Seite 3: Technische Details (2)

Das TS-559 Pro bietet dem Käufer Platz für bis zu fünf Festplatten. Dabei spielt es seit neuestem keine Rolle mehr, in welchem Formfaktor die Datenträger eigentlich vorliegen, da sowohl 2,5 als auch 3,5 Zoll unterstützt werden. Auch "übergroße" 2,5-Zöller mit 12 mm Bauhöhe lassen sich problemlos einsetzen. Entsprechend flexibel kann das NAS also ausgerichtet werden: Wer auf Notebook-HDDs setzt, verzichtet zwar auf etwas Speicherplatz, gewinnt dadurch aber erheblich bei der Geräuschkulisse und dem Stromverbrauch.

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Auf der anderen Seite lassen sich die fünf Plätze im Maximalausbau natürlich auch mit bis zu 10 Terabyte bestücken (5x 2 TB). Die brandaktuellen Modelle mit 3 Terabyte Kapazität müssen also außen vor bleiben. Alle Slots besitzen praktische Einschubvorrichtungen zur komfortablen Montage und Entnahme. Passende Schrauben zur HDD-Fixierung sind in ausreichendem Maße vorhanden. Im Fehlerfall kann die betroffene Festplatte dank vorhandener LEDs und Beschriftung der Einschübe gut identifiziert werden.


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Bei der Wahl des RAID-Betriebsmodi liegen alle Möglichkeiten offen: Das TS-559 Pro unterstützt beginnend beim einfachen JBOD natürlich auch RAID 0/1/5/6 (5/6 auch mit Hot-Spare). Nachträgliche Erweiterungen oder Migrationen zwischen RAID-Leveln können ebenso wie die Wiederherstellung „online“ per Webmenü vorgenommen werden. Die Initialkonfiguration kann dabei über das verbaute Display und die beiden Steuerknöpfe vorgenommen werden. Für alles weitere empfiehlt sich dann aber das Webmenü.

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Das verbaute Netzteil ähnelt in seiner Kompaktheit sehr den bekannten Modellen aus Barebone-PCs. Es ist etwas länglicher gehalten und besitzt eine moderate Leistung, die für das Einsatzgebiet aber mehr als ausreicht. Schließlich muss es hauptsächlich den Atom-CPU nebst Festplatten mit Strom versorgen, und keine hungrige Highend-Grafikkarte.

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Mit seiner Maximalpower von 240 Watt (60 Watt combined) ist es für den NAS-Einsatz mehr als gerüstet. Positiv zu vermerken ist auch, dass der kleine Lüfter keinen Anstand zur Klage hinsichtlich der Geräuschentwicklung aufkommen ließ.