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Mit 802.11ad und 10-Gigabit-Ethernet – Netgear Nighthawk X10 im Test

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Seite 1: Mit 802.11ad und 10-Gigabit-Ethernet – Netgear Nighthawk X10 im Test

netgear nighthawk x10 logoDie Leistung von WLAN-Hardware hat inzwischen Dimensionen erreicht, die in vielen Fällen den Einsatz von Ethernet unnötig macht. Immerhin sprechen wir von theoretischen 1.733 MBit/s und damit sind zumindest in der Theorie bereits Datenübertragungsraten möglich, die weit über jeder normalen Kupferverbindung liegen. Natürlich sehen die Werte in der Praxis meist noch etwas anders aus und dennoch ist ein schnelles WLAN inzwischen für viele ein essentieller Bestandteil eines heimischen Netzwerks. Netgear hat mit dem Nighthawk X10 einen WLAN-Router vorgestellt, der das Non-Plus-Ultra der aktuellen Technik darstellt. Eben dieses Modell haben wir uns genauer angeschaut.

Der Bedarf nach schnellem WLAN ist durch die Nutzung von immer größeren Datenmengen, vor allem im Video-Streaming, stark angewachsen. Im Wohnzimmer befindet sich der Amazon Fire TV, der gerade eine Eigenproduktion in 4K wiedergibt, während der Sohn in seinem Zimmer die aktuelle Staffel einer Serie bei Netflix auf dem Tablet abspielt. Nicht nur die Internetverbindung insgesamt muss die ausreichende Bandbreite bereitstellen, auch die WLAN-Kanäle sind schnell gefüllt und können dann nicht mehr die beste Datenrate anbieten, was zu Rucklern oder einer Wiedergabe in schlechterer Auflösung bedeutet.

Der Netgear Nighthawk X10 bietet aber auch noch einige Besonderheiten, die den WLAN-Router fit für die Zukunft machen. So kann der X10 an ein 10-Gigabit-Netzwerk angeschlossen werden, in dem der SFP+-Anschluss genutzt wird, der ein Glasfaserkabel aufnehmen kann. Neben dem aktuell schnellsten WLAN nach 802.11ac bietet der Netgear Nighthawk X10 auch die Unterstützung von 802.11ad mit bis zu 4.600 MBit/s im 60-GHz-Band. Die weiteren Details haben wir in einer Tabelle zusammengefasst.

Die technischen Daten des Netgear Nighthawk X10 in der Übersicht
Modell Netgear Nighthawk X10
Straßenpreis ab 470 Euro
Homepage www.netgear.de
Technische Daten
Internet -
LAN

- 7x Gigabit-Ethernet (6x LAN + 1x WAN)
- Dual Gigabit Ethernet Port Aggregation
- 1x 10-Gigabit-Ethernet mit SFP+ Port

Telefonie -
WLAN - 1x WLAN 802.11 b/g/n 2,4 GHz 64QAM
- 1x WLAN 802.11 a/n/ac 5,0 GHz 128 QAM
- 1x WLAN 801.11 ad 60 GHz
- Ab Werk mit aktivierter WPA2-Verschlüsselung
- WLAN-Gastzugang
Anschlüsse 1x WAN für Internetzugang
6x Gigabit-Ethernet (10/100/1000 Base-T)
1x SFP+ für 10-Gigabit-Ethernet
2x USB 3.0 für Speicher und Drucker
Prozessor Quad-Core mit 1,7 GHz
interner Speichher 512 MB NAND und 1 GB DDR3 Arbeitsspeicher
Abmessungen 224 x 168 x 74 mm
Lieferumfang Netgear Nighthawk X10
Netzteil
1,5 m langes LAN-Kabel
Installationsanleitung

Die Tabelle bietet eine erste Übersicht, auf die Details wollen wir nun aber in den dazugehörigen Bildern eingehen. Ein paar Worte aber bereits hier zum Preis, denn mit etwa 450 Euro gehört der Netgear Nighthawk X10 zu den teuersten WLAN-Routern am Markt. Ob die gebotenen Funktionen diesen Preis wieder aufwiegen können, ist ein Punkt, auf den wir noch eingehen werden.

 

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Kommentare (16)

#7
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Registriert seit: 29.08.2002
Düsseldorf
Fregattenkapitän
Beiträge: 2561
Sehr interessantes Gerät. In Schreibtischnähe sicherlich interessant mit 802.11ad. Ich hoffe derzeit jedoch eher auf vier spatial streams in Notebooks zusammen mit ac wave 2. Mir reicht 1Gbit Kabellos. Mit meinem Macbook komme ich derzeit schon mit drei streams auf rund 800-900Mbit.
Der SFP Slot ist super. Aber auch hier fehlen mir wieder günstige Switches und der Support von Endgeräten. Gerne mit N-BaseT und 2,5G oder 5G. So langsam wird es Zeit mal über das Gigabit im LAN hinweg zu schreiten!
#8
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Registriert seit: 13.09.2009
Rheinland-Pfalz!
Oberbootsmann
Beiträge: 785
Zitat hominidae;25301476
...wo steht das denn in den technischen Daten? Auf der Herstellerseite habe ich es nicht gesehen und auf den Fotos sieht man diese Anschlüsse nicht...wohl den falschen Bericht recycled ? :shot:

