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PayPal-Chef wechselt zu Facebook, WhatsApp bleibt eigenständig

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facebookNach drei Jahren an der Spitze von PayPal wird David Marcus zum sozialen Netzwerk Facebook wechseln. Als Grund für den Wechsel nannte Marcus, der mit der Übernahme seines Startups Zong durch eBay zum Zahlungsdienstleister stieß, die Entwicklungen der vergangenen Monate. Er sehne sich nach mehr Nähe zur Entwicklung von neuen Produkten, in seiner aktuellen Position sei dies jedoch nicht möglich, so der 41-Jährige.

Innerhalb Facebooks wird er sich ab Juli um den Messenger kümmern. Laut Bloomberg könnte es sich dabei unter anderem um das Entwickeln von Einnahmequellen gehen. Denn bislang erwirtschaftet Facebook mit seinem Nachrichtendienst kein Geld, durch die gestartete Ausgliederung aus der eigentlichen Facebook-Applikation dürften zudem einige Aufrufe des sozialen Netzwerks und somit auch Werbeeinblendungen entfallen. Änderungen sind jedoch nicht geplant, nach eigenen Angaben zählt der Messenger zu Facebooks wichtigsten Angeboten. Fest gemacht wird dies auch an den Zahlen: Aktuell erreicht man monatlich mehr als 200 Millionen Messenger-Nutzer, die täglich 12 Milliarden Nachrichten verschicken.

Weitaus interessanter als die Personalie Marcus ist jedoch das, was der Neuzugang nicht verantworten wird. Denn laut Facebook fällt WhatsApp nicht in seinen Aufgabenbereich, was gleichbedeutend mit einer nicht vorgesehenen Verschmelzung der beiden Angebote ist. Somit bleibt offen, wofür genau Mark Zuckerberg 19 Milliarden US-Dollar ausgegeben hat.

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