Seite 3: Features und Layout (2)

Die I/O-Panel-Anschlüsse von links nach rechts und von oben nach unten:

  • Wi-Fi-802.11ac- und Bluetooth-4.2-Modul (Realtek 8822BE)
  • 2x USB 3.1 Gen2 (1x Typ-A und 1x Typ-C, ASMedia ASM3142)
  • DVI-D, DisplayPort 1.2, HDMI 1.4b
  • 2x USB 2.0
  • Gigabit-LAN (Intel I219-V), 2x USB 3.1 Gen1 (Intel Z370)
  • 5x 3,5 mm Klinke, 1x TOSLink

Bunt durchgewürfelt wirkt das I/O-Panel des ASUS Strix Z370-E Gaming, bei dem Interessenten mit vielen USB-Schnittstellen nicht zufriedengestellt sein dürften. Von jeder aktuellen USB-Generation hat ASUS am I/O-Panel jeweils zwei Anschlüsse verbaut. Mit dabei ist natürlich auch eine USB-3.1-Gen2-Typ-C-Schnittstelle. Ergänzend kommt natürlich das WLAN-ac- und Bluetooth-4.2-Modul hinzu, das bis zu 867 MBit/s im 5-GHz-Band funken kann. Alternativ bietet sich ein Gigabit-LAN-Port an. Schließlich kommen noch die üblichen Audio-Buchsen hinzu: 5x 3,5 mm Klinke und einmal Toslink.

Unter dem EMI-Shield mit der Aufschrift "SupremeFX" wurde Realteks ALC1220-Audio-Codec hinterlassen, womit das Strix Z370-E Gaming die aktuell beste Ausgangslage verpasst bekommen hat. Ihm zur Seite stehen aber auch noch neun Audio-Kondensatoren, die den Klang verbessern sollen. Und selbst für 600-Ohm-Kopfhörer hält sich ein Kopfhörer-Verstärker bereit.

Weiter links sehen wir den Nuvoton NCT6793D, der als SuperI/O-Chip antritt und neben den Temperaturen die Spannungen und die Lüftergeschwindigkeiten im Auge behält. Noch weiter links befindet sich Intels I219-V-Netzwerkcontroller, welcher bekanntlich auf maximal 1 GBit/s kommt.

Mit dem ASMedia ASM1442K hat ASUS zusätzlich einen TMDS-Level-Shifter-Controller für den DVI-D- und HDMI-1.4b-Grafikausgang verlötet, damit die Kommunikation mit der integrierten Grafikeinheit reibungslos funktioniert.

Und hier haben wir den zweiten ASM3142 von ASMedia, der sich den beiden USB-3.1-Gen2-Buchsen am I/O-Panel annimmt. Damit ist der ASM3142 auch bereits vollständig belegt.

Für Overclocker ist der Jumper mit der Beschriftung "CPU_OV" interessant, denn wird der Jumper in die zweite Position umgelegt, kann die CPU-Spannung im BIOS weiter angehoben werden. Dies sollte jedoch mit Vorsicht genossen werden.

ASUS hat den Platz des ATX-Formats gut ausgenutzt, ohne jedoch die Übersichtlichkeit zu vernachlässigen. Die silber gefärbten Kühlelemente sind natürlich Geschmackssache, allerdings hat uns die sehr gute Verarbeitung generell gefallen. Am ASUS ROG Strix Z370-E Gaming lassen sich zwei CPU-Lüfter und zwei Gehäuse-Lüfter anklemmen, die natürlich regelbar sind. Des Weiteren hält sich ein Header für eine Wasserpumpe bereit und sollte dies nicht genügen, so kann auch das optional erhältliche externe FAN-Modul angeschlossen werden.