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Apples Übernahme von Beats sorgt weiter für Spekulationen

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apple logoApples teuerste Übernahme der Unternehmensgeschichte sorgt weiter für Schlagzeilen. Denn auch nachdem Tim Cook zwischenzeitlich im Interview mit re/code die wichtigsten Fragen rund um den Kauf von Beats Electronics beantwortet und die dahinterstehende Motivation erläutert hat, rätseln Branchenkenner, wofür die 3 Milliarden US-Dollar tatsächlich ausgegeben werden.

Cook selbst hatte erklärt, dass es weniger um die Hardware wie Lautsprecher, sondern eher um den Streaming-Dienst Beats Music sowie die Fähigkeiten der Führungspersonen gehe, die künftig für Apple tätig sein werden. Dem Wall Street Journal zufolge hätte man dann aber eine viel zu hohe Summe für Beats Music geboten. Denn aus zuverlässiger Quelle will man erfahren haben, dass 0,5 der 3 Milliarden US-Dollar für das Streaming-Angebot bestimmt sind. Im Vergleich zum aktuell populärsten Anbieter Spotify wäre ein Beats-Abonnent damit fünfmal so wertvoll.

Denn während Spotifys Wert aktuell auf 4 Milliarden US-Dollar bei 10 Millionen zahlenden Kunden geschätzt wird, erreicht Beats Music gerade einmal 250.000 Nutzer mit kostenpflichtigem Account. Dies bedeutet im Umkehrschluss: Für Beats’ Streaming-Sparte hätten lediglich 100 statt 500 Millionen US-Dollar geboten werden dürfen. Was den tatsächlich bezahlten Preis so in die Höhe getrieben hat, bleibt weiterhin unklar. Denn auch aus technologischer Sicht bietet Beats Music keine gravierenden Besonderheiten, nach Alternativen soll Apple sich zudem nicht bemüht haben. Wie weiter berichtet wird, hätte es zu keinem Zeitpunkt Verhandlungen mit Spotify gegeben. Dabei hätte man mit der Übernahme des schwedischen Unternehmens nicht die Rechte für einen umfangreicheren Musikkatalog, sondern auch das 40-zigfache an zahlenden Nutzern und eine plattformübergreifende Software erhalten.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 11.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4593
Beats = überteuerter Shice.
War bisher so, wird vermutlich auch so bleiben, außer die schmeißen den Namen und damit das - in Kreisen intelligenter(er) Leute vorhandene . schlechte Image übern Haufen.
#2
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Registriert seit: 03.02.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 252
"Was den tatsächlich bezahlten Preis so in die Höhe getrieben hat, bleibt weiterhin unklar"

Wenn man den Berichten glauben darf, ist der Grund völlig klar: Der Streaming Dienst von Beats muss nur knapp die Hälfte an die Rechteinhaber zahlen, von dem was Spotify zahlt. Hinzu kommt noch, dass diese Verträge 5 Jahre Gültigkeit haben. (Die Menge der potenziellen Streaming Kunden in der Apple Gemeinschaft) * (Wachstum im Streaming Markt) * (10€ Monat) Das wird sich schon rechnen
#3
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Registriert seit: 18.01.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 468
Das mit Beats Music klingt recht plausibel. Laut diversen Berichten geht der Kauf von Music auf iTunes zurück weil die Mehrheit der Kunden eher Streaming Angebote wie Spotify nutzen. Spotify wäre aber wohl teurer gewesen und muss mehr Geld an Rechteinhaber abdrücken. Außerdem legen die Kunden von Apple viel Wert auf Marken und deren Image und Ruf. Apple lebt ja quasi davon.
Genauso ist es mit der Marke Beats. Diese hat es nur durch geschicktes Marketing und Hype so schnell zur jetzigen Marktposition geschafft und weniger durch Technik, also ähnlich wie Apple.
Apple kennt nunmal seine Klientel. Jetzt müssen Sie nur noch Beats Music pushen.
#4
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Registriert seit: 21.07.2003
Binzen
Stabsgefreiter
Beiträge: 259
Spekulationen sind schon schön, am ende hat vllt nur einer im Flur gerufen das Google Beats kaufen will und man sah sich unter Zugzwang.

Aber Spaß bei Seite, wenn Beats wirklich nur die hälfte von Spotify bezahlt an die Musikverlage, wird es nach dieser Übernahme bei der nächsten Vertrags Verhandlung aber auch vorbei sein. Ich denke nicht das Apple durch seine Marktstellung ähnlich forsch gegenüber der Musikbranche auftreten kann wie zu iTunes hochzeiten. Also ist das irgendwie auf lange Sicht auch kein Intelligenter Schachzug gewesen in meinen Augen. Das Potenzial durch die bisherigen Apple Kunden mag ja da sein, aber wie viele davon sind schon Kunden bei der Konkurenz?

Aber gut nach dem Facebook Whatsapp deal, sind das hier ja Peanuts, um mal Herr Kopper zu bemühen.
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