Seite 4: Fazit

 

Die Auzentech hat einen nicht ganz leichten Stand. Zum einen muss sie sich an ihren hervorragenden großen Geschwistern messen lassen, zum anderen hat ASUS mit Xonar DS ein heißes Eisen in der Sub-50-Euro-Klasse im Feuer.

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Leider gelingt es der X-Studio nicht gänzlich mit diesem großen Druck fertig zu werden. So kann sie sich zwar mit dem gewohnt hervorragenden Bassbereich der Auzentech-Karten in Szene setzen, weist allerdings Schwächen im Hochtonbereich auf. Gerade Filmfans werden die X-Studio aber in ihr Herz schließen, denn wenn es im neuesten Blockbuster einmal kracht, dann richtig. Ebenfalls kann die Ausstattung punkten, denn obwohl die X-Studio im praktischen Low-Profile-Format daherkommt, müssen dank einer Kabelpeitsche kaum Einschränkungen im Anschlussbereich in Kauf genommen werden. Noch dazu besitzt Auzentechs Einsteigerkarte einen gesockelten OPAMP für die Hauptkanäle, auch das ist alles andere als Standard.

Leider besitzt die X-Studio aber auch Problemfelder. Zum einen fehlt es ihr ein wenig an Detailreichtum. Noch dazu können leider auch die Messergebnisse nicht auf der ganzen Linie überzeugen. Damit nicht genug, hinterlässt der Treiber leider einen Eindruck, der noch recht stark an einen Beta-Status erinnert.

Positive Aspekte der Auzentech X-Studio

  • Wuchtiger Bassbereich
  • Gesockelter OPAMP
  • Low-Profile-Format
  • Gutes Anschlusspanel

Negative Aspekte der Auzentech X-Studio

  • Treiber wirkt nicht ausgereift
  • Hochtonbereich teils detailarm

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