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#AmazonCart: Über Twitter bei Amazon einkaufen

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amazonWährend der Online-Händler Amazon in ausgewählten Gebieten der USA schon seit geraumer Zeit seinen Lebensmittel-Lieferservice „Amazon Fresh“ ausgiebig testet und mit „Amazon Pantry“ einen neuen Prime-Dienst startete, bei dem eine Kiste mit 45 Pfund Haushaltswaren und Lebensmitteln gegen eine Versandpauschale von 5,99 US-Dollar geliefert wird, hat man sich nun auch mit dem Kurznachrichtendienst Twitter zusammengetan, um Spontankäufe noch einfacher abwickeln zu können. Künftig sollen Twitter-Nutzer ihren Amazon-Warenkorb direkt über Twitter befüllen können.

Dabei muss der eigene Twitter-Account zunächst mit einem Amazon-Konto verbunden werden. Stößt der Nutzer dann innerhalb des Twitter-Netzwerkes auf einen interessanten Amazon-Link und möchte das dort hinterlegte Produkt gerne kaufen, kann er auf diesen Tweet einfach mit einem neuen Hashtag „#AmazonCart“ antworten und der verlinkte Artikel wird automatisch dem Warenkorb hinzugefügt. Nutzen lassen soll sich die neue Funktion mit jedem Tweet, der einen Link zu einem Produkt aus der Amazon-Produktpalette enthält. Anschließend muss sich der Amazon-Kunde nur noch in seinem Amazon-Account einloggen und den Bestellvorgang abschließen, kann dies aber auch zu einem späteren Zeitpunkt erledigen oder den Warenkorb beliebig erweitern.

Laut dem Nachrichtenmagazin Spiegel Online soll der Dienst bislang aber nur für Kunden des US-amerikanischen und britischen Amazon-Shops zur Verfügung stehen. Während Kunden in den USA auf den Hashtag „#AmazonCart“ zurückgreifen können, muss man als Kunde in Großbritannien den Hashtag „#AmazonBasket“ nutzen, um seinen Warenkorb über Twitter zu befüllen. Ob die Funktion in absehbarer Zeit auch auf andere Regionen ausgeweitet wird, bleibt abzuwarten. Vermutlich dürfte es sich hierbei zunächst um ein Pilotprojekt handeln.

Über den Mikroblogging-Dienst Twitter lassen sich kurze sogenannte Tweets mit 140 Zeichen absetzen, die dann automatisch auf der Timeline der Follower angezeigt werden oder einfach nur über das Profil des Nutzers einsehbar sind. Der Dienst soll inzwischen eigenen Angaben zufolge  über 240 Millionen Nutzer zählen.

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 06.06.2006
Österreich
Oberbootsmann
Beiträge: 789
Hm was ich noch nicht ganz verstehe: Er retweetet praktisch den Tweet in dem er einen interessanten Amazon Link gesehen hat?

Woher weiß er denn, dass der Link was interessantes beinhaltet? Er klickt drauf; und wenn er draufklickt dann kommt er ja auf die Amazon Seite und kann das Produkt dann direkt in den Warenkorb legen. Ohne seine Twitter-Startseite zuzumüllen und allen gleich zu zeigen was man sich gekauft hat.
#2
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Registriert seit: 27.10.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 781
@sk1ll: Aus dem Grund (und zusätzlich ganz allgemein) verstehe ich dieses "Angebot" nicht und halte es für verschwendetes Geld. (Seitens der Entwicklungsabteilungen von Amazon und Twitter.)
#3
Registriert seit: 03.12.2007

Obergefreiter
Beiträge: 113
Moin

Also, wie ich das Video verstanden habe, steht in einem Amazon-Tweet nicht nur stumpf ein Link, sondern auch die Produktbezeichnung und ein Bild dessen, sodass man in der Tat ohne auf den Link zu klicken weiß, was es sein soll.

Bleibt nur noch der Punkt, dass es niemanden etwas angeht, was ich kaufe. Und wenn ich der Meinung bin, dass es die Welt erfahren muss, gibts nach dem Kauf auf der Amazon-Seite immer noch den blauen Vogel zum anzwitschern...
#4
customavatars/avatar163959_1.gif
Registriert seit: 27.10.2011

Oberbootsmann
Beiträge: 781
Und natürlich die Missbrauchsmöglichkeit durch Objekte mit mehrdeutiger Artikelbezeichnung und einem ungenauen Bild.
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