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CES 2010: NVIDIA zeigt Fermi, spricht aber nicht darüber

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ces_2010Eigentlich hatten wir uns von dem heutigen Termin mit NVIDIA etwas mehr erwartet. Bereits auf der gestrigen Pressekonferenz hielt sich Jen-Hsun Huang aber sehr knapp beim Thema Fermi bzw. GF100. Zumindest aber konnte man einige lauffähige Karten präsentieren. Dabei ging es allerdings weniger um die Leistungsfähigkeit der neuen Architektur, als vielmehr um die Präsentation von 3D Vision Surround. In einer Demo wurde dies mittels zweier GF100-Grafikkarten präsentiert, die an drei Beamer angeschlossen sind und im SLI betrieben werden. Die Beamer sind in der Lage das Bild in 120 Hz auszugeben. Über die bereits bekannte 3D Vision Technologie entsteht dann das 3D-Bild.

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Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Für uns aber viel wichtiger war die Tatsache, dass zwei GF100-Grafikkarten eingesetzt werden. Allerdings ist NVIDIA sehr darauf bedachte, dass keine Bilder der Karten selbst gemacht werden. Anhand der externen Anschlüsse wird aber recht schnell klar, dass NVIDIA bei den Anschlüssen einen eher konservativen Weg geht. Zwei DVI scheinen die Standard-Möglichkeit für den Anschluss von Displays oder Beamer zu sein. Anhang der Tatsache, dass 3D Vision Surround aber bis zu drei Monitore unterstützt, stellten wir uns natürlich die Frage, ob NVIDIA nicht auch eine GF100 mit mehr als den üblichen zwei DVI-Anschlüssen anbieten wird. Klare Antwort von NVIDIA: Nein! Auch die neuen GF100-Grafikkarten werden allesamt nur zwei DVI-Anschlüsse bieten. NVIDIA sieht DisplayPort noch nicht für das Jahr 2010, schließt allerdings nicht aus, dass es später auch mal eine entsprechende Option dafür geben könnte. Ob eine Karte auch in der Lage ist mehr als zwei Displays anzusteuern, bleibt unklar, halten wir aber durchaus für möglich.

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Auf den Bilder sind die zwei DVI-Anschlüsse auch zu sehen, wenngleich wir uns für die Qualität der Bilder entschuldigen müssen. NVIDIA macht es einem nicht leicht entsprechende Fotos zu schießen.

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Auf einem weiteren Demo-System mit gleich drei wassergekühlten GF100-Grafikkarten im 3-Way-SLI wurde dann auch eine DirectX-11-Demo gezeigt, welche das Leistungspontenzial der neuen Architektur unterstreichen soll. Auch hier haben wir versucht einige Fotos der Karte selbst zu machen, allerdings auch hier machte man es uns nicht einfach und so ist nicht wirklich etwas wichtiges zu erkennen.

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Zum Abschluss versuchte NVIDIA noch einmal seine Strategie hinter der bisherigen Entwicklung rund um die GF100 zu erklären. So gäbe es noch keinerlei Verzögerungen bei der Entwicklung. Fermi bzw. GF100 sei für das 1. Quartal 2010 geplant und würde dann auch veröffentlicht werden. Auch könne man die Aufregung nicht nachvollziehen, die Meldungen rund um Fermi immer wieder nach sich ziehen. Besonders verwundert ist man über die Gerüchteküche, die immer wieder technische Daten aus dubiosen Quellen beziehe. Ebenfalls nicht nachvollziehbar seien Schlussfolgerungen, die aus der Präsentation der Tesla-Generation auf Fermi-Basis getroffen werden. Tesla und GF100 seien zwei völlig unterschiedliche Produkte, die keinerlei Verbindung untereinander erlauben. Die Spezifikationen könnten nicht so einfach miteinander verglichen werden.

Pünktlich zur CeBit will NVIDIA mit den ersten Fermi-Grafikkarten für den Desktop-Markt aufwarten können. Ebenfalls geht man davon aus, zum Launch auch ausreichende Stückzahlen der Karten liefern zu können. Ein Seitenhieb auf AMD, deren neue DirectX-11-Grafikkarten über Wochen und Monate nicht lieferbar waren. Allerdings hat AMD den Vorteil nun eine ebenso lange Zeit die schnellsten Karten am Markt zu haben.

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