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Wifi4EU: EU will 8.000 kostenlose WLAN-Hotspots errichten

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eu kommissionDie EU will die Digitalisierung weiter vorantreiben und hat deshalb neue Ausbaupläne für kostenloses WLAN beschlossen. Laut der EU werden bis zum Jahr 2020 insgesamt zwischen 6.000 und 8.000 neue WLAN-Hotspots in Städten und Gemeinden errichtet. Die Hotspots können dann kostenlos genutzt werden. Die Initiative wird unter den Namen Wifi4EU laufen. Die kostenlosen Hotspots sollen vor allem an gut besuchten Orten entstehen. Hierzu zählen beispielsweise Marktplätze, Krankenhäuser oder auch Büchereien.

Für Wifi4EU werden insgesamt 120 Millionen Euro investiert. Beim Ausbau seien vor allem Gemeinden mit einer schlechten Internet-Versorgung im Mittelpunkt. Genau Details zum Aufbau des Netzes möchte die EU allerdings erste Ende 2017 beschließen und festlegen.

Interessierte Gemeinden können sich direkt bei der EU für den Aufbau der WLAN-Hotspots bewerben. Die Kosten für die Errichtung werden von der EU komplett übernommen. Somit erhalten auch klammeren Gemeinden die Möglichkeit ihren Bürgern kostenloses WLAN anzubieten. Der bürokratische Aufwand zur Bewerbung soll laut der EU so gering wir möglich gehalten werden. Alle Gemeinden die den Zuschlag erhalten, sind dann verpflichtet den Hotspot für mindestens drei Jahre zur Verfügung stellen.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 29.08.2012

Flottillenadmiral
Beiträge: 4972
Das ist reichlich seltsam - man privatisiert erst immer mehr, investiert kaum in die digitale Kommunikation, lässt viele Zusammenschlüsse zu, die gleichzeitig zur Oligopolbildung beitragen und keinen Anreiz für den Fortschritt schaffen - wirtschaftsschwache Länder sind im Internetausbau teilweise meilenweit vor führenden EU-Staaten...

Und plötzlich soll nun die Kehrtwende kommen - der Staat sieht sich nun ausgerechnet selbst verpflichtet, an ausgewählten Orten Zugänge zum Netz bereitzustellen?

Ist am Ende vielleicht die - auf Europa verteilte - Zahl von nur 6.000 - 8.000 Hotspots ein Anzeichen, dass es sich um reine Symbolpolitik handelt?
Etwa ein Vorbote für die nächste Einschränkung, die durch solche symbolischen Maß?ahmen in ihrer Wirkung abgemildert werden sollen? Es gibt genug Probleme, die anzupacken wären. Insbesondere der Schutz der Privatsphäre und die Netzneutralität sollte gewährleistet sein, und die Möglichkeit geschaffen werden, dass Private ihr Netz kostenlos zur Verfügung stellen, ohne für fremdes Verschulden haften zu müssen.
Dann müsste man sogar die Hotspots gar nicht bereitstellen, denn es gäbe wohl viele freiwillige, die für eine großflächige Abdeckung in ihrer Heimat sorgen würden.
#2
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1525
Boah! 8000!
Das würde ja fast für ganz Berlin reichen.
#3
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3671
wow 8.000 für Europa - das sind ja alle 200km einer - oder auch nciht.... .
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