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Fnatic Duel Headset im Test

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fnatic duelFnatic ist nicht nur ein extrem erfolgreicher Clan, sondern seit einiger Zeit auch mit eigener Gaming-Peripherie am Start. Neben der Tastatur Rush und der Maus Clutch, die wir bereits getestet haben, gibt es auch das hochwertige Gaming-Headset Fnatic Duel Modular, das in Kooperation mit der bekannten dänischen Firme AIAIAI entwickelt worden ist. Wie gut das Headset ist, klären wir in unserem Test.

Ein erfahrener Partner ermöglicht es oftmals ein neues Segment vergleichsweise einfach zu erschließen. Fnatic hat sich für sein Gaming-Headset für den Partner AIAIAI entschieden. Das Portfolio von AIAIAI reicht vom Alltagskopfhörer bis hin zum Studiokopfhörer für den professionellen Einsatz. Für das Fnatic Duel greift man auf den aktuelle Baukasten TMA-2 zurück. Bei einem Headset geht es immer Zusammenstellung geht es immer um vier Komponenten: Bügel, Treiber (Lautsprecher), Ohrmuscheln und Kabel. Fnatic bietet das Duel TMA-2 in einer Zusammenstallung mit zwei Setups im Paket an - so kann eine große Flexibilität geboten werden. Das Fnatic Duel kostet aktuell rund 150 Euro.

 

Lieferumfang - Fnatic Duel

Das Testsample erreichte uns mit folgenden Komponenten:

  • Headband: high comfort
  • Speaker unit: Gaming / Listening S03
  • Ear Pads: PU Leather over ear
  • Ear Pads: PU Leather on ear
  • Cable: Boom Micro with splitter
  • Cable: on cable mic


Mit dieser Ausstattung lassen sich folgende Konfigurationen realisieren:

  • Gaming Configuration
  • On the Road Configuration

Klangqualität - Fnatic Duel

Wir genossen den ersten Eindruck ausgiebig und kam zu dem Entschluss: Der Sound ist exzellent und kann auf der ganzen Linie überzeugen.

Das Klangbild des Fnatic Duel ist superb. Die Stimme in unserem Referenzsong „Forgiven not forgotten“ könnte nicht klarer sein. So detailreich konnten wir unseren Referenzsong in letzter Zeit nicht genießen. Die Tiefen sind satt, jedoch keineswegs aufdringlich und drücken nicht. Gleichzeitig ist der mittlerer Bereich sehr ausgewogen und sehr gut abgestimmt. Ist auch im Song sehr viel los, verliert das Duel TMA-2 nicht den Überblick - Instrumente und Stimmen lassen sich weiterhin sehr gut orten.

Klanglich gibt es demnach überhaupt nichts zu meckern. Es handelt sich um ein wahres Klangwunder. Da gerade viele Headset oder auch Kopfhörer an der Basskrankheit (je mehr desto besser) leiden, macht das Fnatic Duel, mit seinen knackigen aber nicht übertriebenen Tiefen, um so mehr Spaß.

Optik & Verarbeitung - Fnatic Duel

Gaming-Equipment ist oftmals übertrieben bunt und auffällig. Dagegen ist das Fnatic Duel ein überzeugender Gegenpohl. Es beseitzt ein schlichtes Design ohne viel "Schnickschnack",was unserer Meinung sehr gut zum Klangbild passt. Der Fnatic Duel Headset ist eben kein auffälliger Kopfhörer.

In der Konfiguration „on the Road“ wirkt das Fnatic Duel sehr kompakt und unauffällig. Alle sichtbaren Kunststoffteile besitzen eine matte und sehr weiche Oberfläche. Ein samtiges Gefühl ist keineswegs übertreiben. Der erste Eindruck: Hochwertig und nicht billig. Was ich durchaus aufgrund des Preises erwartet habe. Einen kleinen Eyecatcher bieten die Kabel in orangener Farbe, welche auch in schwarz zu haben sind. Die Ohrmuscheln, welche auf den Ohren aufliegen, sind aus einem angenehmen Leder gefertigt und besitzen einen weichen Kern welcher sich gut der Ohrmuschel anpasst.

Bestückt mit den großen Ohrmuscheln, vorgesehen für den Gaming-Einsatz, wirkt er deutlich wuchtiger. Die beiden Ohrmuscheln sind deutlich dicker und vor allem größer. Mit einem Innendurchmesser von 50 - 60 mm (ovale Form) bieten diese mehr als genug Platz um das Ohr völlig zu umschließen. Der weiche Kern der Polsterung passt sich sehr gut der Kopfform an und schirmt Umgebungsgeräusche deutlich ab.

Der direkte Vergleich zeigt noch einmal den Unterschied. Klanglich gefiel uns die rechte Version besser. Zum einen aufgrund der Abschirmung aber auch aufgrund der satteren Tiefen, welche durch den etwas größeren Raum entstehen. Für Unterwegs ist die rechte Version eher ungeeignet, besonders im Sommer aufgrund der Hitzeentwicklung aber generell auch dank der Optik. Aufgrund der modularen Konfiguration können natürlich zwei verschiedene Ohrmuscheln geordert werden, um zwei Einsatzgebiete ab zu decken.

Stimmt schon einmal die Ausgabequelle, sollte die Eingabequelle nicht in den Schatten rücken. Auch das Mikrofon bietet eine sehr gute Qualität. Im Gaming-Einsatz sind wir bei den Mitstreitern sehr gut zu hören. Das Mikrofon besitzt ein Kabel, welches sich nach Belieben biegen lässt, um die Flexibilität zu gewährleisten und um den Abstand zum Mund zu variieren.

