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Google Project Loon - Internet via Ballon

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google-2013Bereits vor einiger Zeit gab es die Meldung, Google wolle den Internet-Ausbau in Schwellenländern vorantreiben. Wie dies vonstattengehen soll, hat man nun verraten, denn das „Project Loon“, das Googles X-Labs entstammt, wurde offiziell vorgestellt. Mit „Project Loon“ möchte Google Regionen via Ballon mit dem Internet versorgen. Die Ballons, des vor rund zwei Jahren ins Leben gerufenen Projekts, sollen in einer Höhe von rund 18 km arbeiten und laut Google eine Internetgeschwindigkeit liefern, die mit dem aktuellen 3G-Netz vergleichbar oder sogar schneller ist. Damit die Ballons auch dort sind, wo sie gerade gebraucht werden, greift Google auf Algorithmen zurück, die den aktuell benötigten Standort für eine lückenlose Internet-Abdeckung ermitteln – die Ballons sollen mit Solar- und Windkraft betrieben werden. Google möchte die Ballons lediglich in der Höhe verändern, damit diese in verschiedenen vorher ermittelten Strömungen treiben können. Laut Google soll dieses Vorgehen einfacher zu bewerkstelligen sein als mit fix lokalisierten Ballons zu arbeiten.

Google hat sich für Poly-Ethylen-Ballons entschieden, da diese kostengünstig seien und so problemlos Bereiche mit dem Internet erschlossen werden können, die anders kaum erreichbar wären – es zeigt sich also dass, Google weiter daran arbeitet, das Internet so aufzubauen, dass möglichst viele Nutzer die Dienste des Internet-Riesen in Anspruch nehmen können. Ein ähnliches Projekt ist auch Google Fibre, bei dem Google Wohnviertel in den USA, sogenannte Fibrehoods mit Glasfaseranschlüssen ausstattet. Bei einem 1 Gbit schnellen Upload ist es schließlich wahrscheinlicher, dass Daten in der Cloud landen als bei einer DSL-Light-Verbindung.

Dass es sich bei Google Loon nicht nur um eine Gedankenspielerei handelt, zeigt ein Pilotprojekt mit 30 Ballons, das in dieser Woche in Neuseeland gestartet ist und 50 Personen versorgen soll.

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1868
Jaja die Afrikaner, die mit ihren Macbooks und S4s rumsitzen und auf das Internet warten. ;)
#6
Registriert seit: 03.01.2009

Banned
Beiträge: 2617
@monosurround
Google macht das aber nicht uneigennützig ;)
Ergo geht es natürlich um das erfassen von Kundendaten etc.

Ich Frage mich nur wie lange die da oben bleiben. Sternschnuppen etc. holen die doch früher oder später runter. Sind ja noch anfälliger als Satelliten.

@neo
Sehr witzig :)
#7
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2188
Sternschnuppen werden Googles geringste Sorge sein...
Finde das Projekt nicht schlecht
#8
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Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1638
Sicher gewinnen die dadurch auch Kunden, Benz hat das Auto sicher auch nicht ausschließlich zum Wohl der Allgemeinheit erfunden aber das dieser Gedanke gleich wieder als ersten kommt ist wieder einmal Typisch für dieses Forum... :stupid:
#9
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Registriert seit: 19.01.2010
NRW
Kapitänleutnant
Beiträge: 1868
Der erste Gedanke war eigentlich "Cooles Projekt" von Koksom.
#10
Registriert seit: 04.09.2012

Bootsmann
Beiträge: 539
Zitat neo[2k];20759413
Jaja die Afrikaner, die mit ihren Macbooks und S4s rumsitzen und auf das Internet warten. ;)


^^
Stimmt auch irgendwie.
Ich glaube nicht, dass sich die mehrheit in Afrika ein solches Gerät leisten kann, dazu kommt auch noch die Empfangsantenne.
Naja, ich finde das Projekt trotzdem sehr cool.

Und weil manche meinen, Google mache es nur, um Nutzerdaten zu sammeln:
Bei uns macht es Google doch genauso, und trotzdem müssen wir es hinnehmen.
#11
Registriert seit: 12.11.2007
Braunschweig und Langenhagen
Stabsgefreiter
Beiträge: 268
Zitat DJ1142;20760646
^^
Stimmt auch irgendwie.
Ich glaube nicht, dass sich die mehrheit in Afrika ein solches Gerät leisten kann, dazu kommt auch noch die Empfangsantenne.


Ich hoffe das war nur Ironie ;)
Es geht hier nicht darum, dass sich die Menschen in den genannten Ländern kein S4 oder MacBook leisten können. Wenn ich sowas lese -.-
Vielmehr geht es um Kommunikation und Information. Internet gilt inzwischen als Schlüsselfaktor gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen.
#12
Registriert seit: 25.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 200
Sternschnuppen sind gar kein Problem. die sind erstens viel weiter oben und wzeitens ist die Kollisionswahrscheinlichkeit zu klein. Satelliten haben hingegen große Probleme mit Weltraumschrott.
Interessant ist die Sache desshalb, weil Ballons viel billiger sind. Man befüllt sie und sie steigen von selbst auf die vorberechnete Höhe. Raketenstarts sind viel teurer.
Darüber hinaus haben sie den Vorteil, dass man sie flexibel steuern kann. Einen Sateliten befördert man auf eine vorberechnete Bahn und da bekommt man ihn nicht wieder runter. Man kann ihn nicht reparieren oder in einem anderen Bereich einsetzen. Darüber hinaus müssen Satelliten, die mit Kleingeräten bidirektional komunizieren können vergleichsweise tief fliegen. Das führt dazu, dass sie sehr schnell um die Erde fliegen und von der äußeren Atmosphäre gebremst. Sie brauchen Hilfstriebwerke, die sie wieder beschleunigen, wenn sie zu stark an Geschwindigkeit eingebüßt haben. Wenn Googles Plan funktioniert, ist das auf jeden Fall viel billiger als alle Alternativen.
#13
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Registriert seit: 07.08.2008
Espoo, Finnland (Erlangen)
(V)_|•,,,•|_(V)
Beiträge: 7602
Zitat DJ1142;20760646
Ich glaube nicht, dass sich die mehrheit in Afrika ein solches Gerät leisten kann, dazu kommt auch noch die Empfangsantenne.
Naja, ich finde das Projekt trotzdem sehr cool.


Sicherlich nicht. Es gibt aber z.B. Projekte entlegene Dörfer über Solarstationen mit Elektrizität und gefiltertem Trinkwasser zu versorgen. An diese Stationen könnte so eine passende Antenne anbringen und zusammen mit gespendeten Geräten oder den 100$-Laptops kann man ein Dorf mit einem Internetzugang versorgen.
#14
Registriert seit: 11.06.2009
i de schwiiz
Obergefreiter
Beiträge: 127
hm?
30 ballone für 50 personen? hat da jeder seinen eigenen ballon über dem haus oder was?
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