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Jugendschutz: Mehr Sicherheit für Kinder beim Onlinegaming

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counter-strike

Bereits in der Vergangenheit wurden die Lootboxen in Videospielen scharf kritisiert und in manchen Ländern sogar verboten. Jetzt gibt es mit einer Anpassung des Jugendschutzgesetzes weitere Verschärfungen. Zwar ist aktuell noch unklar, wie sich dies in der Praxis zeigen wird, allerdings ist die Videospielindustrie nicht allzu glücklich über die neuesten Entwicklungen. Auch die Verbände Game und Bitkom lehnten die Änderungen im Vorfeld bereits ab. Nichtsdestotrotz wurden die Anpassungen nun verabschiedet und für Gamer sowie Eltern könnten sich besagte Änderungen als äußerst positiv herausstellen. 

Im Fokus standen insbesondere Lootboxen und Chats von Spielen, da sich diese in der Vergangenheit als äußerst kritisch erwiesen haben. Gerade Chats werden oft von pädophilen Triebtätern genutzt, um einen Erstkontakt mit Kindern und Jugendlichen herzustellen, um diese dann auf eine andere Plattform zu locken. Aber auch die Artikulierung lässt in vielen Chats zu wünschen übrig.

Ob Lootboxen in Zukunft tatsächlich komplett verboten werden und die Regierung die Spieleschmieden dazu zwingen wird, die eigenen Chaträume besser zu moderieren beziehungsweise zu überwachen, bleibt abzuwarten. Zumindest scheinen die Verantwortlichen die Gefahren erkannt zu haben und nun dagegen vorzugehen. 

Besonders das erhöhte Interesse von Videospielen aufgrund der Corona-Pandemie sorgt dafür, dass derzeit viele Anfänger bei Onlinespielen zu finden sind. Gerade Gamer, die sich den Gefahren nicht bewusst sind, können hier schnell in eine Kostenfalle tappen oder Opfer von Kriminellen werden.