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eBay streicht bis Oktober Gebühren für internationale Verkäufe

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ebay 2013Die Handelsplattform eBay will gewerbliche Händler dazu animieren, ihre Produkte auch ins Ausland zu exportieren. Zu diesem Zweck entfallen die Angebotsgebühren und Verkaufsprovisionen bei Angeboten, die innerhalb der Plattform in Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien angeboten werden. Bis zum 7. Oktober 2014 verzichtet die Plattform auf die Gebühren.

Laut eBay sollen die Marktplätze in den vier EU-Ländern über 29 Millionen potentielle Kunden aufweisen. Eigenen Angaben zufolge sollen bereits 20 Prozent des Handelsvolumens bei eBay über den grenzüberschreitenden Handel erzielt werden. Außerdem sollen interne Studien zeigen, dass die Verkaufswahrscheinlichkeit für Produkte, die auf den internationalen Marktplätzen von eBay eingestellt werden, wesentlich höher ausfällt als wenn das Angebot nur dem nationalen Markt zur Verfügung gestellt wird.

Warum eBay den länderübergreifenden Handel innerhalb seiner Plattform ankurbeln möchte und deswegen großzügig für einen begrenzten Zeitraum auf Gebühren verzichtet, sollte klar sein: Stellen die rund 12.000 ausgewählten Händler, die das Angebot nutzen können, fest, dass sie ihren Umsatz tatsächlich deutlich steigern konnten, werden sie die internationalen Plattformen wohl auch weiterhin nutzen und dann ihre Gebühren an eBay abführen.

Um den Händlern den Zugang zu den internationalen Märkten so einfach wie möglich zu machen, können sie ab sofort auch das Angebot von WebInterpret 60 Tage kostenlos nutzen. Mit dem eBay-Dienst können Händler ihre Artikelbeschreibungen übersetzen lassen. Im Angebot inbegriffen sind maximal 500 Angebote.

Zuletzt hatte eBay die Verkaufsprovision für alle Nutzer im Februar angehoben.

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 423
Das finde ich gut. Leider gibt es vor allem im anglo-amerikanischen Raum voch viele Händler die nur nach Amerika verschicken. Und wenn sie mal nach Europa verschicken werden sündhaft teure Versandgbühren fällig. Komisch auch immer, dass der doppelt so weite Weg nach Fernost im Versand im Schnitt nur die Hälfte kostet.
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