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Lenovo übernimmt IBMs x86-Server-Sparte für 2,3 Mrd. US-Dollar

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ibm 2014Das Buhlen um IBMs x86-Server-Sparte zwischen Dell und Lenovo war nur von kurzer Dauer. Denn wie der chinesische PC-Hersteller nun mitgeteilt hat, konnte man sich mit IBM über eine Übernahme des Geschäfts einigen. Für insgesamt 2,3 Milliarden US-Dollar - davon 2 Milliarden in bar - wird die Sparte verkauft, falls die zuständigen Wettbewerbsbehörden keine Einwände erheben.

Von der Transaktion betroffen sind die Modellreihen System x, BladeCenter, Flex System Blade Server und Switches, x86-basierte Flex Systems, NeXtScale und iDataPlex sowie die dazugehörigen Software- und Dienstleistungspakete. Die rund 7.500 betroffenen Mitarbeiter sollen allesamt Angebote von Lenovo erhalten, wie es in einer Stellungnahme heißt. Völlig verabschieden will IBM sich von der x86-Sparte aber nicht. Man werde auch in Zukunft Software und andere Produkte für derartige Plattformen anbieten, so das Unternehmen. Mit dem Verkauf könnte man sich aber verstärkt auf Dienstleistungen und Software konzentrieren. Lenovo hingegen verspricht sich von der Übernahme ein langfristiges Wachstum. Gegenseitig profitieren will man von ein im Rahmen der Verhandlungen vereinbarten Vertriebspartnerschaft, die in erster Linie IBMs Speicherlösungen betrifft.

Welcher Grund am Ende ausschlaggebend für den Verkauf an Lenovo war, ist nicht bekannt. Zwar wird die gute und enge Zusammenarbeit seit der Übernehme des PC-Geschäfts im Jahr 2004 erwähnt, unter Umständen lagen die weiteren Gebote, die wohl von Dell und Fujitsu stammen sollen, unter dem der Chinesen.

Bis wann die Übernahme abgeschlossen werden soll, ließen beide Unternehmen offen. Erfahrungsgemäß dauern die Prüfungen der Wettbewerbshüter jedoch meist mehrere Monate, betroffen dürften neben US-amerikanischen Behörden auch EU-Einrichtungen sein.

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Kommentare (1)

#1
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Zitat
Während IBM mindestens 4 Milliarden US-Dollar verlangt habe, soll Lenovo lediglich zur Zahlung von 2,5 Milliarden bereit gewesen sein, so das Wall Street Journal.


Und nun eignen sie sich bei 2,3 Milliarden. Hmm, komische Entscheidung! Da haben wohl die Zuständige für den Deal (seitens IBM), den Restbetrag direkt auf die Hand bekommen.

Übrigens, die Formulierung
Zitat
davon 2 Milliarden in bar
klingt zweideutig: (Zurzeit laden die Lenovo-Mitarbeiter ihre LKWs mit Geldscheinen und werden diese dann an IBM liefern).
Ich finde, dass hier "Flüssige Mittel" besser passen.
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