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Gabun blockiert neue Mega Website

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megauploadErst gestern berichteten wir über Kim Schmitz und seinen Plan, ein zweites Unterseekabel für Neuseeland zu verlegen (zur News). Heute macht der Strippenzieher von Megaupload erneut Schlagzeilen. Dieses Mal geht es um die Website seines neuen Filehosters Mega, der ab dem 19 Januar seinen aktiven Dienst aufnehmen soll (wir berichteten). Schmitz hatte sich für genau diesen die URL "www.me.ga" einfallen lassen.

Die Endung "ga" ist allerdings die Top-Level-Domain des afrikanischen Staates Gabun, dessen Regierung das alles andere als lustig findet. Blaise Louembe, Kommunikationsminister von Gabun, gab daher die Sperrung von me.ga in Auftrag und aktuell ist Schmitz' Seite tatsächlich nicht mehr zu erreichen.

Via Twitter verkündetet Schmitz allerdings, dass es eine alternative Domain gibt. Zudem geht er davon aus, dass Gabun diesen Schritt nur auf Drängen der US-Regierung und des französischen Medienkonzerns Vivendi getätigt hat. Da die Dienste von Mega aktuell jedoch noch gar nicht zur Verfügung stehen und Gabun reich an Erdölvorkommen ist, kann sich Schmitz das ein oder andere Kommentar anscheinend nicht verkneifen.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 14.12.2009
BaWü
Stabsgefreiter
Beiträge: 382
Mal ganz egal was man von Schmitz hält, aber dieser Eingriff von seiten einer Regierung verletzt gleich mehrfach die Menschenrechte und ist deshalb zu verurteilen.

Auf jeden Fall muss eine Untersuchung durch die ICANN stattfinden, und Verstöße gg. die Menschenrechte im Internet entsprechend geahndet werden (letztes Mittel: Entzug der Verwaltungshoheit der ccTLD .ga).

Die Schuldzuweisungen sind nur Spekulation und Vermutungen, welche nicht beweisbar sind.
Aber wenn hier nichts unternommen wird, dann machen sich alle Länder selbst schuldig, ein Menschenrechteverachtendes System zu dulden und damit zu unterstützen.

Aber wie Amerika zu den Menschenrechten steht ist ja bekannt, von daher glaube ich nicht dass da irgendwas untersucht oder geahndet werden wird. Und nein, wir in Europa und auch alle anderen Länder sind da nicht besser, wenn nichts gg. sowas unternommen wird.
#2
Registriert seit: 13.01.2012

Matrose
Beiträge: 18
Zitat pointX;19702036
Mal ganz egal was man von Schmitz hält, aber dieser Eingriff von seiten einer Regierung verletzt gleich mehrfach die Menschenrechte und ist deshalb zu verurteilen.

Auf jeden Fall muss eine Untersuchung durch die ICANN stattfinden, und Verstöße gg. die Menschenrechte im Internet entsprechend geahndet werden (letztes Mittel: Entzug der Verwaltungshoheit der ccTLD .ga).

Die Schuldzuweisungen sind nur Spekulation und Vermutungen, welche nicht beweisbar sind.
Aber wenn hier nichts unternommen wird, dann machen sich alle Länder selbst schuldig, ein Menschenrechteverachtendes System zu dulden und damit zu unterstützen.

Aber wie Amerika zu den Menschenrechten steht ist ja bekannt, von daher glaube ich nicht dass da irgendwas untersucht oder geahndet werden wird. Und nein, wir in Europa und auch alle anderen Länder sind da nicht besser, wenn nichts gg. sowas unternommen wird.



Leider gibt es kaum Möglichkeiten gegen so etwas vor gehen zu können. Aber ich stimme dir in jegliche rHinsicht zu, dass die amerikanische Regierung eigentlich zur Rechenschaft gezogen werden sollte für diese Verletzung de rMenschenrechte etz.
#3
customavatars/avatar89737_1.gif
Registriert seit: 17.04.2008

Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Kim Schmitz ist eine Marionette der US Regierung/Content Mafia. Alles gescriptet.äh Show..
#4
Registriert seit: 29.10.2012

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1503
Zitat UsAs;19704036
Schmitz will immer wieder aufs neue in die Medien. Das gelingz ihm mit Bravour.


Und das ist das Problem. Verstehe nicht warum die ganzen Medien so auf diesen Krminellen abfahren, ev. ja ein modernes "Brot & Spiele" für den Pöbel.

Teilweise wird er sogar als neuzeitlicher Robin Hood bezeichnet der es von den Reichen nimmt. Allerdings übersehen viele ein paar kleine aber feine Unterschiede: Er nimmt es von jedem und vor allem gibt er es nicht selbstlos den Armen sondern nur einem: Kim ... und das reichlich wie man unschwer erkennen kann.

AppleRedX
#5
Registriert seit: 29.10.2009

Obergefreiter
Beiträge: 120
Genaugenommen hat er im Falle von MU niemandem was genommen... er hat nur einen Lagerraum bereitgestellt in dem Leute wie du und ich Sachen abgeladen haben. Ihm wird in erster Linie vorgeworfen, dass er nicht durch's Fenster geschaut hat was da lagert und die Sachen die da evtl. nicht rein gehören nicht (schnell genug) auf die Strasse geschmissen hat.
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