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Google plant Satelliten-Flotte für Internet-Versorgung

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google 2013Auch wenn das eigene Netz bislang nur auf wenige Städte in den USA begrenzt ist, von den etablierten Netzbetreibern und Internet-Anbietern wird Google dennoch als starker Konkurrent wahrgenommen. Auch, weil das Unternehmen über umfangreiche finanzielle Mittel verfügt, die nun zu einem Teil in einen Ausbau des eigenen Versorgungsangebots fließen sollen.

Laut Wall Street Journal sind zunächst 1 Milliarde US-Dollar eingeplant, um 180 Satelliten zu konstruieren und in einen erdnahen Orbit zu schicken. Technische Details sind bislang weitestgehend unbekannt, einzig das Gewicht der Satelliten scheint bereits festzustehen. Mit 250 pounds, rund 110 kg, sollen diese vergleichsweise leicht ausfallen. Dem Bericht zufolge soll Google beim noch namenlosen Projekt mit O3b zusammenarbeiten. Das 2007 gegründete Unternehmen, dass in den Niederlanden sowie auf der Kanalinsel Jersey beheimatet ist, hat sich auf die Entwicklung und Konstruktion von kommerziellen Kommunikationssatelliten für die Internet-Versorgung spezialisiert und gehört nach einem Investment in unbekannter Höhe in Teilen zu Google.

Wann mit dem Start der ersten Satelliten sowie der Fertigstellung des Netzes zu rechnen ist, ist noch unbekannt. Als möglich erachtet wird jedoch der nachträgliche Ausbau des Netzes. Zusammen mit nachträglichen Änderungen an der Technik könnten die Kosten des Projekts dann die Marke von 3 Milliarden US-Dollar überschreiten. Im Gegenzug sollen die anderen Projekte zum Aufbau von Internet-Netzen aber nicht aufgegeben werden. Sowohl die Ballon- als auch der Drohnen-basierte Ansatz würden weiterverfolgt, auch, weil sich die Techniken gut ergänzen könnten.

Google selbst kommentierte die Pläne lediglich mit dem Hinweis, dass das Internet das Leben der Menschen deutlich verbessern könne, zwei Drittel der Menschheit hätte jedoch keinen Zugang zum weltweiten Datennetz. Als börsennotiertes Unternehmen dürfte Google jedoch auch ein finanzielles Interesse an seinem Engagement haben, zumindest langfristig.

Gleiches gilt auch für Facebook: Beim sozialen Netzwerk arbeitet man ebenfalls an eigenen Netzen, bei deren Aufbau und Betrieb Drohnen eine wichtige Rolle spielen sollen.

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