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RaidSonic Icy Box IB-RD2253-U31 im Kurztest

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Raidsonic IB RD2253 U31 logoMithilfe der USB-3.1-Gen2-Spezifikation wurde die maximale, theoretische Bandbreite von 5 GBit/s auf 10 GBit/s verdoppelt, die sich gerade bei großen Datenmengen beim Transfer über USB als entscheidenden Vorteil erweist. Sehr viele aktuelle Mainboards bringen bereits Typ-A- und/oder Typ-C-Anschlüsse mit, auch viele Notebooks kommen mit der neuen Technik bereits zurecht. Ein Nachteil an dieser Thematik ist jedoch die Tatsache, dass es wenige effektive Lösungen gibt, mit denen diese Leistung auch ersichtlich abgerufen werden kann. Für Abhilfe soll die Icy Box IB-RD2253-U31, die von RaidSonic stammt, sorgen. Ob dieses externe Gehäuse eine gute Lösung ist, wollen wir in diesem Kurztest feststellen.

RaidSonic ist natürlich kein unbeschriebenes Blatt in der IT-Welt. Das deutsche Unternehmen ist schon seit vielen Jahren bekannt für seine externen Icy-Box-Festplattengehäuse. Und so hat RaidSonic mit der Icy Box IB-RD2253-U31 nun auch für die USB-3.1-Gen2-Technologie ein neues externes Gehäuse hergestellt, das dazu in der Lage sein soll, die theoretische Bandbreite von 10 GBit/s ordentlich auszuschöpfen. RaidSonic selbst spricht von bis zu 780 MB/s, die aus dem externen Gehäuse herausgeholt werden können. Mit einem Preis ab 43 Euro ist es in unserem Preisvergleich gelistet und gehört daher jedoch nicht zu den günstigsten externen Gehäusen.

Das Produkt im Detail

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Die Verpackung der Icy Box IB-RD2253-U31 von RaidSonic

In Grün und Weiß präsentiert sich die Verpackung. In der Mitte der Frontansicht sind das Gehäuse selbst und drum herum die unterstützten Features abgebildet. Es steht auch unübersichtlich mit dabei, dass das externe Gehäuse mit Windows 7 und aufwärts sowie mit Mac OS X 10.5 und aufwärts vollständig kompatibel ist. Doch auch der Einsatz unter Linux sollte kein Problem darstellen.

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Der Inhalt in der Übersicht.

Das externe Gehäuse (ganz oben auf dem Bild) ist mit 132 x 92 x 32 mm angenehm kompakt dimensioniert und kommt ohne Inhalt mit 178 Gramm auf die Waage. Der Hersteller legt außerdem eine kurze Produktbeschreibung, ein Netzteil und natürlich auch ein passendes USB-3.1-Typ-B-zu-USB-3.1-Typ-A-Datenkabel mit einer Länge von 50 cm bei. Selbst separates Werkzeug muss nicht angeschafft werden, denn ein passender Schraubendreher und auch passende Schrauben zur Laufwerksbefestigung werden ebenfalls mitgeliefert.

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Das externe Gehäuse im Detail.

Das Gehäuse selbst wurde gut verarbeitet. Als Material setzt das Unternehmen auf stabiles Aluminium in Schwarz. Neben dem Stromanschluss, dem Ein- und Ausschalter sowie der USB-3.1-Typ-B-Buchse sind weiter links zwei DIP-Schalter und auch ein Reset-Button zu sehen. Mithilfe der DIP-Schalter lässt sich bestimmen, in welchem Modus die beiden eingesetzten 2,5-Zoll-Laufwerke agieren sollen. Zur Auswahl stehen die vier Modi Single, RAID 0, RAID 1 und Large. Nachdem sich der Anwender für einen Modus entschieden hat und die DIP-Schalter nach den weißen Markierungen entsprechend gesetzt hat, muss für etwa fünf Sekunden der Reset-Button dauerhaft gedrückt werden. Darauf hin richtet sich das Laufwerk automatisch ein.

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Das externe Gehäuse im Detail.

Drehen wir das Gehäuse einmal um 180 Grad, werden nicht nur Lüftungsöffnungen sichtbar, sondern auch drei LEDs: Eine rote LED für den Betrieb und jeweils eine blaue LED für die beiden Laufwerke, die während des Festplattenzugriffs blinken.

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Das externe Gehäuse im Detail.
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Das externe Gehäuse im Detail.

RaidSonic hat für die Unterbringung der beiden 2,5-Zoll-Laufwerke ein gutes Händchen bewiesen. So hat der Anwender die Möglichkeit, auf beiden Seiten eine SATA-6GBit/s-Festplatte oder ein SATA-6GBit/s-Solid-State-Drive im 2,5-Zoll-Format zu installieren. Es können jedoch auch SATA-1,5GBit/s- und SATA-3GBit/s-Drives eingesetzt werden, auch wenn dann natürlich etwas Performance flöten geht. Die notwendige Fixierung der Laufwerke wird durch die beiliegenden Schrauben und dem Schraubendreher gewährleistet.