Stimmt, das wollte ich auch noch kritisieren - hatte schon im Kopf die Zangs-Fritzbox von 1und1 UND den nicht zufriedenstellenden Turris Omnia eliminiert. Als ich dann aber die Bilder angeschaut und keine analogen Telefonanschlüsse gefunden habe, ist das untergegangen.
Kein blasser Schimmer, warum die Industrie hier nach dem Ende der Zwangsgeräte in DE nicht Nägeln mit Köpfen macht und nur noch AIO-Geräte verkauft :wall: Damit (und dann auch noch mit DD-WRT...!) wäre das echt die eierlegende Wollmilchsau geworden :shake:
#9
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Registriert seit: 23.10.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1669
...genaugenommen braucht man die AIO nicht mehr...für kleines Geld gibt es voip-fähige DECT Basistationen und voip-ATA Adapter...nur wer noch ISDN braucht, behält/liebt seine 7270/72 - so wie ich ;-)
#10
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Registriert seit: 13.09.2009
Rheinland-Pfalz!
Oberbootsmann
Beiträge: 785
Naja, neben einer Basisstation ist aber auch ein Modem notwendig, und wenigstens das hätten sie ja integriert haben können?
Und davon mal abgesehen benötigt auch eine DECT-Basisstation einen Prozessor und eine zwei-System-Lösung sorgt daher immer auch für einen Mehrverbrauch an Strom (Stichwort Synergiekonzept). Mal ganz davon abgesehen, dass ich zwei physische Geräte (-> mehr Platz) benötige und noch ein Kabel mehr (-> mehr Hässlichkeit) zum Verlegen habe :motz:
Dass ich meinen Server von meinem Router trenne, hat einen sicherheitstechnischen Aspekt, den ich akezptieren kann. Aber DECT und Modem brauche ich nun wirklich nicht in separaten Geräten zu haben...
#11
Registriert seit: 01.11.2004
Bärlin
Super Moderator
Mr. Alzheimer
Beiträge: 18136
Welches Modem hättest du denn gerne?
ADSL, VDSL,g.fast, DOCSIS?

Das, was du hier schreibst, sind die Vorteile, die sich deiner Meinung nach ergeben.
Ich hingegen habe kein Problem mit Platz oder Stromverbrauch. Für mich ist wichtig, dass alle Geräte zuverlässig ihren Dienst verrichten und ich einigermaßen flexibel bin. Daher habe ich einen anständigen Router (der WLAN hat, was nur für Smartphones da ist, wenn es was ernstes mit WLAN gibt, dann kommt nen anständiger AP), ein separates Modem, [email protected], TK-Anlage, DECT-Telefon.

Der eine so, der andere anders.
#12
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Registriert seit: 13.09.2009
Rheinland-Pfalz!
Oberbootsmann
Beiträge: 785
Einverstanden, das ist Geschmackssache. Und vermutlich wird es sich für die Hersteller wegen der Modemvielfalt nicht rechnen.
#13
Registriert seit: 06.04.2012

Kapitänleutnant
Beiträge: 1720
Und wenn dann nach einem Jahr die nächste WLAN-Generation ansteht, schmeißt man das teure Gerät weg und begibt sich auf die Suche nach einem, was alle Funktionen von dem alten exakt so hat, plus halt noch das neue WLAN dazu?

Funktionen aufzuteilen ist nicht nur sicherheitstechnisch besser.
#14
Registriert seit: 28.06.2016

Matrose
Beiträge: 26
Die haben sich auch den Router angeschaut: http://www.smallnetbuilder.com/wireless/wireless-reviews/33046-netgear-r9000-nighthawk-x10-smart-wifi-router-reviewed
#15
Registriert seit: 09.01.2010

Hauptgefreiter
Beiträge: 225
was für ein hässlicher klobiger transformer, 200€ für so nen Billo Plastik? Schlimmer als jede Gaming Tastatur oder Maus.
#16
Registriert seit: 18.07.2015
Bremer Umland
Stabsgefreiter
Beiträge: 307
Moin,

Zitat Elorion;25440734
was für ein hässlicher klobiger transformer, ...


ACK, mir genügt als NoBuy Kriterium schon der Schriftzug "Netgear" billige Hardware wird von Marketing Droiden zur Hochleistungshardware stilisiert und bevor alle Features aus den Ankündigungen stabil laufen ist schon der Nachfolger da und der Support beendet. Klar, mit OpenWRT wäre vielleicht noch was zu retten, aber warum sollte ich so einem Hersteller Geld in den Rachen werfen?

-teddy
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