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Kim Schmitz arbeitet an neuem Filehoster

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megauploadAnfang des Jahres schloss das Federal Bureau of Investigation, kurz FBI, die virtuellen Pforten zum Filehoster MegaUpload (wir berichteten). Gleichermaßen wurde Gründer Kim Schmitz, der auch unter dem Namen "Dotcom" oder "Kimble" bekannt ist, verhaftet und sein Vermögen eingefroren. Dies und die Tatsache, dass er demnächst in die Vereinigten Staaten von Amerika ausgeliefert werden könne, schrecken Schmitz und seine Geschäftspartner aber nicht davon ab, sich schon bald mit neuen Plattformen zurückzumelden. So ist zum einen der Musikstream-Dienst "MegaBox" in der Mache und zum anderen arbeitet man wohl an dem neuen Filehoster "Mega", bei dem die Anwender ihre Daten in eine Cloud hochladen, speichern, bearbeiten und mit anderen Usern teilen können. Dies berichtete Schmitz in einem Interview mit dem US-Magazin Wired.

Als Konsequenz auf die Vorfälle zu Beginn des Jahres gibt es bei diesem neuen Filehoster jedoch ein paar Änderungen: So werden die Dateien nun immer auf mindestens zwei Servern in zwei verschiedenen Ländern gleichzeitig gespeichert. Wesentlich wichtiger ist jedoch der folgende Fakt: Um die Daten der Kunden und sich selbst vor Strafen zu schützen, werden alle Daten nun nur noch verschlüsselt hochgeladen. Dies geschieht per AES-Algorithmus wobei der Kunde einen Schlüssel erhält, um die Daten ansehen zu können. Somit hat Schmitz keinerlei Informationen über den Inhalt der Dateien und ist damit nicht haftbar für Verstöße gegen das Gesetz. Gleichermaßen schützt dies die hochgeladenen Daten der Kunden vor unbefugten Zugriff. Sei es durch das Hacken der Server oder gar dem Diebstahl beziehungsweise der Beschlagnahmung der Server durch die Behörden. Laut Schmitz müsste man die Verschlüsselung gesetzlich verbieten, um die Dienste von "Mega" zu stoppen.

Im Bezug auf die Urheberechtsverletzung lenkt Schmitz nun auch ein. So sollen betroffene Daten gelöscht werden, wenn im Internet Datenmaterial samt Schlüssel zum entpacken auftreten.

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Kommentare (8)

#1
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Leutnant zur See
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Der Kerl ist schon ziemlich dreist.
#2
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Beiträge: 338
Naja abgesehen davon das des Ganze dann eh wieder fürn digitalen schwarzmarkt genutzt wird, hört sich die Technik doch brauchbar an.

Oder ist das gang und gebe das Filehoster die sachen verschlüsseln?
#3
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4777
Also ich hab keine Probleme damit. Wird mal wieder Zeit für einen gescheiten Hoster...

Uploaded.to nutzen kaum welche, Rapidshare seit damals wegen Umstrukturierung unbrauchbar, da danach kaum noch jemand genutzt hat, Megaupload ja sowieso down...
#4
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Leutnant zur See
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Pssst, wir sind alle Fans davon Datenträger zu kaufen, die verkratzen.
#5
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Oberstabsgefreiter
Beiträge: 448
not bad :D
#6
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Kapitänleutnant
Beiträge: 1573
Soll er mal weiter machen, finde ich für den Endnutzer nur positiv ;)
#7
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Vizeadmiral
Beiträge: 8052
Das ist mittlerweile 100%ig eine Marionette der Content Industrie. So dumm wäre kein normaler Mensch.

Die Content Industrie sammelt fleißig die Vergehen, und irgendwann stehen die auf der Matte und es geht ans Eingemachte ;)
#8
Registriert seit: 01.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1153
...
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