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Sturm auf das Kapitol: Angreifer entwendeten auch sensible IT-Ausrüstung

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usa

Der 6. Januar 2021 dürfte wohl als mit einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika eingehen. Der Sturm des Kapitols in Washington D.C. hat nicht nur die US-amerikanische Bevölkerung erschüttert. Allerdings könnte der Anschlag noch weitreichendere Folgen haben, als zunächst angenommen. Wie jetzt bekannt wurde sind die Aufständigen bei ihrem Sturm in Besitz diverser Hardware gelangt. Dabei wurden unter anderem Notebooks gestohlen. Aktuell ist unklar, welche Daten sich auf den entwendeten Geräten befanden, jedoch ist es eher unwahrscheinlich, dass hier hochsensible Staatsgeheimnisse gespeichert wurden. 

Zwar besteht die Möglichkeit, dass die IT-Infrastruktur des Kapitols nicht auf einen Überfall vorbereitet war, jedoch dürften diverse Sicherheitskonzepte zur Anwendung gekommen sein, die eine Gefahr des Diebstahls eines tragbaren Gerätes evaluieren und entsprechende Gegenmaßnahmen empfehlen. Außerdem wäre es möglich, dass sich innerhalb der Protestbewegung ausländische Geheimagenten befanden und sich mit dem restlichen Mob Zutritt verschafft haben, um anschließend Wanzen zu platzieren.

Somit werden sich die CIA sowie das FBI neben den IT-relevanten Sicherheitsfragen auch mit der Überprüfung des gesamten Gebäudes noch lange mit den Ereignissen des 6. Januars auseinandersetzen. 

Ebenfalls dürfte die Verfolgung der Täter und die anschließenden Verurteilungen noch lange Zeit andauern. Zwar wurde mittlerweile eine Vielzahl der Plünderer identifiziert und verhaftet, jedoch gilt dies noch nicht für alle Beteiligten. 

Die Zeit wird zeigen, ob die Vereinigten Staaten unter der Führung des neuen Präsidenten Joe Biden nun etwas zur Ruhe kommen werden. Mit den Ereignissen aus dem letzten Jahr, wie zum Beispiel der Black-Lives-Matter-Bewegung und den damit zusammenhängenden Aufständen sowie der Corona-Pandemie, war das vergangene Jahr nicht gerade erfreulich für alle Amerikaner.

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