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Swatch geht gegen Apples iWatch vor

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apple logoViel mehr als ein Gerücht ist Apples Smartwatch iWatch nicht, doch der Uhrenhersteller Swatch bereitet sich dennoch auf eine juristische Auseinandersetzung vor. Denn nach Ansicht der Schweizer verletzt der mögliche Name des Wearable-Device eigene Markenrechte.

Gegenüber dem Portal watson erklärte Unternehmenssprecherin Serena Chiesura, dass es durchaus zu Verwechslungen zwischen der iWatch und der eigenen iSwatch kommen könne, „die Marken sind verwechselbar“. Darüber hinaus dürfte es jedoch kaum Überschneidungen geben, sieht man einmal von der Möglichkeit, sich die Zeit anzeigen zu lassen, ab. Denn die iSwatch ist eine herkömmliche Armbanduhr, die keinerlei „Smart-Funktionen“ bietet.

Auf den Ausgang möglicher Gerichtsverfahren dürfte dies aber kaum Auswirkungen haben. Der Quelle zufolge spielen hier unter Umständen zwei andere Punkte eine große Rolle. Denn während Apple über Tarnfirmen iWatch als Wortmarke schützen lässt oder entsprechende Rechte bereits erhalten hat, hat Swatch auf eine Wortbildmarke gesetzt. Der Unterschied: Während bei Apple bereits der reine Begriff in jeglicher geschriebener Form geschützt wäre, muss Swatch auf Text und ein grafisches Element zurückgreifen. Dadurch, so der Berner Rechtsanwalt Stephan Beutler, stünden die Chancen nicht schlecht, dass am Ende beide Unternehmen ihre Marken nutzen dürften.

Dafür spricht auch die Tatsache, dass Swatch die Marke iSwatch in etwa 30 Ländern erst habe registrieren lassen, nachdem Apple in diesen Schutz für iWatch hat beantragen lassen. In diesen Staaten könnten die Kalifornier sich darauf berufen, die Markenrechte zuerst beantragt zu haben. Erzielen die beiden Unternehmen keine Einigung, könnte es zu einer kuriosen Situation kommen. Denn da Markenrechte jeweils pro Staat erteilt werden, könnte Swatch einigen, Apple hingegen in anderen die jeweils eigene Marke nutzen.

Dass es aber noch rechtzeitig zu einer Übereinkunft kommt, ist nicht unwahrscheinlich. Denn Apple und Swatch arbeiten seit mehreren Jahren zusammen, unter anderem im Bereich Materialforschung. Einen Kommentar aus Cuptertino gibt es bislang nicht. Erwartet wird, dass die iWatch im Laufe des dritten oder vierten Quartals vorgestellt wird.

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Kommentare (1)

#1
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Da kann ich Swatch durchaus verstehen. Denn durch meinen kleinen Vertipper wurde mir direkt rechts neben den Google-Suchergebnissen die Apple-Wikipedia-Seite angezeigt. ;)

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