Seite 2: Die Ausstattung

Auch wenn wir die Ausstattung unseres Testkandidaten bereits kurz angerissen haben, so möchten wir doch ein wenig mehr in die Tiefe und noch einmal detailliert auf die genutzten Komponenten eingehen.

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Den Start in das Sandy-Bridge-Zeitalter machen die i7-Quadcore-Modelle, bis es die kostengünstigeren und damit insbesondere für die Consumer-Riege interessanten i5- und i3-CPUs geben wird, dauert es noch etwas. Dell hat sich bei unserem XPS 17 für einen i7-2630QM entschieden, bei dem es sich aktuell um das kleinste Quadcore-Modell der neuen Generation handelt. Gefertigt wird die CPU wie alle Sandy-Bridge-Modelle in 32 nm. Die vier Kerne werden mit 2,0 GHz getaktet. Der maximale Takt bei der Auslastung nur eines Kerns liegt bei 2,9 GHz. Bei zwei genutzten Kernen kann die CPU kurzzeitig auf 2,8 GHz beschleunigt werden und bei allen vier Kernen bleiben noch 2,6 GHz übrig. Wie bei Sandy Bridge üblich, ist in Form der Intel HD Graphics 3000 auch eine GPU integriert. Diese besitzt einen Kerntakt von 650 MHz, der Speicher wird mit 1100 MHz betrieben. Interessanterweise gibt es zudem das Modell i7-2635QM, das sich lediglich im Speichertakt der GPU um 100 MHz vom hier genutzten i7-2630QM unterscheidet – ob es da wirklich ein weiteres Modell gebraucht hätte? Die TDP der CPU beträgt 45 Watt, was der Standard bei den 4-Kernern ist (einzig die Extreme Edition verpulvert noch einmal zehn zusätzliche Watt).

ASUS_G60J_Stalker_Sun_DX10_nativ

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Nachdem wir bei Dells XPS 17 bereits eine GeForce GT 550M gesehen haben, setzt Alienware bei seinem neuen 14-Zöller auf eine GeForce GT 555M. Irgendwie scheinen die Hersteller aktuell ganz besonders die feinen Abstufungen der Komponenten zu mögen, schließlich gibt es neben einem i7-2630QM auch einen i7-2635QM (den wir bislang aber noch nie verbaut angetroffen haben). Die GT 555M löst, wenig überraschend, die GT 445M ab und nutzt als Grundlage die bekannte GF100-GPU. Während die GeForce GT 550M nur 96 Shader-Einheiten nutzen kann, wurden bei der hier verbauten GT 555M 144 Einheiten freigeschaltet. Der Kerntakt der GPU liegt bei 590 MHz, die Shader werden entsprechend mit 1180 MHz betrieben. Der Grafikspeicher liegt bei 1,5 GB und wird über ein 192 Bit breites Interface angebunden. Betrieben werden die GDDR5-Module mit 900 MHz. Optimus wird von unserer Kombination aus Intel HD3000 und GeForce GT 555M nicht unterstützt, was mit Hinblick auf die in der CPU integrierte GPU ein wenig schade ist.

Als Massenspeicher kommt Alienwares Luxus-Lösung zum Einsatz, eine 256 GB fassende SSD aus dem Hause Samsung. Das garantiert schnelle Zugriffszeiten und ein gefühlt sehr hohes Systemtempo, treibt den Preis aber natürlich saftig in die Höhe. Wer jedoch einmal eine SSD genutzt hat, möchte den enormen Geschwindigkeitsvorteil der Flash-Technik nicht mehr vermissen. Konventioneller geht es beim verbauten Arbeitsspeicher zu. In unserem Testmuster arbeiten 4 GB. Andere Hersteller bieten hier zwar mehr (was natürlich auch bei Alienware konfiguriert werden kann), Einschränkungen sind so aber nicht zu erwarten. Einzig Anwender, die großen Wert auf EBV-Anwendungen legen, sollte den RAM direkt aufrüsten. Ungewohnt ist für ein High-End-Gerät hingegen, dass kein Blu-ray-Laufwerk verbaut wurde – und auch nicht nachgerüstet werden kann. Hier sollte Alienware zumindest die Option anbieten.

Der Akku bringt es auf 60 Wh, was in einer ordentlichen, wenn auch nicht überragenden Laufzeit resultieren dürfte. Gerade unter Last wird sich zeigen müssen, wie der Stromspeicher mit dem potenten Gespann aus GPU und CPU zurechtkommt.

Alienware M14x

Hardware  
Prozessor: Intel Core i7-2630QM
Prozessor - Takt:

Grundtakt: 2,0GHz

Prozessor - Fertigung: 32 nm
Prozessor - Cache:

L3-Cache: 6 MB

Chipsatz: Intel HM65
Arbeitsspeicher: 8 GB - DDR 3
Grafikkarte: Intel HD3000 + NVIDIA GeForce GT 555M
Grafikkarte - Grafikspeicher: 1,5 GB
Festplatte:

1x 256 GB

Festplatte - Geschwindigkeit: SSD
Laufwerk: DVD-Multiformat-Brenner
Monitor  
Display - Diagonale: 14,1 Zoll
Display - Auflösung: 1600 x 900 Pixel
Display - 3D-fähig: nein
Display - Glare-Type: ja
Display - LED: ja
Eingabegeräte  
Tastatur - Tastengröße: 12 x 14 mm
Tastatur - Tastenabstand: 7 mm
Tastatur - Anzahl der Tasten: 87
Tastatur - Numblock: nein
Touchpad - Größe: 81 x 43
Touchpad - Multitouch: nein
Trackstick: nein
Tablet-PC: nein
Anschlüsse  
HDMI: 1
DVI: -
DisplayPort: 1
VGA: -

USB 2.0:

2
USB 3.0: 1
FireWire: -
eSATA: -
Audio: Line-out / Mic / Digital
Gehäuse  
Akku: 60 Wh
Material: Kunststoff
Gewicht: 2,9 kg
Abmessungen:

337 x 258 x 38 mm

Preis und Garantie  
Preis: ca 1680 Euro
Garantie 24 Monate