Seite 2: Spielwelt

Die Spielwelt ist sehr ansprechend gestaltet. Wir befinden uns in einer nicht näher erwähnten Stadt, die von Baron Northcrest regiert wird. Es herrscht eine vornehmlich düstere Stimmung. Trotz der doch etwas in die Jahre gekommenen Unreal-Engine baut Eidos Montreal mit Thief eine sehr begrüßenswerte Atmosphäre auf, die einen an das Spiel fesselt. Besonders schön ist es, wenn man das Spiel im Dunkeln spielt, was einen noch mehr in den Titel hineinversetzt. Bei der Beleuchtung merkt man, dass sich dort die Programmierer besonders viel Mühe gegeben haben. Auf den ersten Blick scheint die Spielwelt recht offen zu sein, man merkt jedoch schnell, dass die Stadt in verschiedene Sektoren aufgeteilt ist, die sich nur mit einem unterbrechenden Ladebildschirm wechseln lassen. 

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So wollten die Entwickler wohl einen übermäßigen RAM-Verbrauch verhindern. Jedoch weiß das Spiel die 2 GB VRAM der AMD Radeon HD 7870 XT gut zu füllen, was manchmal zu kleinen Nachladerucklern führt. Trotz der hohen Systemanforderungen konnte ein AMD FX 6100 auf 4,4 GHz übertaktet die Grafikkarte immer ausreichend mit Daten versorgen, sodass diese kaum unter 99 Prozent bei durchschnittlich 50 FPS bei 1.920 x 1.200 Bildpunkten ausgelastet war.

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