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BlackBerry bereitet sich auf Zeit ohne eigene Smartphones vor

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BlackberryDer Name BlackBerry ist fest mit Smartphones verbunden, die vor allem im beruflichen Einsatz immer noch häufig anzutreffen sind. Doch das kanadische Unternehmen arbeitet derzeit an einem Konzernumbau, an dessen Ende auch der Verzicht auf eigene Mobiltelefone stehen könnte.

Gegenüber Bloomberg erklärte BlackBerry-Chef John Chen, dass die Margen im Smartphone-Geschäft gering seien und man mittelfristig nicht darauf angewiesen sein, eigene Geräte anzubieten. Deshalb solle die Software-Sparte, die vor allem aus dem Bereich BlackBerry Enterprise und der QNX-Plattform besteht, weiter ausgebaut und in Form gebracht werden. Letztere soll dabei verstärkt im M2M-Bereich - also in Maschinen, die auf den Datenaustausch mit anderen Maschinen angewiesen sind - zum Einsatz kommen.

Würde es dadurch gelingen, so Chen, den mit Smartphones generierten Umsatz durch Einnahmen aus dem Software-Geschäft zu ersetzen, würde BlackBerry auf einen Schlag wieder Gewinne erzielen. Denn während man mit Handys lediglich Margen im niedrigen einstelligen Bereich erwirtschaften würde, wären bei Software die üblichen 70 bis 90 Prozent möglich.

Den aktuellen Entwicklungen zufolge soll so im kommenden März erstmals wieder eine schwarze Null erreicht werden, spätestens im Jahr darauf will Chen wieder Gewinne ausweisen können. Er betonte jedoch, dass es nicht das Ziel sei, die Smartphone-Sparte loszuwerden. Allerdings müsse er zum Wohl des Unternehmen darauf hinarbeiten, dass man unabhängig vom Handy-Verkauf überleben müsse.

Erst im Herbst hatte es drastische Veränderungen innerhalb des Unternehmens gegeben. Mit dem Einstieg des Investors Fairfax trat die langjährige Führung ab, auch der deutsche CEO Thomas Heins verlor seinen Posten.

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