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Test: Kingston Wi-Drive

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Seite 4: Fazit

Viel gibt es zur Kingston Wi-Drive eigentlich nicht zu sagen. Es tut genau das, wozu es vorgesehen ist - Daten im WLAN für iOS-Geräte zur Verfügung stellen. Doch wir haben zu Beginn des Artikels einige Merkmale angesprochen, die wir nun abklopfen wollten.

Schnell: Wird das Wi-Drive eingeschaltet, dauert es etwas mehr als 30 Sekunden, bis das WLAN aufgespannt ist. Dann muss die Verbindung noch hergestellt und die App gestartet werden. Unter einer Minute ist diese Prozedur nicht zu schaffen. Danach stehen die Dateien über die App zur Verfügung. Eine rund 30 MB große PDF-Datei ist in knapp 12 Sekunden geöffnet. Der direkte Zugriff wäre sicherlich schneller.

Einfach: Auch ohne Anleitung versteht der Nutzer recht schnell, was er machen muss. Das WLAN wird automatisch eröffnet, verbinden muss sich der Nutzer manuell. In der App findet man sich schnell zurecht, allerdings darf Kingston die Programmierer oder Interface-Designer noch einmal nachsitzen lassen. 

Leicht: Das Wi-Drive wiegt nicht mehr als ein USB-Stick. Für den mobilen Einsatz ist das Gewicht also kein Grund, der gegen das Wi-Drive sprechen würde.

Kompakt: Für 16 oder 32 GB ist das Wi-Drive einfach zu groß geraten. Sicherlich kann man sich beim Design an der Hardware orientieren, die den Speicher nutzt, 16 oder 32 GB lassen sich zusammen mit einer WLAN-Elektronik allerdings auch deutlich kompakter fertigen.

Wer sich für ein iPad, iPhone oder einen iPod touch mit einer bestimmten Kapazität entschieden hat, ist erst einmal darauf festgelegt. Der Speicher lässt sich nicht durch eine SD-Karte oder einen USB-Stick erweitern und auch wenn Cloud-Speicher immer mehr in Mode kommen, so sind sie zu einen nicht für alle Daten (vor allem sicherheitsrelevante) geeignet und zum anderen bei großen Dateien und geringer Bandbreite einfach nicht zu gebrauchen. Kingston will mit dem Wi-Drive die einfache Lösung des Problems bieten.

Wer sich im Vorfeld Gedanken beim Kauf macht, kann bereits hier die richtige Kapazität beim iPad, iPhone oder iPod touch wählen. Die Preise bei diesen Geräten entsprechen in etwa dem, was man bei Kingston in Form des Wi-Drive mit 16 oder 32 GB bekommt. In der Praxis funktioniert die externe WLAN-Festplatte ohne Probleme, wenngleich es aber etwas dauert, bis auf die Daten zugegriffen werden kann. Die Betrachtung des Inhalts über die App stellt keinerlei Hürden auf den Weg - zumindest solange man sich an die vorgegebenen Dateiformate hält. Auf dem iPad bietet die App noch etwas mehr Platz und zeigt Ordnerstrukturen neben der Vorschau der jeweiligen Datei an.

Wem die aktuelle Speicherkapazität auf dem iPad, iPhone oder iPod touch nicht mehr ausreicht, der findet im Wi-Drive sicher eine sinnvolle Ergänzung. Allerdings muss immer ein Umweg eingeschlagen werden, um an die Daten zu gelangen - und liegt das Wi-Drive zu Hause, während man unterwegs ist, hilft dies einem natürlich auch nicht weiter. Hinzu kommt, dass der Akku nur für etwa vier Stunden hält. Vergisst man das WiDrive auszuschalten, ist die mobile Speichererweiterung so recht schnell hinfällig.

In unserem Preisvergleich ist das Modell mit 16 GB für 96 Euro zu finden, die doppelte Kapazität mit 32 GB schlägt mit 136 Euro zu Buche.

Positive Aspekte des Kingston Wi-Drive:

  • einfache Speichererweiterung des iOS-Geräts
  • drahtloser Zugriff

Negative Aspekte des Kingston Wi-Drive:

  • etwas zu große Abmessungen
  • nur vier Stunden Betriebsdauer
  • Design der App

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