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Dell und Lenovo buhlen um IBMs x86-Server-Sparte

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ibm 2014IBM will die Trennung von Soft- und Hardware-Geschäft erneut vorantreiben. Denn im zweiten Anlauf soll nun doch noch die x86-Server-Sparte veräußert werden.

Zuletzt soll das Unternehmen im vergangenen Frühjahr entsprechende Gespräche mit Lenovo geführt haben, letztlich habe eine fehlende Einigung bezüglich des Kaufpreises aber zum Ende der ansonsten weit vorangeschrittenen Verhandlungen geführt haben. Während IBM mindestens 4 Milliarden US-Dollar verlangt habe, soll Lenovo lediglich zur Zahlung von 2,5 Milliarden bereit gewesen sein, so das Wall Street Journal.

Nun aber könnten die Chinesen zu einem höheren Gebot gezwungen sein, denn auch Dell wird ein Interesse am Server-Geschäft des Konkurrenten nachgesagt. Der Wirtschaftszeitung zufolge ist aber unklar, welche Summe Dell geboten hat oder bieten wird. Auch einen Kommentar seitens Dell gibt es nicht. Dafür liess Lenovo verlauten, dass man über einen möglichen, nicht näher genannten Zukauf verhandele. Als Motiv für das Interesse der beiden Unternehmen gilt der schwache PC-Markt. Zuletzt wurde ein Minus von zehn Prozent für 2013 vorhergesagt, deshalb wäre eine Vergrößerung der jeweiligen Server-Aktivitäten ein möglicher Ausgleich für die Zukunft.

Ob IBM einen der beiden Bieter favorisiert, ist nicht bekannt. Zwischen „Big Blue“ und Lenovo gibt es aber seit 2004 eine besondere Beziehung. Denn vor knapp zehn Jahren übernahm der chinesische Konzern die PC-Sparte mitsamt der Marke Think, die vor allem auf dem Notebook-Markt präsent ist.

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