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Test: ASUS N71 - NVIDIAs Optimus im Multimedia-Notebook

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Seite 4: Das Gehäuse (2):

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In geöffnetem Zustand zeigt sich ein anderes Bild: ASUS verzichtet weitestgehend auf Glossy-Materialien, sondern setzt in erster Linie auf matte Oberflächen. Gerade im Innenraum hat dieses Vorgehen durchaus seine Berechtigung. Insbesondere glänzende TopCases zeigen sich in der Regel schnell übersät von störenden Fingerabdrücken. Langweilig wirkt das N71 aber dennoch nicht. Das hat es in erster Linie der silbernen Leiste zu verdanken, unter der sich die Lautsprecher verstecken.

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Beim Keyboard setzt ASUS – wie sollte es auch anders sein – auf sein Chiclet-Keyboard, das erst vor Kurzem mit einem iF Design Award ausgezeichnet wurde. Die Tasten fallen mit 15 x 15 mm angenehm groß aus und lassen sich dank eines üppigen Tastenabstands von 5 mm angenehm tippen. Einzig einen etwas präziseren Druckpunkt hätten wir uns hin und wieder gewünscht.

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Wie es in der 17-Zoll-Klasse üblich ist, verbaut ASUS einen zusätzlichen Numblock. Gerade dann, wenn das Notebook auf für den normalen „Arbeitseinsatz“ genutzt werden soll, bieten die zusätzlichen Tasten einen hohen Bedienkomfort. Anders als die Haupttasten fallen die Bedienelemente des Numblock jedoch etwas schmaler aus – 12 mm müssen reichen. Während diese Vorgehensweise in der 15-Zoll-Klasse nachvollziehbar ist, hätten die Tasten bei einem 17-Zöller gerne die normale Breite haben dürfen. Die benötigte Breite wäre eigentlich vorhanden gewesen. Es liegt also der Verdacht nahe, dass ASUS aus Kostengründen die gleichen Tastaturen einsetzt, die auch bei kleineren Modellen Verwendung finden.

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Der Mausersatz ist mit 82 x 50 mm ausreichend groß dimensioniert. Wie von ASUS gewohnt gibt es auch hier eine rudimentäre Multitouch-Unterstützung, sodass die grundlegende Bedienung in Windows merklich erleichtert wird. An Apples Multitouch-System der MacBooks kommt bislang aber keine Alternativ-Lösung heran.

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ASUS hat Anfang des Jahres den guten Sound fürs Notebook ausgerufen. Auch wenn die beiden Notebooks, die im Mittelpunkt der Klangaufwertung stehen (NX90, N73), noch nicht auf dem Markt sind, auch das N71 soll hier durchaus seine Reize haben. Insgesamt kann das Boxensystem von einem gesteigerten Volumen im Gehäuse profitieren – und gerade wenn es um das Volumen geht, kann es nie genug sein. Um dem Sound noch weiter auf die Sprünge zu helfen, hat ASUS ein weiteres Chassis auf der Unterseite des Gehäuses eingelassen. Besagter Lautsprecher strahlt über den Schreibtisch ab und nutzt diesen als Resonanzkörper. In der Praxis geht dieses Konzept auf – je nach Untergrund kann der Sound aber ab und an etwas ins Dröhnen tendieren.