän zur See
Beiträge: 3576
Ist ein schönes Auto und eine gute Idee.
Würde allerdings eine Version mit großem Kofferraum und ca 170 PS weniger bevorzugen.
Warum hier manch ewig gestriger sich dem Fortschritt verschließen muss verstehe ich nicht.

Klar, es ist ein Nieschenprodukt und hat sicherlich auch Schattenseiten aber es zeigt wenigstens was auf dem Gebiet jetzt schon alles geht, und das eigentlich massentauglich.
#15
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2454
Zitat go tesla;22484717
dass die effizienz eines elektromotors um ein vielfaches höher ist als die eines verbrenners. wenn in einem liter benzin 8 kwh stecken, dann geht der grösste teil, nämlich ca. 75 %, als abwärme in die luft. und rekuperation ist bei den meisten herkömmlichen autos sowieso kein thema.


Das ist etwas kurz gedacht, denn beim Strom hast du diese Verluste vorher schon. (im Kraftwerk, bzw. Stromnetz)
#16
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Registriert seit: 06.02.2012

Bootsmann
Beiträge: 565
Der Tesla S ist absolut ausgereift. Die wenigen Artikel die man sah wo so ein Ding brennt waren absolute Ausnahmen die dann natürlich medial hochgespielt wurden. Ich will gar nicht wissen wie viele Autos täglich irgendwo in Flammen aufgehen...

Wer sich mehr für die Zukunft der Elektro-Autos interessiert dem sei folgender Vortrag ans Herz gelegt. Sehr interessanter und wirklich toll erzählt...
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