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Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

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Seite 1: Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

teaserMit der Intel X25-M war Intel einst eine feste Größe im Markt für Consumer-SSD, bis sich der Chipriese in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Enterprise-Markt konzentriert hat. Mit der SSD 750 hat Intel inzwischen zwar auch wieder ein Laufwerk für Heimanwender im Angebot, doch ist die SSD-750-Reihe nicht nur bei der Performance, sondern auch beim Preis im Spitzenfeld zu suchen. Die neue Intel 600p ist zwar eine PCI-Express-SSD, kämpft preislich aber in der Klasse der SATA-Laufwerke. In diesem Artikel untersuchen wir, ob es die Intel 600p schafft, eine Marktlücke zu schließen und wie auf wie viel Performance man zugunsten des niedrigen Preises verzichten muss.

Nachdem die Intel X25-M-Reihe ausgelaufen ist, wurde es im Bereich der SSDs relativ still um Intel. Insbesondere hat man im Consumer-Bereich die Entwicklung eines eigenen Controllers aufgegeben und auf Marvell- und SandForce-Hardware gesetzt. So findet sich nun auch auf der Intel 600p der Name eines weiteren Herstellers, nämlich Silicon Motion (SMI). Als Controller-Hersteller ist Silicon Motion nicht unbekannt, in der Vergangenheit hatten wir einige günstige Einsteiger-SSDs mit SMI-Controller in der Redaktion.

Es passt also ins Bild, dass auch die Intel 600p mit SMI-Controller als Einsteiger-Laufwerk gedacht ist – nur eben in der Klasse der PCI-Express- und nicht der SATA-Laufwerke. Die Intel 600p ist mit minimal 128 GB verfügbar und kostet in dieser Konfiguration zur Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels lediglich rund 55 Euro. Wer mehr Kapazität wünscht, erhält das Laufwerk auch mit bis zu einem Terabyte speicher.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Intel SSD 600p
Straßenpreis ab 149,55 Euro
Homepage www.intel.com
Technische Daten  
Formfaktor M.2
Interface PCIe 3.0 x4
Protokoll NVMe
Firmware PSF
Kapazität (lt. Hersteller) 512 GB
Kapazität (formatiert) 477 GiB
Verfügbare Kapazitäten 128, 256, 512 GB, 1 TB
Cache 512 MB LPDDR3
Controller Silicon Motion SM2260
Chipart TLC 3D-NAND (Intel)
Lesen (lt. Hersteller) 1775 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 560 MB/s
   
Herstellergarantie Fünf Jahre
 

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Kommentare (16)

#7
Registriert seit: 14.09.2006
Raubling
Kapitänleutnant
Beiträge: 1792
Ok, ist denn der Samsung NVMe Treiber für die Samsung SSD performanter und bringt etwas? Denn dann würde ja Intel Performance verschenken und der Samsung Treiber wird für Intel ja sicher nicht gehen......
#8
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Registriert seit: 19.01.2006
In einer Wohnung
Matrose
Beiträge: 15
Ich habe die SSD seit einigen Tagen in meinem System laufen. Läuft ohne Probleme mit Windows 10. Installation ging auch ohne Einbindung von zusätzlichen Treibern o.ä.
#9
Registriert seit: 14.09.2006
Raubling
Kapitänleutnant
Beiträge: 1792
Das tut die Samsung auch, die Frage ist nur, ob der Microsoft Treiber auf größtmögliche Kompatibilität baut, aber etwas langsamer ist oder ob über die Treiber noch was zu holen ist? Ich habe gerade in einem anderen Forum gelesen, daß es scheinbar schon auf den Treiber ankommt, zumindest bei der im Bericht verwendeten 951...
Da ich hier mit einer 950Pro unter Windows 7 arbeite, kann ich das jetzt nicht testen.
#10
Registriert seit: 12.11.2002
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2097
Zitat DoubleJ;25034849
Als NVMe-SSD ist die 600p in jedem System bootbar, welches das Booten von NVMe-Laufwerken unterstützt... Wie es mit Legacy-Systemen aussieht, kann ich nicht sagen, mit dem Mainboard des Testsystems hat bisher jede SSD gebootet. Da ist im Zweifelsfall also der Hersteller des Mainboards gefragt, eine Aussage zu einem jeweils konkreten Mainboardmodell zu machen.