Die Benchmarks

Um die bestmögliche Leistung abzurufen, haben wir das externe Gehäuse so eingerichtet, dass die beiden Laufwerke im RAID-0-Verbund arbeiten. Als Laufwerke kommen zwei SSDs des Typs OCZ Vector 180 mit jeweils 480-GB-Speicherkazität zum Einsatz. Das Testsystem sieht folgendermaßen aus:

Hardware:

Für Bandbreiten/Transferratentests kommen weitere Komponenten zum Einsatz.

Software:

  • Windows 10 Pro 64-Bit, Build 10586 (1511)
  • Intel INF-Utility 10.1.1.8

Bei weiteren Treibern verwenden wir jeweils die aktuellste Version.

Wir haben das externe Laufwerk über einen der beiden USB-3.1-Gen2-Typ-A-Buchsen angeschlossen, die über den ASMedia ASM1142 arbeiten. Als Test-Software haben wir den AS-SSD-Benchmark und den ATTO-Disk-Benchmark verwendet:

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Der Performancetest mit dem ATTO-Disk-Benchmark
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Der Performancetest mit dem AS-SSD-Benchmark

Über den ATTO-Benchmark konnten wir lesend bis zu 778 MB/s und im Schreiben maximal 857 MB/s erreichen. Beide Werte liegen damit eindeutig im USB-3.1-Gen2-Bereich. Etwas weniger performant zeigt sich das Ergebnis vom AS-SSD-Benchmark. Hier lag die sequentielle Leserate bei 660,73 MB/s und die Schreibleistung auf sequentieller Basis bei höchstens 758,24 MB/s. Jedoch wurde auch mit diesen Datenraten die USB-3.1-Gen1-Spezifikation deutlich überboten und liegt noch in der Norm für USB-3.1-Gen2-Verhältnisse.

Wie es bei aktuellen SSDs üblich ist, wird eine hervorragend geringe Zugriffszeit von rund 0,085 ms erreicht.

Das Fazit

Mit den 780 MB/s hat der Hersteller RaidSonic nicht zu viel versprochen. Die Icy Box IB-RD2253-U31 hat sich als performantes, externes Gehäuse herausgestellt, in dem sich zwei 2,5-Zoll-Laufwerke unterbringen lassen. Per DIP-Schalter kann sich der Anwender zwischen den Modi Single, RAID 0, RAID 1 und Large entscheiden. Demnach kann dieses externe Gehäuse vielseitig eingesetzt werden, auf der anderen Seite können je nach Speicherkapazität der Laufwerke jede Menge Daten komfortabel transportiert und dank der USB-3.1-Gen2-Unterstützung auch schnell übertragen werden.

In unseren Benchmarks wurden zwar keine Bestwerte erreicht, doch wurden die vom Hersteller genannten "bis zu 780 MB/s" teilweise überboten und lagen davon abgesehen generell im USB-3.1-Gen2-Bereich. Die Frage, ob sich der Preis von etwa 43 Euro für das RaidSonic-Icy-Box-IB-RD2253-U31-Gehäuse lohnt, können wir mit einem eindeutigen "Ja" beantworten, denn auch die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist hervorragend. Mitgeliefert wird neben dem Gehäuse selbst ein 50 cm langes Datenkabel, eine Kurzbeschreibung, Befestigungsschrauben und sogar ein passender Schraubendreher.

EH RaidSonic IB-RD2253-U31

Positive Eigenschaften des RaidSonic Icy Box IB-RD2253-U31:

  • bietet Platz für zwei 2,5-Zoll-Laufwerke mit SATA-6GBit/s-Support
  • Betriebsmodus lässt sich je nach Bedarf einstellen (vier Modi)
  • USB-3.1-Gen2-Unterstützung
  • Schraubendreher und Schrauben werden mitgeliefert

Negative Eigenschaften des RaidSonic Icy Box IB-RD2253-U31:

  • keine

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 31.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 308
Was ist denn die maximale Laufwerkshöhe, ich nehme an zwei 15mm Platten passen nicht rein?
#2
Registriert seit: 19.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4777
Maximal sind 9,5mm möglich.
#3
customavatars/avatar129573_1.gif
Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 258
Von Silverstone ga es auch mal so ein Teil in edler Alu-Ausführung auch für zwei 2,5er. Das war mit "normalem" USB 3.0 Anschluss. Wie auch bei dem damals behagt es mir nicht, die DIP-Schalter und den Reset-Button ohne Schutzabdeckung zu sehen. Ja, man müsste ihn gedrückt halten, trotzdem - wenn sich der mal aus Vesehen in der Tasche drückt oder so ist schluss mit lustig :/
#4
Registriert seit: 16.02.2012

Kapitän zur See
Beiträge: 3121
gibt's sowas in vernünftig auch für 3,5" HDDs? Möchte meine großen HDDs endlich mal aus dem Tower verbannen. Speichere dort aber neben großen Dateien auch viele Fotos usw, sollte demnach schon eine hohe Datenübertragung gewährleisten.
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14160
Zitat SamSerious;24542851
wenn sich der mal aus Vesehen in der Tasche drückt oder so ist schluss mit lustig :/
Erstens hat man immer ein Backup seiner wichtigen Daten zu haben, gerade wenn man die Datenträger mit sich rumträgt und zweitens dürfte das Drücken des Reset Knopfes nur etwas bewirken, wenn das Gehäuse auch angeschlossen oder wenigstens mit Spannung versorgt wird, was in der Tasche wohl eher nicht der Fall sein dürfte.
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