Seite 7: SATA-6G-, USB-3.1-Gen1- und M.2-Performance

USB-3.1-Gen1-Performance

An USB-3.1-Gen1-Buchsen bietet das ASRock Z270 Killer SLI insgesamt acht Stück an. Am I/O-Panel kann auf sechs Stück direkt zugegriffen werden, die restlichen beiden können über den internen Header erreicht werden. Dabei arbeiten die alle Schnittstellen direkt mit dem Z270-PCH zusammen. Für den USB-3.1-Gen1-Performancetest haben wir die USB-3.1-Gen2-Lösung verwendet. Diese besteht aus einem externen Gehäuse des Typs Akitio NT2 U3.1, in dessen Inneren zwei OCZ-Vector-150-SSDs mit einer Speicherkapazität von jeweils 480 GB im RAID-0-Verbund arbeiten.

Der Intel-USB-3.1-Gen1-Controller ermöglicht sehr gute USB-3.1-Gen1-Werte. Im Lesen wurden bis zu 441 MB/s und im Schreiben bis zu 463 MB/s erreicht. Damit wird die Spezifikation nahezu ausgereizt.

 

SATA-6G-Performance

Das ASRock Z270 Killer SLI stellt sechs SATA-6GBit/s bereit und ist damit bereits vollständig belegt. Allesamt arbeiten sie nativ mit dem Z270-Chipsatz zusammen. Für den Test verwenden wir die SanDisk Extreme 120, die wir natürlich direkt an die SATA-Ports anschließen.

Die Leseleistung beim SATA-6GBit/s-Controller von Intel liegt mit maximal 554 MB/s im grünen Bereich. Lediglich im Schreiben hätte die Performance etwas besser ausfallen können. Erreicht wurden maximal 514 MB/s.

 

M.2-Performance

Den M.2-Test absolvieren wir natürlich auch bei der Kaby-Lake-S-Plattform. Mithilfe der Intel-200-Chipsatzserie erfahren die angebundenen M.2-Steckplätze eine anständige Performance, dank den jeweils vier-PCIe-3.0-Lanes, wodurch die theoretische Bandbreite auf 32 GBit/s anwächst. Für den M.2-Test verwenden wir nun die Samsung SSD SM961 mit 256-GB-Speicherkapazität, die auf eine Länge von 8 cm kommt und von Samsung mit 3.100 MB/s lesend und 1.400 MB/s schreibend spezifiziert wurde. Als Protokoll nutzt das Solid State Module NVMe in der Version 1.2 und bedient sich an vier Gen3-Lanes vom Z270-Chipsatz.

Gute Nachrichten können wir über die M.2-Performance berichten. Die Leserate kletterte auf 3.380 MB/s und die Schreibrate auf 1.515 MB/s.