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Axel Springer erwirtschaftet erstmals mehr als die Hälfte seines Umsatzes digital

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axel springerDer Medienkonzern Axel Springer hat heute seine neuesten Quartalszahlen offengelegt. Nachdem man sich in den letzten Monaten immer mehr auf das Digital-Geschäft konzentrierte und sich im Juli des vergangenen Jahres für 920 Millionen Euro von zahlreichen, durchaus noch umsatz- und gewinnbringenden Print-Titeln trennte, scheint der eingeschlagene Kurs nun Wurzeln zu schlagen. Erstmals konnte der Konzern in den ersten drei Monaten des Jahres mehr als die Hälfte seines Umsatzes mit digitalen Angeboten erwirtschaften.

Im Zeitraum von Januar bis einschließlich März setzte Axel Springer insgesamt 692,3 Millionen Euro um – gut 4,4 Prozent oder 28,9 Millionen Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt 52,8 Prozent entfielen dabei auf die digitalen Medien. Im ersten Quartal 2013 lag die Quote noch bei 49,6 Prozent. Unterm Strich blieb dem Konzern ein Nettogewinn von 61,1 Millionen Euro, was ebenfalls einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 32,8 Prozent entspricht.

Damit kompensierte das Digital-Geschäft erneut die sinkenden Umsätze im Printgeschäft, deren Auflagenzahlen zwischen 0,5 und 20,7 Prozent zurückgingen. Vor allem die Computer Bild hat es hart getroffen. Hier wird wohl am deutlichsten, dass sich die Leserschaft immer stärker auf das Internet als das schnellere Medien konzentriert. Aufgrund verschiedener Preiserhöhungen gingen die Vertriebsumsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aber nur um 1,8 Prozent zurück. Insgesamt gingen die Vertriebserlöse von 190,1 auf 182,1 Millionen Euro zurück. Den größten Teil seiner Erlöse generiert Axel Springer noch immer über Werbung. In diesem Segment verzeichnete der Konzern einen Anstieg um 6,3 Prozent auf 406,2 Millionen Euro.

Für das Gesamtjahr 2014 rechnet Axel Springer mit einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich.

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