Zu Z77-Zeiten kannte man noch keine NVMe SSDs. Da steht also auch nichts im Handbuch.
Deshalb fände ich es einen tollen Mehrwert Eures Berichts, wenn Ihr die SSDs mal in ein altes non-UEFI System stecken würdet.
Eine 950PRO soll dank Option ROM dort booten können. Die kann das dann auch in alten UEFI-Systemen, wie meinem MSI Z77, welches noch keinen NVMe Support bietet. Solche Systeme haben sicher auch die meisten Leser hier. Es ist also potentiell für viele interessant.
#11
Registriert seit: 19.10.2011
Hannover
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 452
gibt wohl keine möglichkeit eine NVMe SSD mit nem x79 Bottfähig zu bekommen!?
#12
Registriert seit: 26.12.2007

Obergefreiter
Beiträge: 100
Ja, schau mal hier. Habe mein Z77X d3h damit gemodded. Meine 950Pro läuft damit einwandfrei und kann auch davon Booten. Ohne Mod ging dies nicht. Modden natürlich auf eigene Gefahr. ;)

[Guide] How to get full NVMe support for Intel Chipset systems from 6-Series up
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13351
Zitat Sanek;25035120
Mal schauen ob Samsung die Preise für 960 Evo senkt.
Die 960 Evo ist ja noch gar nicht auf dem Markt und daher kann man zu deren wirklichen Preisen auch noch nichts sagen. Deren Performance dürfte aber weitaus besser sein und daher auch einen höheren Preis rechtfertigen.
Zitat mibo;25033556
Hat die SSD ein Option ROM? Bootet es in einem pre-UEFI Board?
Nein, denn für NVMe SSDs braucht man ein BIOS/UEFI mit NVMe Unterstützung und die dürfte bei einem pre-UEFI Board nicht im BIOS vorhanden sein. Es gibt nur zwei Ausnahmen, einmal die Samsung OEM M.2 SSDs, also die XP941, SM/PM 951/961 die gar kein Option-ROM haben und auch noch eine besondere Bootunterstützung benötigen, denn sie teilen dem UEFI eben nicht mit, dass sie SSDs sind und daher muss es das anhand von deren Gerätekennungen selbst wissen.

Zitat mibo;25036264
Eine 950PRO soll dank Option ROM dort booten können. Die kann das dann auch in alten UEFI-Systemen, wie meinem MSI Z77, welches noch keinen NVMe Support bietet.
Das ist die zweite Ausnahme, die 950 Pro hat nicht nur ein normales Option-ROM, sondern ein spezielles um genau das zu ermöglichen.
Zitat mibo;25036264
Solche Systeme haben sicher auch die meisten Leser hier. Es ist also potentiell für viele interessant.
Wobei die sich fragen sollten, ob so eine SSD wirklich das sinnvollste Systemupgrade ist.

Zitat GermanJohnQ;25036963
gibt wohl keine möglichkeit eine NVMe SSD mit nem x79 Bottfähig zu bekommen!?
Die Samsung 950 Pro kaufen.
#14
Registriert seit: 12.11.2002
Hannover
Korvettenkapitän
Beiträge: 2097
Zitat Holt;25038378

Das ist die zweite Ausnahme, die 950 Pro hat nicht nur ein normales Option-ROM, sondern ein spezielles um genau das zu ermöglichen.

Deshalb frage ich ja bei jedem SSD Test nach dem Option ROM - leider scheint das Thema keinen Tester zu interessieren.

Zitat Holt;25038378

Wobei die sich fragen sollten, ob so eine SSD wirklich das sinnvollste Systemupgrade ist.

Ich denke frühestens beim AMD ZEN wieder über CPU/RAM Upgrades nach. (Und ich denke, viele haben ca. 4x4,2GHz und 16GB Speicher im Rechner)
Notfalls werde ich auch mein Z77 BIOS modifizieren (UEFI NVMe Treiber einbauen). Aber, ein funktionierendes Option ROM wäre für mich ein Punkt für/wider die eine oder andere NVMe SSD.
#15
customavatars/avatar8689_1.gif
Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10080
Eine Rückfrage bei Intel hat ergeben, dass die 600p kein Option ROM besitzt.
#16
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13351
Nicht alle Option-ROMs sind gleich, die OEM M.2 PCIe SSDs vom Samsung haben gar keines, die 950 Pro hat eines welches sogar das Booten von ihr auf Systemen erlaubt, deren UEFI oder altes BIOS keine NVMe Unterstützung haben, also ein Option-ROM DeLuxe. Die andere NVMe SSDs dürften irgendwo dazwischen liegen, nur dürfte jeder bei dem Hinweis auf ein Option-ROM nun so ein DeLuxe Option-ROM wie bei der 950 Pro erwarten, deren UBX Controller ja in beiden Versionen der SM951, also mit AHCI und mit NVMe, benutzt wurde. Es gibt also für den Controller sowohl eine FW die AHCI als auch eine die NVMe unterstützt und die AHCI Unterstützung dürfte für den Trick mit dem Booten auf Systemen ohne NVMe Unterstützung eben nötig sein und wenn selbst die 960 Evo/Pro den Trick nicht beherrscht, dürfte diese Eigenschaft vermutlich einmalig bleiben, gibt es doch keine SSD mit dem Polaris Controller ohne NVMe, also mit AHCI.
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