Zusammenbau & Tragekomfort - Fnatic Duel

Bevor das Fnatic Duel ausgiebig getestet werden konnte, mussten natürlich erste einmal alle Komponenten zusammengefügt werden. Alle Einzelkomponenten sind sicher einzeln in einer Folie verpackt. Der Zusammenbau an sich geschieht sehr einfach. Lediglich die Einzelteile müssen zusammen gesteckt werden. Zunächst gab es die Befürchtung, der Halt der Einzelteile sei etwas klappig und labil, im Einsatz wurden wir jedoch eines Besseren belehrt. Gerade die Ohrmuscheln saßen am Anfang recht locker, was jedoch der Anpassungsfähigkeit und somit dem Tragekomfort dient.

In der Straßenkonfiguration wiegt unser Däne ohne Mikrofon lediglich 180 Gramm. Ein richtiges Fliegengewicht, ruft man noch einmal den satten Klang zurück ins Gedächtnis. Der Bügel ist an der Unterseite sehr gut gepolstert und die Vorspannung ist gut ausgelegt. Der Druck auf den Ohren in der Straßenkonfiguration ist angenehm, sitzt aber feste genug und drückt nicht. Brillenträger sollten das Headset jedoch, wenn möglich, anprobieren um den Druck auf die Brillenbügel einschätzen zu können. Die Verstellung des Bügels ist auch gut gelöst, jedoch könnte dessen Abstufung engmaschiger sein. Am Ende sitzt das Headset einfach gut und angenehm, was natürlich wichtig für längere Reisen aber auch Spieleinsätze ist.

Fazit - Fnatic Duel

Klanglich können wir dem Fnatic Duel keine Verbesserungswünsche mit auf den Weg geben - es passt einfach. Die Höhen und Mitten sind wirklich sehr gut abgestimmt. Besonders gefielen aber die Tiefen. Viele Headsets der Vergangenheit waren in diesem Bereich einfach zu üppig und übertrieben unterwegs. Die Kooperation mit AIAIAI zahlt sich aus, denn Fnatic trifft genau den Punkt, nicht zu viel und nicht zu wenig. Auch bezüglich der Verarbeitung gibts es nicht zu meckern. Die Materialien und deren Verarbeitung sind super. Auch das schlichte Design konnte überzeugen. Zuletzt natürlich auch der Tragekomfort. Aufgrund der Bauweise und des geringen Gewichts ist dieser auf der ganzen Linie gelungen.

In Summe ist das Fnatic Duel ein hervorragendes Headset für einen angemessenen Preis. Ein gutes Headset für zu Hause und ein guter Kopfhörer für unterwegs können zusammen schon einmal schnell deutlich teurer werden. Der modulare Aufbau und die Zusammenstellung ist zudem vollends gelungen und ermöglicht eine hohe Flexibilität.

eh fnatic duel 2

Positive Eigenschaften des Fnatic Duel:

  • Klang
  • Verarbeitung & Materialien
  • Tragekomfort

Negative Eigenschaften des Fnatic Duel:

  • Abstufung der Anpassung Bügel

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 31.01.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 241
Ihr habt den Tag 'sponsored content' vergessen :d.
#2
customavatars/avatar184868_1.gif
Registriert seit: 18.12.2012

Obergefreiter
Beiträge: 73
Danke für den Test.
#3
Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1177
Zitat todbot;25709001
Ihr habt den Tag 'sponsored content' vergessen :d.


+1
#4
Registriert seit: 19.12.2010
Bayreuth
Bootsmann
Beiträge: 607
In wie fern könnt ihr erkennen, dass der Test zu Gunsten des Herstellers verfasst worden ist?

Die Basis ist wie im Text geschrieben von AIAIAI (was für ein merkwürdiger Name) und sowohl zu diesem OEM Gerät als auch zum AIAIAI TMA-2 findet man kaum was schlechtes.
#5
customavatars/avatar83907_1.gif
Registriert seit: 31.01.2008

Hauptgefreiter
Beiträge: 241
Ich erwarte zumindest ein Fazit mit Alternativvorschlägen bei einem Budget jenseits der 100€. Außerdem liest sich der Test sehr subjektiv (edit: okay, das scheint usus zu sein bei hifi tests, kp was ich mir da genau vorstelle, vielleicht eine überprüfung der technischen daten, aber das ist wohl auch zuviel aufwand und hat zuwenig nutzen).

Natürlich habe ich das überspitzt formuliert, deswegen ja auch der Smiley.

Interessant ist der Artikel allemal.
#6
customavatars/avatar227006_1.gif
Registriert seit: 28.08.2015
Nürnberg
Leutnant zur See
Beiträge: 1243
Ich vermisse ganz einfache Daten wie z.B. die Impedanz der verwendeten Treiber.

Sowas sollte eigentlich zum guten Ton eines Reviews gehören?
#7
Registriert seit: 27.02.2013

Gefreiter
Beiträge: 41
Der gesamte Text ist durchzogen von Fehlern. Bitte nachbessern.
#8
Registriert seit: 10.04.2008

Obergefreiter
Beiträge: 90
Straßenkonfiguration, Gamingkonfiguration - was wird denn konfiguriert? kl, große Ohrpads, fertig, oder?
Mit welchen aehnl. Geraeten wurde verglichen?
Was ist Standard, was muss zugekauft werden?
techn. Daten, Preis, wo erhaeltlich...
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